12.12.2012 · Das Sicherheitspaket zum Thema „Stadionerlebnis“ wird mit großer Mehrheit verabschiedet. Trotzdem führt die Mitgliederversammlung der DFL eines noch einmal zu Tage: Das Misstrauen zwischen Fans und Ordnungsmacht ist groß.
Von Christian Kamp, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Hui, jetzt wird´s aber spannend - Aberzogene abgezockte Fan´s
Früher gab es Fanclubs und auch Gewalt. Es ist an der Zeit, dass die Kurven für drei Spiele NICHT ins Stadion gehen. Sparen viel Zeit, noch mehr Geld und dann schauen wir mal wie egal das ganze den Vereinen ist. Wird schon was tolles auch für die übrigen Fans sein. Bayern-Uli hatte ja mal gesagt, dass die auch vor einem leeren Stadion spielen könnten, da die Stadionbesuche eh nur rund 10% der Einnahmen ausmachen würden. Ich bin absolut gegen Gewalt im Stadion, aber die Sicherheitsmaßnahmen für 2% gelten für 98% Normalos. Bei den aktuellen Preisen und der eh schon bestehenden Abzocke im Stadion werde ich auch aufgrund dieser Entwicklungen nicht mehr hingehen. Wir müssen unser Geld denen nicht mehr in den Rachen werfen. Keine CL, Bundesliga etc. mehr. Ab zum Amateurverein. Achja: Bundesliga - gib den Amateuren den Sonntag als Spieltag wieder. Mal schauen wie schnell wieder gebettelt wird wenn Einnahmen ausbleiben und Fans auf die Straße zum Sammeln gehen sollen.
wer ist denn eigentlich immer mit den "Fans" gemeint ?
meiner Ansicht nach nehmen sich die "Fans" derenwegen
sicherheitskonzepte notwendig sind, egal in welchen Umfang,
ganz schön viel raus.
Und wieder hinkt der DFB hinterher
Was viele vergessen ist dass die aggressive Stimmung einiger überhaupt nicht vom Fussball kommt,sondern lediglich als Stimmungsbild einiger Teile der Gesellschaft darstellt. Wer denkt es habe sich nichts geändert in der Fankultur,der war nie in den 80gern im Stadion.Da konnte einem schon der A...h aufs Grundeis gehen! In Stuttgart arbeiten Fans und Verein schon lange eng zusammen und 100% Sicherheit ist nie zu erreichen! Mir fehlt einfach der Kompromiss! die Fans die Stimmung machen,sind der 12.Mann. Sie sind es,die eine Atmosphäre herstellen...das sollte man nicht vergessen. Auch bei der Pyrotechnik hätte man Regelungen finden können. Warum nicht unter Aufsicht eines Feuerwerkers zu festgelegten Zeiten? Was manche angeblichen Fans abreißen,findet nirgends Toleranz. Aber mehr Polizei,mehr Kontrolle heizt in der Regel Stimmung mehr negativ auf. man hätte die Fans einbinden müssen zu helfen,diese Idioten in den griff zu bekommen!
"Ich glaube, dass unter dem Strich der professionelle Fußball
als Gewinner hervorgegangen ist“,sagte Rauball.
Zwischen den Zeilen sollte man lesen. Der kommerzielle Fußball
vielleicht,aber nicht die Fankultur und der traditionelle Fußball
aus seinen Wurzeln heraus. Aber darum kümmern sich die
Funktionäre ja sowieso einen Dreck,hauptsache ihr Geldbeutel stimmt!
Es ist traurig,dass die Liga nicht dem Druck der Politik standgehalten
hat,schade das Menschen die keine Ahnung vom Fußball haben,seine
Richtung bestimmen.
Ein Beschluss ohne Fans ist nicht gerade eine Aufforderung zum Dialog.
Wenn es jetzt vermehrt Ausschreitungen gibt,ist das die Schuld der
Politik und der Funktionäre!!!
Mehr Polizeipräsenz und mehr Kontrollen = mehr Gewalt und
Ausschreitungen. Es ist doch hinlänglich bekannt,dass die Polizei
mit ihrem Auftreten meistens zu einer Eskalation der Situation
beiträgt.
