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DFL-Papier Ein guter Tag für den Fußball?

 ·  Das Sicherheitspaket zum Thema „Stadionerlebnis“ wird mit großer Mehrheit verabschiedet. Trotzdem führt die Mitgliederversammlung der DFL eines noch einmal zu Tage: Das Misstrauen zwischen Fans und Ordnungsmacht ist groß.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (40)
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Heinz Kunz
Heinz Kunz (omgakawtf) - 13.12.2012 21:00 Uhr

Hui, jetzt wird´s aber spannend - Aberzogene abgezockte Fan´s

Früher gab es Fanclubs und auch Gewalt. Es ist an der Zeit, dass die Kurven für drei Spiele NICHT ins Stadion gehen. Sparen viel Zeit, noch mehr Geld und dann schauen wir mal wie egal das ganze den Vereinen ist. Wird schon was tolles auch für die übrigen Fans sein. Bayern-Uli hatte ja mal gesagt, dass die auch vor einem leeren Stadion spielen könnten, da die Stadionbesuche eh nur rund 10% der Einnahmen ausmachen würden. Ich bin absolut gegen Gewalt im Stadion, aber die Sicherheitsmaßnahmen für 2% gelten für 98% Normalos. Bei den aktuellen Preisen und der eh schon bestehenden Abzocke im Stadion werde ich auch aufgrund dieser Entwicklungen nicht mehr hingehen. Wir müssen unser Geld denen nicht mehr in den Rachen werfen. Keine CL, Bundesliga etc. mehr. Ab zum Amateurverein. Achja: Bundesliga - gib den Amateuren den Sonntag als Spieltag wieder. Mal schauen wie schnell wieder gebettelt wird wenn Einnahmen ausbleiben und Fans auf die Straße zum Sammeln gehen sollen.

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Alexander Baumann

wer ist denn eigentlich immer mit den "Fans" gemeint ?

meiner Ansicht nach nehmen sich die "Fans" derenwegen sicherheitskonzepte notwendig sind, egal in welchen Umfang,
ganz schön viel raus.

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Carsten Zimmermann

Und wieder hinkt der DFB hinterher

Was viele vergessen ist dass die aggressive Stimmung einiger überhaupt nicht vom Fussball kommt,sondern lediglich als Stimmungsbild einiger Teile der Gesellschaft darstellt. Wer denkt es habe sich nichts geändert in der Fankultur,der war nie in den 80gern im Stadion.Da konnte einem schon der A...h aufs Grundeis gehen! In Stuttgart arbeiten Fans und Verein schon lange eng zusammen und 100% Sicherheit ist nie zu erreichen! Mir fehlt einfach der Kompromiss! die Fans die Stimmung machen,sind der 12.Mann. Sie sind es,die eine Atmosphäre herstellen...das sollte man nicht vergessen. Auch bei der Pyrotechnik hätte man Regelungen finden können. Warum nicht unter Aufsicht eines Feuerwerkers zu festgelegten Zeiten? Was manche angeblichen Fans abreißen,findet nirgends Toleranz. Aber mehr Polizei,mehr Kontrolle heizt in der Regel Stimmung mehr negativ auf. man hätte die Fans einbinden müssen zu helfen,diese Idioten in den griff zu bekommen!

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Boris Reiss

Einfach nur Traurig

"Ich glaube, dass unter dem Strich der professionelle Fußball als Gewinner hervorgegangen ist“,sagte Rauball.

Zwischen den Zeilen sollte man lesen. Der kommerzielle Fußball vielleicht,aber nicht die Fankultur und der traditionelle Fußball aus seinen Wurzeln heraus. Aber darum kümmern sich die Funktionäre ja sowieso einen Dreck,hauptsache ihr Geldbeutel stimmt!

Es ist traurig,dass die Liga nicht dem Druck der Politik standgehalten hat,schade das Menschen die keine Ahnung vom Fußball haben,seine Richtung bestimmen.

Ein Beschluss ohne Fans ist nicht gerade eine Aufforderung zum Dialog. Wenn es jetzt vermehrt Ausschreitungen gibt,ist das die Schuld der Politik und der Funktionäre!!!

Mehr Polizeipräsenz und mehr Kontrollen = mehr Gewalt und Ausschreitungen. Es ist doch hinlänglich bekannt,dass die Polizei mit ihrem Auftreten meistens zu einer Eskalation der Situation beiträgt.

