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Doping Österreichische Athleten zur Abgabe von DNA-Proben bereit

29.04.2007 ·  Die wegen des Doping-Skandals von Turin lebenslang gesperrten österreichischen Biathleten und Langläufer wollen gegen das Urteil vorgehen und eine DNA-Probe abgeben.

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Die wegen des Doping-Skandals von Turin lebenslang gesperrten österreichischen Biathleten und Langläufer wollen gegen das Urteil vorgehen und eine DNA-Probe abgeben. „Ich lasse mich wegen meines Hämoglobin-Messgeräts nicht lebenslang für Olympia sperren“, sagte der Langläufer Martin Tauber am Sonntag. „Ich werde eine DNA- Probe abgeben, damit können sie machen, was sie wollen.“ In Taubers Zimmer war bei den Olympischen Winterspielen ein Hämoglobin-Messgerät gefunden worden.

Er brauche dieses Gerät, um seine Werte jederzeit überprüfen zu können, sagte er im österreichischen Fernsehen. Er habe einen überdurchschnittlich hohen Hämoglobinwert, weshalb die zulässigen Grenzen schnell überschritten werden könnten. Auch die fünf weiteren zu lebenslangen Sperren verurteilten Athleten seien zur Abgabe der DNA-Probe bereit. Das sagte der beim Österreichischen Skiverband (ÖSV) für Biathlon und Langlauf zuständige Sportdirektor Markus Gandler am Sonntag. „Das hätte ich mir eigentlich in den vergangenen 14 Monaten erwartet. Irgendetwas läuft da nicht richtig“, sagte Gandler und kritisierte die Ermittler.

„Urteil wird keinen Bestand haben“

Gandler kündigte an, dass die beiden mittlerweile zurückgetretenen Biathleten Wolfgang Rottmann und Wolfgang Perner in den kommenden Tagen eine Stellungnahme abgeben würden. „Ich lasse mir sicher kein Doping anhängen. Die Sperre für Olympia ist mir egal, da bin ich so froh, denn mit Olympia will ich nach der Behandlung in Turin nichts mehr zu tun haben“, sagte Rottmann am Sonntag der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Bereits am Donnerstag hatte Athleten-Anwalt Adolph Platzgummer seinen Mandanten den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne empfohlen. „Das Urteil wird meiner Meinung nach nicht Bestand haben“, sagte Platzgummer.

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Enthüllen statt zetern

Von Evi Simeoni

Journalisten, Juristen, Wissenschaftler, Funktionäre, die ihr zu widersprechen wagen? Alles Idioten. Wer nicht glaubt, dass Claudia Pechstein zu Unrecht verurteilt wurde, ist ihrer Meinung nach zu blöd, um die Wahrheit zu erkennen. Mehr 1

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