Home
http://www.faz.net/-gtl-x7nw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Der Star: Ruud van Nistelrooy Der Mann mit der eingebauten Torgarantie

14.04.2008 ·  Seie Torquote ist äußerst beeindruckend - sei es in Eindhoven, Manchester, Madrid oder im Oranje-Trikot. Umso erstaunlicher war seine Aussortierung zur WM 2006. Nun ist „Van the man“ wieder dabei - und will es noch einmal wissen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Die Zahlen sprechen für sich. 228 Tore in 378 Ligaspielen, dazu 30 Treffer in 59 Länderspielen für die Niederlande. Ruud van Nistelrooy besitzt quasi eine eingebaute Torgarantie. Egal ob in Eindhoven, Manchester, Madrid oder im Oranje-Trikot: Van Nistelrooy schoss und schießt überall Tore wie am Fließband.

Umso erstaunlicher war die Maßnahme von Bondscoach Marco van Basten, den 31-Jährigen trotz seiner eindrucksvollen Referenzen nach der WM 2006 zunächst auszusortieren. Als er wieder durfte, wollte er nicht mehr - bis man sich schließlich doch noch arrangierte.

„Van the man“ mit „nur“ 16 Saisontoren

„Van Nistelrooy ist der beste Stürmer, der je für die Niederlande gespielt“, sagt van Basten inzwischen. So hoffen die Oranje-Fans, dass der Knöchel des Starstürmers bei der Euro hält. Der Torjäger wurde im Februar am rechten Knöchel operiert und fehlte damit Real Madrid lange Zeit im Titelrennen. Ein schmerzlicher Verlust.

Im Vorjahr hatte van Nistelrooy, der 2006 für 15 Millionen Euro von Manchester United zu den Königlichen gewechselt war, mit 25 Ligatreffern maßgeblichen Anteil am Titelgewinn der Madrilen. In dieser Saison musste sich „Van the Man“, wie er in England genannt wurde, mit 16 Saisontreffer für die Königlichen in der Primera Division zufriedengeben.

Zurück zum FAZ.NET-Spezial: Die Niederlande bei der Euro 2008

Quelle: FAZ.NET
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Ein Renner

Von Michael Wittershagen, Monte Carlo

Mit 43 Jahren beschleunigt Michael Schumacher noch einmal - sich und andere. Doch die Maschine zeigt ihm immer wieder Grenzen auf. Die Führung des Teams steht nun in der Verantwortung. Mehr