NUR EIN DIALOG KANN HELFEN, DIE DUMMKÖPFE AUS DEN STADIEN ZU VERTREIBEN UM IHNEN DEN RICHTIGEN WEG ZU ZEIGEN

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Surf Meister

Familienfest und kein Pyro-Mob...

...ich will meine Kinder mit ins Stadion nehmen koennen, keine "Fick Dich, DFB!!!" Plakate sehen und nicht in eine Rauchwolke untergehen. Ist das zuviel verlangt? Wo leben wir eigentlich? Ticketpreise hoch, nur noch Sitzplaetze und der Mob kann in die Kreisliga absteigen. Ich bin der Fan...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 14:05 Uhr
Manuel Lämmer

Wenn nur noch so Leute wie der Surfmeister

in Deutschland zum Fußball gingen, wäre die Bundesliga eine der schwächsten Ligen Europas und der Profifußball eine Randerscheinung.

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Per Wiesner

Und ich will ...

das Rap- und Punk-Musik, Actionfilme mit anstössigen Zitaten der Protagonisten, Comedyshows mit zweideutigen Witzen und der Autoverkehr abgeschafft wird. Ist das zuviel verlangt?

Sind sie schonmal in einer Rauchwolke "Untergegangen"? Wenn dies jemandem passiert, dann lediglich auf den Stehtribünen, für Sie als VIP gibts immer noch die Loge mit Glas. Und wenn sie ein Anstössiges Plakat erspähen, können sie sich mit Ihren Kindern ja schnell umdrehen und 3 Häppchen vom Büfett ergattern bis die Gefahr gebannt ist.

Meine kleine Anleitung für einen sicheren Stadionbesuch. :-) Nicht vergessen, noch schnell ein gepanzertes Fahrzeug mit Chauffer kaufen, dann ist auch die An- und Abreise in den Tempel des Horrors mit garantiertem Spektakel gesichert.

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Peter Slater

"Hr Dr. T. Kanthak" es sind sitzdende Fans wie Sie, die den Fussball kaputt machen und ...

... im Ubrigen ist ihre These mit England falsch, denn die Sitzplätze wurden nicht eingeführt, um den Hooligans zu begegnen, sondern weil die Valley Parade the home of Bradford City FC in Flammen aufging und viele Menschen im Feuer starben und die Sicherheitsmängel in allen Stadien so gross waren, das die Sicherheit überhaupt nicht mehr gewährleistet werden konnte und neue Staien gebaut wurden, die Folge war davon, das die Eintrittspreise um das 1000fache stieg und fast nur noch für gut verdienende Leute bezahlbar ist ... Das Hooliganproblem lässt sich vom Stadion auf die Strasse übertragen und da ich weiss, wovon ich spreche, werden auch die Sicherheitskonzepte das Hooliganproblem nicht beenden. Gut, es ist möglich, dass die Stadionsicherheit verbessert werden kann und dass das Hooliganproblem etwas eingegrenzt werden kann, aber das ist schon alles. Wenn ich ihre Meinung so lese, dann ist es klar, das Sie diese Fans mit Kutten, Schal und Fahne als Idioten abstempeln x

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:25 Uhr
Dietmar Blum

Dear Mr. Slater,

als Taffy dürfte Ihnen der Unterschied im Verhalten der Fans von Rugby Football und Soccer doch sicherlich bekannt sein:
Schon vor Jahren war mir in Swansea auffällig, wie friedlich die Ränge beim RFC waren, im Gegensatz zu den Spielen des FC.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 12.12.2012 21:35 Uhr

Weiterer Schritt im Regulierungswahnsinn der Sozialistischen Republik

Das ganze ist dch urein weiterer kleiner Schritt hin zum Sozialistischen Staat , DDR lässt grüßen.
Erst wenn der Toilettengang und das Frühstück im detai vom Ablaf und Inhalt gergelt ist , wird das enden.
Die Freiheit und Demokratie bleibt schon lange in Deuschland , un in weiten Teilen der EU auf der Strecke. Wir sollen halt lle brave angepasste sozilistisch linke Ökofaschisten werden , dann geben wir das Idealbild eines Bürgers ab, und immer tre und Brav diegleichen Parteien wählen.
Während sich eine immer größere Schaar von Lobbyisten , Politikern, Sperricen und Beamten die Taschen voll macht, und eine permanente Verarmung der Mittelschicht um sich greift.