NUR EIN DIALOG KANN HELFEN, DIE DUMMKÖPFE AUS DEN STADIEN ZU
VERTREIBEN UM IHNEN DEN RICHTIGEN WEG ZU ZEIGEN
Familienfest und kein Pyro-Mob...
...ich will meine Kinder mit ins Stadion nehmen koennen, keine "Fick Dich, DFB!!!" Plakate sehen und nicht in eine Rauchwolke untergehen. Ist das zuviel verlangt? Wo leben wir eigentlich? Ticketpreise hoch, nur noch Sitzplaetze und der Mob kann in die Kreisliga absteigen. Ich bin der Fan...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 14:05 UhrWenn nur noch so Leute wie der Surfmeister
in Deutschland zum Fußball gingen, wäre die Bundesliga eine der schwächsten Ligen Europas und der Profifußball eine Randerscheinung.
Und ich will ...
das Rap- und Punk-Musik, Actionfilme mit anstössigen Zitaten der
Protagonisten, Comedyshows mit zweideutigen Witzen und der Autoverkehr
abgeschafft wird. Ist das zuviel verlangt?
Sind sie schonmal in einer Rauchwolke "Untergegangen"? Wenn
dies jemandem passiert, dann lediglich auf den Stehtribünen,
für Sie als VIP gibts immer noch die Loge mit Glas. Und wenn sie
ein Anstössiges Plakat erspähen, können sie sich mit
Ihren Kindern ja schnell umdrehen und 3 Häppchen vom Büfett
ergattern bis die Gefahr gebannt ist.
Meine kleine Anleitung für einen sicheren Stadionbesuch. :-) Nicht
vergessen, noch schnell ein gepanzertes Fahrzeug mit Chauffer kaufen,
dann ist auch die An- und Abreise in den Tempel des Horrors mit
garantiertem Spektakel gesichert.
"Hr Dr. T. Kanthak" es sind sitzdende Fans wie Sie, die den Fussball kaputt machen und ...
... im Ubrigen ist ihre These mit England falsch, denn die Sitzplätze wurden nicht eingeführt, um den Hooligans zu begegnen, sondern weil die Valley Parade the home of Bradford City FC in Flammen aufging und viele Menschen im Feuer starben und die Sicherheitsmängel in allen Stadien so gross waren, das die Sicherheit überhaupt nicht mehr gewährleistet werden konnte und neue Staien gebaut wurden, die Folge war davon, das die Eintrittspreise um das 1000fache stieg und fast nur noch für gut verdienende Leute bezahlbar ist ... Das Hooliganproblem lässt sich vom Stadion auf die Strasse übertragen und da ich weiss, wovon ich spreche, werden auch die Sicherheitskonzepte das Hooliganproblem nicht beenden. Gut, es ist möglich, dass die Stadionsicherheit verbessert werden kann und dass das Hooliganproblem etwas eingegrenzt werden kann, aber das ist schon alles. Wenn ich ihre Meinung so lese, dann ist es klar, das Sie diese Fans mit Kutten, Schal und Fahne als Idioten abstempeln x
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:25 UhrDear Mr. Slater,
als Taffy dürfte Ihnen der Unterschied im Verhalten der Fans von
Rugby Football und Soccer doch sicherlich bekannt sein:
Schon vor Jahren war mir in Swansea auffällig, wie friedlich die
Ränge beim RFC waren, im Gegensatz zu den Spielen des FC.
Weiterer Schritt im Regulierungswahnsinn der Sozialistischen Republik
Das ganze ist dch urein weiterer kleiner Schritt hin zum Sozialistischen
Staat , DDR lässt grüßen.
Erst wenn der Toilettengang und das Frühstück im detai vom
Ablaf und Inhalt gergelt ist , wird das enden.
Die Freiheit und Demokratie bleibt schon lange in Deuschland , un in
weiten Teilen der EU auf der Strecke. Wir sollen halt lle brave
angepasste sozilistisch linke Ökofaschisten werden , dann geben wir
das Idealbild eines Bürgers ab, und immer tre und Brav diegleichen
Parteien wählen.
