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Deutsche Eishockey-Liga : „Nicht von diesen Spielern abhängig“

  • Aktualisiert am

Von Krefeld zurück in die Vereinigten Staaten: Nationalspieler Christian Ehrhoff Bild: dpa

Das Ende des Arbeitskampfes in der amerikanischen Profiliga NHL trifft die deutschen Eishockey-Vereine. Die DEL erklärt zwar, nicht von den Profis aus Amerika abhängig zu sein. Mancher Manager sondiert den Markt dennoch nach neuem Personal.

          Nationalspieler Christian Ehrhoff erreichte die Nachricht über das Ende seines Gastspiels in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in der Kabine. Der Profi der Krefeld Pinguine bereitete sich am Sonntag auf das Spiel gegen Ingolstadt vor, als das Ende des Tarifstreits in der National Hockey League (NHL) bekanntgegeben wurde. Ehrhoff war mit 26 Punkten viertbester Scorer in Krefeld und mit acht Toren gefährlichster Verteidiger.

          Den Markt im Blick

          Die deutschen Vereine trifft das Ende des Arbeitskampfes in Nordamerika, für sie geht es nun darum, den Abgang der NHL-Stars zu kompensieren. Peter John Lee, Manager des deutschen Meisters Eisbären Berlin, sagte zwar: „Wenn alle unsere Spieler gesund sind, müssen wir den Verlust ausgleichen können.“ Den Markt werde er bis zum 31. Januar, dem Ende der Transferperiode für ausländische Spieler, aber beobachten.

          DEL-Chef Tripcke: Die Liga sei nicht von den NHL-Profis abhängig

          Gleichwohl bedauerte Lee die Rückkehr seiner beiden Stars Daniel Brière und Claude Giroux. Ihre 14 Tore und 39 Vorlagen halfen mit, dass die Eisbären das beste Offensivteam der Liga sind. Auch in Mannheim war die Stimmung getrübt. Die Adler müssen drei Profis ziehen lassen: Dennis Seidenberg, Jason Pominville und Marcel Goc. Elf Tore und 40 Vorlagen gingen auf das Konto des NHL-Trios. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke sagt dennoch: „Die Jungs haben eine gute Werbung für unseren Sport geleistet.“ Und weiter: „Unsere Liga ist nicht von diesen Spielern abhängig.“

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