Die Bürgerrechte des Fusballfan werden mit Füßen getreten , und niemand , bis auf ein paar wenige Ultra Gruppen stört sich daran, so weit ist der Bürger schon bei neuen Reglementierungen gekommen , das er es nicht mal mehr wahrnimmt, und als normales icherheitsgebahren schluckt.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 12.12.2012 21:01 Uhr

"Ein guter Tag für den Fußball?" Nein. Ein Meilenstein auf dem Weg in den totalen Polizeistaat.

Warum lassen sich die Fußballfunktionäre von diesen kaum verkappten rechtspopulistischen Innenminister und Kontrollfreaks von der Polizei, wie z.B. diesem Polizeigewerkschaftler Wendt, so einfach vorführen? Wir brauchen nicht mehr Polizei, wir brauchen stattdessen polizeifreie Stadien und Bahnhöfe und Innenstädte, dann passiert auch nichts.
Wir brauchen auch, wie es das in Polen z.B. gibt, ein Hausrecht der Vereine in ihren Stadien, das ihnen auch erlauben muss, die Polizei auszusperren, wenn der Vereinsvorstand es will, bzw. die Polizei nur hereinzulasssen, wenn der Verein es ausdrücklich wünscht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:23 Uhr
Per Wiesner

@Herr Wagner / Herr Blum

Wer bestellt die Polizei? Die kommen von selbst, wenn sie es für nötig erachten.
Den Rest lass ich jetzt mal weg, weil das wäre Perlen vor die Säue geschmissen.

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Dietmar Blum

Sicherlich brauchen WIR (?)

Sie (!) eventuell "polizeifreie Stadien, Bahnhöfe und Innenstädte"!
GEHTS NOCH?
WIR brauchen bei jedem Ticketkauf die aufgedruckte Rechtsbelehrung, dass ein JEDER, der diese Eintrittskarte erwirbt, für angerichteten Schaden, für Polizeieinsätze GESAMTSCHULNERISCH haftet!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 13.12.2012 06:35 Uhr

Sie schreiben einen heillosen Quatsch,...

..die Vereine bestellen doch die Polizei, nur bezahlen wollen sie nicht.
Mit dem Hausrecht haben Sie recht, allerdings ist es ratsamer die Krawallmacher rauszuschmeissen. Sie sind wohl auch immer aggresiv wenn Sie nen Polizisten sehen???

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Peter Slater

Der sitzende Fussballfan ohne Schall und Fahne hat gewonnen und der stehend anfeuernde Fan ...

... hat heute verloren. Es ist ein Tag der Trauer und eine Verurteilung der eigentlich lebhaften Stimmungsmachern im Stadion ... irgendwann wird auch noch die Fahne verboten, oder der Schall und das Schreien, weil sich irgendjemand bedroht fühlt ... Die Sitzplatzstadien in Grossbritannien ist ein Desaster für die Stimmungen im Stadion, jedoch verweigern sich mehr und mehr Fans, sich den Aufforderungen der Vereine und des Verbandes, sich hinzusetzen, nur kann man die stehenden Fans nicht bannen, weil dann von den sitzdenden Fans eine Totengräberstimmung erzeugt würde ... ausserdem kriminalisiert dieses Urteil die stehenen und anfeuernde Fans mit ihren Kutten, Schals und Fahne und stempelt sich als "asoziales Gesockse" ... x

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:21 Uhr
Per Wiesner

USA Baseball/Football

Baseball oder Football war in den USA schon immer ein sogenanntes "Event", dort geht es nicht den Sport, sondern lediglich darum, dem Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.

Leider entwickelt sich der Fussball in Europa ebenfalls in diese Richtung weg vom Sport und der Begeisterung/Identifizierung für den eigenen Verein hin zum "Event" ohne jeglichen Bezug dazu. Und wenn der "Club" eben von jemand anderem übernommen wird und dieser in einer anderen Stadt bessere Vermarktungschancen sieht, dann gibts halt kein Profifootball mehr hier sondern woanders. Schön zu sehen, wie es die DEL versucht und kläglich scheitert, hier ein ähnliches Modell zu etablieren...