Während sich eine immer größere Schaar von Lobbyisten ,
Politikern, Sperricen und Beamten die Taschen voll macht, und eine
permanente Verarmung der Mittelschicht um sich greift.
Die Bürgerrechte des Fusballfan werden mit Füßen
getreten , und niemand , bis auf ein paar wenige Ultra Gruppen
stört sich daran, so weit ist der Bürger schon bei neuen
Reglementierungen gekommen , das er es nicht mal mehr wahrnimmt, und als
normales icherheitsgebahren schluckt.
"Ein guter Tag für den Fußball?" Nein. Ein Meilenstein auf dem Weg in den totalen Polizeistaat.
Warum lassen sich die Fußballfunktionäre von diesen kaum
verkappten rechtspopulistischen Innenminister und Kontrollfreaks von der
Polizei, wie z.B. diesem Polizeigewerkschaftler Wendt, so einfach
vorführen? Wir brauchen nicht mehr Polizei, wir brauchen
stattdessen polizeifreie Stadien und Bahnhöfe und Innenstädte,
dann passiert auch nichts.
Wir brauchen auch, wie es das in Polen z.B. gibt, ein Hausrecht der
Vereine in ihren Stadien, das ihnen auch erlauben muss, die Polizei
auszusperren, wenn der Vereinsvorstand es will, bzw. die Polizei nur
hereinzulasssen, wenn der Verein es ausdrücklich wünscht.
@Herr Wagner / Herr Blum
Wer bestellt die Polizei? Die kommen von selbst, wenn sie es für
nötig erachten.
Den Rest lass ich jetzt mal weg, weil das wäre Perlen vor die
Säue geschmissen.
Sicherlich brauchen WIR (?)
Sie (!) eventuell "polizeifreie Stadien, Bahnhöfe und Innenstädte"!
GEHTS NOCH?
WIR brauchen bei jedem Ticketkauf die aufgedruckte Rechtsbelehrung, dass
ein JEDER, der diese Eintrittskarte erwirbt, für angerichteten
Schaden, für Polizeieinsätze GESAMTSCHULNERISCH haftet!
Sie schreiben einen heillosen Quatsch,...
..die Vereine bestellen doch die Polizei, nur bezahlen wollen sie nicht.
Mit dem Hausrecht haben Sie recht, allerdings ist es ratsamer die
Krawallmacher rauszuschmeissen. Sie sind wohl auch immer aggresiv wenn
Sie nen Polizisten sehen???
Der sitzende Fussballfan ohne Schall und Fahne hat gewonnen und der stehend anfeuernde Fan ...
... hat heute verloren. Es ist ein Tag der Trauer und eine Verurteilung der eigentlich lebhaften Stimmungsmachern im Stadion ... irgendwann wird auch noch die Fahne verboten, oder der Schall und das Schreien, weil sich irgendjemand bedroht fühlt ... Die Sitzplatzstadien in Grossbritannien ist ein Desaster für die Stimmungen im Stadion, jedoch verweigern sich mehr und mehr Fans, sich den Aufforderungen der Vereine und des Verbandes, sich hinzusetzen, nur kann man die stehenden Fans nicht bannen, weil dann von den sitzdenden Fans eine Totengräberstimmung erzeugt würde ... ausserdem kriminalisiert dieses Urteil die stehenen und anfeuernde Fans mit ihren Kutten, Schals und Fahne und stempelt sich als "asoziales Gesockse" ... x
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:21 UhrUSA Baseball/Football
Baseball oder Football war in den USA schon immer ein sogenanntes
"Event", dort geht es nicht den Sport, sondern lediglich
darum, dem Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
Leider entwickelt sich der Fussball in Europa ebenfalls in diese
Richtung weg vom Sport und der Begeisterung/Identifizierung für den
eigenen Verein hin zum "Event" ohne jeglichen Bezug dazu. Und
wenn der "Club" eben von jemand anderem übernommen wird
und dieser in einer anderen Stadt bessere Vermarktungschancen sieht,
dann gibts halt kein Profifootball mehr hier sondern woanders.
