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Doping : Zu viel Coffein - Olympiasieger positiv

  • Aktualisiert am

Des Dopings überführt: Goldgewinner Fulst Bild: AP

Rad-Olympiasieger Guido Fulst aus Berlin wurde im Rahmen einer Doping-Kontrolle beim Stuttgarter Sechstagerennen des Coffein-Dopings überführt.

          Der zweifache Olympiasieger Guido Fulst wurde im Rahmen einer Doping-Kontrolle beim Stuttgarter Sechstagerennen vom 19. bis 24. Januar des Dopings überführt.

          Das bestätigte am Donnerstag der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), der gegen den Olympiasieger von 1992 und 2000 und Weltmeister von 2000 in der Mannschafts-Verfolgung ein Sportstrafverfahren einleiten wird.

          Weiche Droge Coffein

          Nach der positiven Analyse der A-Probe fiel auch die am 13. März im Kölner Anti-Doping-Labor untersuchte B-Probe des 30-jährigen Berliners positiv aus und wies eine unzulässige Coffein-Konzentration auf. Der Grenzwert sei „deutlich überschritten“ gewesen, so BDR-Sportwart Burkhard Bremer.

          Der Weltverband UCI stuft Coffein als „weiche Droge“ ein, die eine Sperre von etwa drei Monaten nach sich zieht. Dass Fulst gerade bei einem Sechstagerennen positiv getestet worden ist, ist für Bremer unverständlich. „Das ist doch nichts anderes als eine Zirkusveranstaltung. Nur um dort schneller zu fahren, nimmt man doch kein Coffein.“ Fulst ist in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Doping nie auffällig gewesen. „Ich bin gespannt, wie er das erklärt“, sagte Bremer.

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