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Surf Meister

wir brauchen keine Pseudo-Stimmungsmacher...wir brauchen Familienfreundlichen Fussball...

...geh mal in den USA zum Baseball oder zum Football, das ist Stimmung und die Fans sind nicht getrennt. Europa ist einfach total hinterher...

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gisbert heimes

Drei Aspekte

1.
Ich plädiere dafür, daß begrifflich klar unterschieden wird zwischen 'Ultras' und Hooligans. Erstere sind für die Stimmung im Stadion unverzichtbar, Letztere gehören erst gar nicht rein. Auch nicht davor. Auch nicht auf den Weg, in die Züge und Busse. Wie käme man da weiter?
2.
Durch die Identifizierung der Hooligans. Da können die 'normalen' Besucher, die 'normalen' Fans, die Fanclubs und nicht zuletzt die 'Ultras' selbst neben den polizeilichen Überwachungsmaßnahmen (Videotechnik) einen erheblichen Beitrag leisten.
3.
Ach, und die Medien natürlich, vornehmlich der Boulevard. Was da für ein Hype veranstaltet wird: "BVB rächt Deutschland" - zum Kotzen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 08:16 Uhr
Boris Reiss

Die Richtige Antwort

Das ist die richtige Antwort!

Sky abbestellen, nicht in die Stadien gehen und keine Fanartikel kaufen! Entziehe dem Fußball seine finanziellen Grundlagen und der Sport wird wieder gewinnen. Leider lässt der Fan alles mit sich machen und die Mühlen werden weiter malen.

Ich habe für mich meine Entscheidung getroffen, leider werden die, die jetzt groß rumheulen nicht konsequent genug sein und trotzdem ihr hart verdientes Geld in solche Gestalen wie den FIFA-Präsidenten hineinpumpen...

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 12.12.2012 21:41 Uhr

Ach som, sie gehen wohl ins Kino, oder ins Konzert...

und füttern lieber die Superreichen Leinwandstars, oder die DSDS und Wetten Das Lobby ?

Oder zahlen 90 Euro führ ein Konzert eines Popstars , der mit dem Geld gar nicht mehr weiß wohin, oder kaufen deren CD´s.
Oder Zahlen einfach die Tantieme , in dem man Radio hört, also die gute GEZ Gebühr , womit bei ARD Sportreporter Millionen verdienen.
Mit der Aussage würde ich aber mal an ihrer Stelle überlegen , welche Millionäre sie mit ihrem derzeitigen Freizeitverhalten füttern, und dann noch mal abwägen , wem sie ihr Geld geben möchten.

Man könnte das nochweit umreißen, aber ich zahle lieber pro Spiel 6 Euro für meine Dauerkarte in der BL Stehplatz , und finanziere damit Fussballer , die zumindest 270 Tage im Jahr dafür auf dem Platz stehen.

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joachim tarasenko

Hab mich vom Fussball abgenabelt

Ich gehe u.a. nicht in die Stadien weil ich die Millionäre nicht füttern will. Sky hab ich auch nicht und die CL guck ich nicht mehr. Früher hab ich jedes Spiel verfolgt, das brauch ich nicht mehr

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Christian Meyleran

Vielleicht geht's auch ganz ohne (Profi)-Fußball?

Für mich war diese Diskussion ein Beispiel für die weitere Entwicklung zur totalüberwachten Brot-und-Spiele Gesellschaft in Deutschland. Ich finde es erschreckend, wie sich hier Unmündigkeit und Gegenmaßnahmen immer weiter breitmachen. Die Bedeutung von Fußball in Deutschland als Megageschäft, Gesellschaftskit, politisches Mana und Erziehungsmittel, Ersatzreligion, Ersatzdroge, Ersatzidentität und Lebenszweck ist doch wirklich völlig überzogen und einfach armselig.

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Peter Schneider

Bei dem Zitat des Präsidenten von Union Berlin wurde leider das wichtigste weggelassen

Ich fand es aber sehr interessant, was er gesagt hat, deshalb möchte ich hier noch mal wiedergeben, was ich für wichtig halte:
"Der Inhalt der einzelnen Anträge steht dabei im Wesentlichen nicht zur Disposition. Es handelt sich bei den Maßnahmen größtenteils um Selbstverständlichkeiten, die seit Jahren gelebte Praxis bei Spielen des 1. FC Union Berlin und vieler anderer Vereine sind....