Schön zu sehen, wie es die DEL versucht und kläglich
scheitert, hier ein ähnliches Modell zu etablieren...
wir brauchen keine Pseudo-Stimmungsmacher...wir brauchen Familienfreundlichen Fussball...
...geh mal in den USA zum Baseball oder zum Football, das ist Stimmung und die Fans sind nicht getrennt. Europa ist einfach total hinterher...
1.
Ich plädiere dafür, daß begrifflich klar unterschieden
wird zwischen 'Ultras' und Hooligans. Erstere sind für die Stimmung
im Stadion unverzichtbar, Letztere gehören erst gar nicht rein.
Auch nicht davor. Auch nicht auf den Weg, in die Züge und Busse.
Wie käme man da weiter?
2.
Durch die Identifizierung der Hooligans. Da können die 'normalen'
Besucher, die 'normalen' Fans, die Fanclubs und nicht zuletzt die
'Ultras' selbst neben den polizeilichen Überwachungsmaßnahmen
(Videotechnik) einen erheblichen Beitrag leisten.
3.
Ach, und die Medien natürlich, vornehmlich der Boulevard. Was da
für ein Hype veranstaltet wird: "BVB rächt
Deutschland" - zum Kotzen.
Die Richtige Antwort
Das ist die richtige Antwort!
Sky abbestellen, nicht in die Stadien gehen und keine Fanartikel kaufen!
Entziehe dem Fußball seine finanziellen Grundlagen und der Sport
wird wieder gewinnen. Leider lässt der Fan alles mit sich machen
und die Mühlen werden weiter malen.
Ich habe für mich meine Entscheidung getroffen, leider werden die,
die jetzt groß rumheulen nicht konsequent genug sein und trotzdem
ihr hart verdientes Geld in solche Gestalen wie den
FIFA-Präsidenten hineinpumpen...
Ach som, sie gehen wohl ins Kino, oder ins Konzert...
und füttern lieber die Superreichen Leinwandstars, oder die DSDS
und Wetten Das Lobby ?
Oder zahlen 90 Euro führ ein Konzert eines Popstars , der mit dem
Geld gar nicht mehr weiß wohin, oder kaufen deren CD´s.
Oder Zahlen einfach die Tantieme , in dem man Radio hört, also die
gute GEZ Gebühr , womit bei ARD Sportreporter Millionen verdienen.
Mit der Aussage würde ich aber mal an ihrer Stelle überlegen ,
welche Millionäre sie mit ihrem derzeitigen Freizeitverhalten
füttern, und dann noch mal abwägen , wem sie ihr Geld geben möchten.
Man könnte das nochweit umreißen, aber ich zahle lieber pro
Spiel 6 Euro für meine Dauerkarte in der BL Stehplatz , und
finanziere damit Fussballer , die zumindest 270 Tage im Jahr dafür
auf dem Platz stehen.
Hab mich vom Fussball abgenabelt
Ich gehe u.a. nicht in die Stadien weil ich die Millionäre nicht füttern will. Sky hab ich auch nicht und die CL guck ich nicht mehr. Früher hab ich jedes Spiel verfolgt, das brauch ich nicht mehr
Vielleicht geht's auch ganz ohne (Profi)-Fußball?
Für mich war diese Diskussion ein Beispiel für die weitere Entwicklung zur totalüberwachten Brot-und-Spiele Gesellschaft in Deutschland. Ich finde es erschreckend, wie sich hier Unmündigkeit und Gegenmaßnahmen immer weiter breitmachen. Die Bedeutung von Fußball in Deutschland als Megageschäft, Gesellschaftskit, politisches Mana und Erziehungsmittel, Ersatzreligion, Ersatzdroge, Ersatzidentität und Lebenszweck ist doch wirklich völlig überzogen und einfach armselig.