...Aktuell genügt scheinbar politischer Druck, uns zu Handlungen zu zwingen, obwohl der behauptete Anstieg von Gewalt im Fußball gar nicht belegt werden kann. Damit riskieren wir, auch künftig zum Spielball von Politikern zu werden, die das populäre Thema Fußball zur eigenen Profilierung nutzen. Dass sich die „Solidargemeinschaft Fußball“ in so eine Situation begibt, ist unnötig.“

Wer die ungekürzte Stellungnahme des 1.FC Union Berlin nachlesen möchte, kann das auf der Vereins-Website tun.

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Helmut Heckner

Antrag 16: Da stimmt doch was nicht!

Da stimmt doch was nicht; oder soll nach Antrag 16 den Vereinen wirklich Geld ausgezahlt werden, wenn diese Sicherheitsmaßnahmen nicht erfüllen? Das Gegenteil müsste der Fall sein!
Zum Nachlesen:
Antrag 16: Erlöse aus der Vermarktung (Fernsehgelder) werden zweckgebunden an die Vereine ausbezahlt, wenn diese wiederholt Sicherheitsmaßnahmen nicht erfüllen.

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Melle Zwankhuizen

Gegen das Sicherheitskonzept

Auch ich bin absolut gegen das Werfen von pyrotechnischen Gegenständen aufs Spielfeld, Ränge, usw., doch gegen das kontrollierte Abbrennen habe ich nichts. Auch gegen die Ultra-Bewegung habe ich nichts, ich finde das die Fankultur dazugehört, und das Stadionerlebnis ohne Support doch sehr langweilig wäre. Deswegen bin ich gegen das Sicherheitskonzept, da es sich nicht nur auf die Randalierer, sondern auf alle Fans auswirkt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.12.2012 20:28 Uhr
joachim tarasenko

Wohl nicht möglich oder?

wie brennt man denn Pyrotechnik mit so vielen Leuten auf engstem Raum ab?

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Peter Rohde
Peter Rohde (prohde) - 12.12.2012 19:59 Uhr

Bengalos

Die Ultras wollen ausdrücklich nicht auf Bengalos verzichten. Bengalos sind sehr gefährlich, nur zu Sylvester erlaubt und die Verwendung darüber hinaus ist eine Straftat. Sie gelten als T1 Feuerwerkskörper und unterliegen klaren Beschränkungen.

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Christiane Wolf

Verdachtslose Körpersektion

Wenn das Vor Gericht bestand hat, darf demnächst Aldi oder LIDEL in Ihre Arbeitsverträge schreiben:
Das Personal hat den Sicherheitsbereich Laden nur Nackt durch eine Schleuse zu verlassen.

Und wenn die sich das gefallen lassen sind demnächst die Kunden dran.

Zu guter Letzt dürfen die Bürger nur noch nackt die Strasse betreten, denn man könnte ja mit seiner Kleidung eine Straftat begehen.

Ich möchte den Fan sehen, der sich ausziehen lässt und dann zwei Wochen später nochmals ins Stadion geht.
Damit gräbt sich die DFL das Wasser ab in dem sie schwimmt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.12.2012 19:56 Uhr
Klaus Seilberger

Frau Wolf: Was haben Sie gestern Nacht im Fernsehen geschaut?

Wieder so eine Hollywood-Panik-Vision für's Jahr 2050?

Nackte Aldi-Verkäufer? Nackte Lidl-Kunden? Nackte Fußgänger? Alles als Folge stärkerer Kontrollen in Fußball-Stadien?

Sie haben ja wirklich eine sehr lebhafte Phantasie...

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Klaus Seilberger

Die Bundesliga ist kein Staat im Staate

Herr Rauball mit seiner "Die Politik soll uns in Ruhe lassen"-Rethorik übersieht, dass auch der DFB und die Bundesliga sich bitte an die Regeln für ein ziviles Miteinander halten müssen - dies jedenfalls solange, wie die Bundesliga öffentliche Ressourcen in Anspruch nimmt in Gestalt von Polizeieinsätzen in Stadien, bei Zugfahrten der "Fans", bei der Verhinderung von Gewaltausbrüchen auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion.

Man hat in den letzten Wochen den Eindruck gewonnen, dass Ultras, Bundesliga-Vereine und der DFB sich Arm in Arm gegen die Zumutung wehren, die Rechtsordnung in Deutschland beachten zu müssen.

Übrigens wäre ich als Fußball-Fan sehr an der Auflösung der Ultras-Stehplätze interessiert. Schon deswegen, weil mir dann halbnackte randalierende Pubertierende mit ihren 90-minütigen stupiden und immergleichen Gröhlgesängen erspart bliebe.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.12.2012 21:51 Uhr
Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 12.12.2012 21:51 Uhr

Stadionverbot

Das ist für sei ja wohl die richtige Lösung.

Ich weiß n icht auf welchem Planet sie leben , aber was sie beschreiben enstpricht nicht dem Alltag in einem Bundesligastadion.
Ich gehe seit 1975 regelmäßig zu Spielen, in den 70ern und 80ern war das ganze viel gefährlicher und im Stadion gab es wesentlich mehr Prügeleien . Mit den ersdten Stadionverboten in den 90ern ging das zurück, und ich gehe mittlerweile seit 10 jahren auch mit meine kleinen ins Stadion , de beiden Jüngsten standens schon mit 5 in der Kurve.
Das hätte ich mich früher nicht getraut, da gingen weder Order noch Polizeikräfte in die Fanblocks. heute ist das alles viel disziplinierter, das z.B. die Gänge frei blieben , das gab es früher gar nicht.
ich weiß nicht , wo sie leben , aber in Köln gibt es die Zustände ihrer Beschreibung nicht. Chotische Szene gibt es da nur weit weg vom Stadion, und da gibt es diese immer, sie brauchen da nur mal Samtag nach mit der U-Bahn fahren, da ist es weit gefährlicher.

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Klaus Seilberger

Herr Müller, ich schau's mir doch eh schon im Pay-TV an

Denn ins Stadion, in Zugriffweite von Chaoten, begebe ich mich nicht mehr. (Mir reichen die Erfahrungen, die ich mit meinen Kindern dort gemacht habe - weil die das falsche Trikot trugen.)

Aber das Problem im TV ist doch: die Aussenmikrofone z.B. von Sky übertragen auch die monotonen 90-minütigen Sprechgesänge.

Schauen Sie sich mal die Premier League an. Das Fans sind auch dort unruhig - aber dann, wenn's spannende Momente gibt. Permantes, 90-minütiges Gegröhle höre ich dort nicht.

Ich bin als Steuerzahler - wegen der Polizeieinsätze - und als Pay-TV-Abonnent (Sie wissen sicher, dass die Haupteinnahmen der Bundesligaclubs aus dem Pay-TV-Topf stammen) daran interessiert, dass der Bundesliga-Fußball wieder zu Manieren zurückfindet, wie sie vor einigen Jahren in Deutschland üblich waren und wie sie z.B. in der Premier League auch jetzt noch (oder wieder) üblich sind.

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Martin Müller
Martin Müller (storsch) - 12.12.2012 18:28 Uhr

wenn's nicht gefällt...

Wenn es im Stadion nicht gefällt, dann schauen Sie sich das Spiel eben im Fernsehen an. Das dürfte von der Geräuschkulisse ähnlich sein wenn die Ultras nicht mehr da sind.

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Vanessa Vogt

Steurzahler

Gewaltbereite Fans werden nicht verschont, der Steuerzahler eben sowenig, wir dürfen den ganzen Zirkus mal wieder bezahlen.

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Eberhard Ganns

Ahnungslose Kommentare

Welch ahnungslose und arrogante Kommentare! Es gab schon einmal eine Zeit, in der man sich über die ungezogene Jugend erhob und sich dabei von der BILD unterstützen liess. Die Folgen sind bekannt.
Als Besucher sowohl des Oktoberfstes, als auch von Bundesligaspielen fühle ich mich (auch mit meinen Kindern) bei Letzterern deutlich sicherer. Schande über die Politiker und die Funktionäre, die auf der Grundlage manipulierter ZIS Zahlen Stimmung machen! An den 12.12.12 wird man noch lange denken...

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Closed via SSO

Die Fans betrifft dies ja gerade nicht....