Bei dem Zitat des Präsidenten von Union Berlin wurde leider das wichtigste weggelassen
Ich fand es aber sehr interessant, was er gesagt hat, deshalb
möchte ich hier noch mal wiedergeben, was ich für wichtig
halte:
"Der Inhalt der einzelnen Anträge steht dabei im Wesentlichen
nicht zur Disposition. Es handelt sich bei den Maßnahmen
größtenteils um Selbstverständlichkeiten, die seit
Jahren gelebte Praxis bei Spielen des 1. FC Union Berlin und vieler
anderer Vereine sind....
...Aktuell genügt scheinbar politischer Druck, uns zu Handlungen zu
zwingen, obwohl der behauptete Anstieg von Gewalt im Fußball gar
nicht belegt werden kann. Damit riskieren wir, auch künftig zum
Spielball von Politikern zu werden, die das populäre Thema
Fußball zur eigenen Profilierung nutzen. Dass sich die
„Solidargemeinschaft Fußball“ in so eine Situation
begibt, ist unnötig.“
Wer die ungekürzte Stellungnahme des 1.FC Union Berlin nachlesen
möchte, kann das auf der Vereins-Website tun.
Antrag 16: Da stimmt doch was nicht!
Da stimmt doch was nicht; oder soll nach Antrag 16 den Vereinen wirklich
Geld ausgezahlt werden, wenn diese Sicherheitsmaßnahmen nicht
erfüllen? Das Gegenteil müsste der Fall sein!
Zum Nachlesen:
Antrag 16: Erlöse aus der Vermarktung (Fernsehgelder) werden
zweckgebunden an die Vereine ausbezahlt, wenn diese wiederholt
Sicherheitsmaßnahmen nicht erfüllen.
Auch ich bin absolut gegen das Werfen von pyrotechnischen Gegenständen aufs Spielfeld, Ränge, usw., doch gegen das kontrollierte Abbrennen habe ich nichts. Auch gegen die Ultra-Bewegung habe ich nichts, ich finde das die Fankultur dazugehört, und das Stadionerlebnis ohne Support doch sehr langweilig wäre. Deswegen bin ich gegen das Sicherheitskonzept, da es sich nicht nur auf die Randalierer, sondern auf alle Fans auswirkt.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.12.2012 20:28 UhrWohl nicht möglich oder?
wie brennt man denn Pyrotechnik mit so vielen Leuten auf engstem Raum ab?
Bengalos
Die Ultras wollen ausdrücklich nicht auf Bengalos verzichten. Bengalos sind sehr gefährlich, nur zu Sylvester erlaubt und die Verwendung darüber hinaus ist eine Straftat. Sie gelten als T1 Feuerwerkskörper und unterliegen klaren Beschränkungen.
Wenn das Vor Gericht bestand hat, darf demnächst Aldi oder LIDEL in
Ihre Arbeitsverträge schreiben:
Das Personal hat den Sicherheitsbereich Laden nur Nackt durch eine
Schleuse zu verlassen.
Und wenn die sich das gefallen lassen sind demnächst die Kunden dran.
Zu guter Letzt dürfen die Bürger nur noch nackt die Strasse
betreten, denn man könnte ja mit seiner Kleidung eine Straftat begehen.
Ich möchte den Fan sehen, der sich ausziehen lässt und dann
zwei Wochen später nochmals ins Stadion geht.
Damit gräbt sich die DFL das Wasser ab in dem sie schwimmt.
Frau Wolf: Was haben Sie gestern Nacht im Fernsehen geschaut?
Wieder so eine Hollywood-Panik-Vision für's Jahr 2050?
Nackte Aldi-Verkäufer? Nackte Lidl-Kunden? Nackte
Fußgänger? Alles als Folge stärkerer Kontrollen in Fußball-Stadien?
Sie haben ja wirklich eine sehr lebhafte Phantasie...
Die Bundesliga ist kein Staat im Staate
Herr Rauball mit seiner "Die Politik soll uns in Ruhe
lassen"-Rethorik übersieht, dass auch der DFB und die
Bundesliga sich bitte an die Regeln für ein ziviles Miteinander
halten müssen - dies jedenfalls solange, wie die Bundesliga
öffentliche Ressourcen in Anspruch nimmt in Gestalt von
Polizeieinsätzen in Stadien, bei Zugfahrten der "Fans",
bei der Verhinderung von Gewaltausbrüchen auf dem Weg vom Bahnhof
zum Stadion.