Wie kann man solche Typen nur als Fans bezeichnen? Die wahren Fans wird dies ja gerade nicht betreffen. Ich beschreibe es mal aus meiner persönlichen Erfahrung bei meinen letzten Stadionbesuchen:
Auf dem Weg zu Stadion musste auch ich teilweise mit diesen Chaoten zusammenlaufen. Aber kaum am Stadion angekommen und von diesen Typen getrennt, gab es auch keine Polizei mehr. Am Zugang gab es ein Drehkreuz, also ein Automat und dahinter für viele Durchgänge ganz wenige Ordner, die nichts zu tun hatten. Vor dem Block eine nette Ordnerin, die den Besuchern halft, ihren Platz zu finden. Und im Block, kein Ordner, kein Zaun.
Ach und zum Spiel. Habe alles hervorragend gesehen und habe unzählige gegnerische Fans gesehen, die sich mit den "einheimischen" angeregt über das Spiel unterhalten konnten.
Für die randalierende Minderheit, die sich selber so wichtig nimmt und glaubt für die Mehrheit sprechen zu können, also für die wird sich was ändern. Für den Fußballfan nicht.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 09:21 Uhr
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 13.12.2012 09:21 Uhr

Herr Kuhls...

...ich stimme Ihnen zu.
Selbst diese leibesvisitationen hören dann auf, wenn auch der LETZT der Krawallos keinen Zutritt mehr hat ins Stadion.
Es geht darum , die Gewalthammel aus den Stadien zu verbannen. Das ist eine Minderheit, auf die Vereine verzichten können.
Auf den Sitzplätzen findet man viele Schal- und Vereinsfarbenträger beider Vereine, die friedlich miteinander das Spiel ansehen und miteinander mal diskutieren. Es kommt sogar vor, daß da Fans von ganz anderen Teams mitdrinsitzen, einfach weil das Spiel eventuell interessant sein könnte. Die sich verkloppenden Hirnis kann man getrost vergessen. Es gibt Sportarten, da könnten einige dieser Hirnis sogar groß rauskommen☺☺

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Martin Müller
Martin Müller (storsch) - 12.12.2012 22:02 Uhr

wem es nicht passt...

Zumindest müssen Sie vor Rauchbomben, Schlägertrupps und Polizisten nicht die Hosen runterlassen (ja ich weiß, es ging nie konkret um Nacktkontrollen)

Es ging mir nur darum, dass eben jene 95 - 98 % eben auch betroffen sind obwohl sie nix dafür können.

Herr Seilberger, ihre Argumentation lässt in meinen Augen nur den Schluss zu, dass Sie wohl nur selten ins Stadion gehen, Sie dadurch den Kern der Sache nicht ganz erfasst haben und daher nur unreflektiert Schlagworte in den Raum werfen. Ich selbst bin in D und ganz Europa beim Fußball gewesen, habe neben den schlimmsten Hools genauso wie Familien mit kleinen Kindern im Block gestanden und bin auch jedesmal völlig unversehrt zurückgekommen, habe mir in Belgrad eines der brisantesten Spiele der Welt angesehen und mir ist trotzdem nichts passiert. Das können Sie jetzt gerne versuchen mit Ihrem Weltbild zu vereinbaren. Nur eines: Wem es nicht passt, der soll's halt lassen aber nicht schreien: Ich will es jetzt so, wie es mir gefällt.

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Klaus Seilberger

Und wie entwürdigend sind Rauchbomben, Herr Müller?

Und gefährliche Bengalos?
Und Schlägertrupps, die auf's Spielfeld rennen?
Und Jagdszenen auf Spieler und Polizisten?

Ich schätze, 95 - 98 % der Stadionbesucher haben nichts gegen schärfere Kontrollen. Das läßt sich recht zeiteffizient organisieren. Betrifft ohnehin eher die Stehplatz-Bereiche, die sowieso abgeschafft gehören.

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Martin Müller
Martin Müller (storsch) - 12.12.2012 17:16 Uhr

Es betrifft alle!

Wenn Sie sich demnächst entwürdigenden Leibesvisitationen unterziehen müssen oder nicht zum Auswärtsspiel ins Stadion kommen, weil das Kartenkontingent reduziert wurde betrifft es auch den "wahren Fan", wer immer das auch ist.

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12.12.2012, 15:20 Uhr

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