Man hat in den letzten Wochen den Eindruck gewonnen, dass Ultras,
Bundesliga-Vereine und der DFB sich Arm in Arm gegen die Zumutung
wehren, die Rechtsordnung in Deutschland beachten zu müssen.
Übrigens wäre ich als Fußball-Fan sehr an der
Auflösung der Ultras-Stehplätze interessiert. Schon deswegen,
weil mir dann halbnackte randalierende Pubertierende mit ihren
90-minütigen stupiden und immergleichen Gröhlgesängen
erspart bliebe.
Stadionverbot
Das ist für sei ja wohl die richtige Lösung.
Ich weiß n icht auf welchem Planet sie leben , aber was sie
beschreiben enstpricht nicht dem Alltag in einem Bundesligastadion.
Ich gehe seit 1975 regelmäßig zu Spielen, in den 70ern und
80ern war das ganze viel gefährlicher und im Stadion gab es
wesentlich mehr Prügeleien . Mit den ersdten Stadionverboten in
den 90ern ging das zurück, und ich gehe mittlerweile seit 10 jahren
auch mit meine kleinen ins Stadion , de beiden Jüngsten standens
schon mit 5 in der Kurve.
Das hätte ich mich früher nicht getraut, da gingen weder Order
noch Polizeikräfte in die Fanblocks. heute ist das alles viel
disziplinierter, das z.B. die Gänge frei blieben , das gab es
früher gar nicht.
ich weiß nicht , wo sie leben , aber in Köln gibt es die
Zustände ihrer Beschreibung nicht. Chotische Szene gibt es da nur
weit weg vom Stadion, und da gibt es diese immer, sie brauchen da nur
mal Samtag nach mit der U-Bahn fahren, da ist es weit gefährlicher.
Herr Müller, ich schau's mir doch eh schon im Pay-TV an
Denn ins Stadion, in Zugriffweite von Chaoten, begebe ich mich nicht
mehr. (Mir reichen die Erfahrungen, die ich mit meinen Kindern dort
gemacht habe - weil die das falsche Trikot trugen.)
Aber das Problem im TV ist doch: die Aussenmikrofone z.B. von Sky
übertragen auch die monotonen 90-minütigen Sprechgesänge.
Schauen Sie sich mal die Premier League an. Das Fans sind auch dort
unruhig - aber dann, wenn's spannende Momente gibt. Permantes,
90-minütiges Gegröhle höre ich dort nicht.
Ich bin als Steuerzahler - wegen der Polizeieinsätze - und als
Pay-TV-Abonnent (Sie wissen sicher, dass die Haupteinnahmen der
Bundesligaclubs aus dem Pay-TV-Topf stammen) daran interessiert, dass
der Bundesliga-Fußball wieder zu Manieren zurückfindet, wie
sie vor einigen Jahren in Deutschland üblich waren und wie sie z.B.
in der Premier League auch jetzt noch (oder wieder) üblich sind.
wenn's nicht gefällt...
Wenn es im Stadion nicht gefällt, dann schauen Sie sich das Spiel eben im Fernsehen an. Das dürfte von der Geräuschkulisse ähnlich sein wenn die Ultras nicht mehr da sind.
Gewaltbereite Fans werden nicht verschont, der Steuerzahler eben sowenig, wir dürfen den ganzen Zirkus mal wieder bezahlen.
Welch ahnungslose und arrogante Kommentare! Es gab schon einmal eine
Zeit, in der man sich über die ungezogene Jugend erhob und sich
dabei von der BILD unterstützen liess. Die Folgen sind bekannt.
Als Besucher sowohl des Oktoberfstes, als auch von Bundesligaspielen
fühle ich mich (auch mit meinen Kindern) bei Letzterern deutlich
sicherer. Schande über die Politiker und die Funktionäre, die
auf der Grundlage manipulierter ZIS Zahlen Stimmung machen! An den
12.12.12 wird man noch lange denken...
Die Fans betrifft dies ja gerade nicht....
Wie kann man solche Typen nur als Fans bezeichnen? Die wahren Fans wird
dies ja gerade nicht betreffen. Ich beschreibe es mal aus meiner
persönlichen Erfahrung bei meinen letzten Stadionbesuchen:
Auf dem Weg zu Stadion musste auch ich teilweise mit diesen Chaoten
zusammenlaufen. Aber kaum am Stadion angekommen und von diesen Typen
getrennt, gab es auch keine Polizei mehr. Am Zugang gab es ein
Drehkreuz, also ein Automat und dahinter für viele Durchgänge
ganz wenige Ordner, die nichts zu tun hatten. Vor dem Block eine nette
Ordnerin, die den Besuchern halft, ihren Platz zu finden. Und im Block,
kein Ordner, kein Zaun.
Ach und zum Spiel. Habe alles hervorragend gesehen und habe
unzählige gegnerische Fans gesehen, die sich mit den
"einheimischen" angeregt über das Spiel unterhalten konnten.
Für die randalierende Minderheit, die sich selber so wichtig nimmt
und glaubt für die Mehrheit sprechen zu können, also für
die wird sich was ändern. Für den Fußballfan nicht.
Herr Kuhls...
...ich stimme Ihnen zu.
Selbst diese leibesvisitationen hören dann auf, wenn auch der LETZT
der Krawallos keinen Zutritt mehr hat ins Stadion.
Es geht darum , die Gewalthammel aus den Stadien zu verbannen. Das ist
eine Minderheit, auf die Vereine verzichten können.
Auf den Sitzplätzen findet man viele Schal- und
Vereinsfarbenträger beider Vereine, die friedlich miteinander das
Spiel ansehen und miteinander mal diskutieren. Es kommt sogar vor,
daß da Fans von ganz anderen Teams mitdrinsitzen, einfach weil das
Spiel eventuell interessant sein könnte. Die sich verkloppenden
Hirnis kann man getrost vergessen. Es gibt Sportarten, da könnten
einige dieser Hirnis sogar groß rauskommen☺☺
wem es nicht passt...
Zumindest müssen Sie vor Rauchbomben, Schlägertrupps und
Polizisten nicht die Hosen runterlassen (ja ich weiß, es ging nie
konkret um Nacktkontrollen)
Es ging mir nur darum, dass eben jene 95 - 98 % eben auch betroffen sind
obwohl sie nix dafür können.
Herr Seilberger, ihre Argumentation lässt in meinen Augen nur den
Schluss zu, dass Sie wohl nur selten ins Stadion gehen, Sie dadurch den
Kern der Sache nicht ganz erfasst haben und daher nur unreflektiert
Schlagworte in den Raum werfen. Ich selbst bin in D und ganz Europa beim
Fußball gewesen, habe neben den schlimmsten Hools genauso wie
Familien mit kleinen Kindern im Block gestanden und bin auch jedesmal
völlig unversehrt zurückgekommen, habe mir in Belgrad eines
der brisantesten Spiele der Welt angesehen und mir ist trotzdem nichts
passiert. Das können Sie jetzt gerne versuchen mit Ihrem Weltbild
zu vereinbaren. Nur eines: Wem es nicht passt, der soll's halt lassen
aber nicht schreien: Ich will es jetzt so, wie es mir gefällt.
Und wie entwürdigend sind Rauchbomben, Herr Müller?
Und gefährliche Bengalos?
Und Schlägertrupps, die auf's Spielfeld rennen?
Und Jagdszenen auf Spieler und Polizisten?
Ich schätze, 95 - 98 % der Stadionbesucher haben nichts gegen
schärfere Kontrollen. Das läßt sich recht zeiteffizient
organisieren. Betrifft ohnehin eher die Stehplatz-Bereiche, die sowieso
abgeschafft gehören.
Es betrifft alle!
Wenn Sie sich demnächst entwürdigenden Leibesvisitationen unterziehen müssen oder nicht zum Auswärtsspiel ins Stadion kommen, weil das Kartenkontingent reduziert wurde betrifft es auch den "wahren Fan", wer immer das auch ist.
Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?