http://www.faz.net/-gtl-8kya8

Cas-Urteil bestätigt : Russlands Sportler bleiben bei Paralympics gesperrt

  • Aktualisiert am

Das russische Team bei den Paralympics in London. In Rio sind sie nicht dabei. Bild: dpa

Der Einspruch war vergeblich: Russlands Sportler bleiben wegen systematischen Dopings für die Paralympics in Rio gesperrt.

          Russland ist nach eigenen Angaben mit einer Klage gegen den Ausschluss seiner Behindertensportler von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro gescheitert. Das Bundesgericht in Lausanne in der Schweiz habe einen entsprechenden Einspruch abgelehnt, teilte das Paralympische Komitee Russlands am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax mit. Mit der Klage wollte Moskau ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (Cas) kippen.

          Der Cas hatte den Ausschluss der russischen Sportler durch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wegen Dopingvorwürfen bestätigt. Die Paralympischen Spiele in Rio finden vom 7. bis 18. September 2016 statt.

          Der Cas sitzt in Lausanne, deshalb ist bei Anfechtung seiner Urteile das Schweizer Bundesgericht zuständig. Der Präsident des Paralympischen Komitees Russlands, Wladimir Lukin, hatte nicht ausgeschlossen, dass russische Sportler zusätzlich einzeln gegen ihren Ausschluss klagen werden.

          IPC-Entscheidung : Russisches Team von Paralympics ausgeschlossen

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Bayern-Fans vor Pokalspiel optimistisch Video-Seite öffnen

          Gegen Leipzig : Bayern-Fans vor Pokalspiel optimistisch

          Am kommenden Mittwoch trifft der FC Bayern München auf Gastgeber Leipzig in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Gegen den HSV hatte es für die Bayern zuvor nur knapp zum Sieg gereicht. Die Fans hoffen auf einen Sieg in Sachsen.

          Topmeldungen

          Telekom-Aktien verkaufen, um den Breitbandausbau zu finanzieren? Das fordern zumindest FDP und Grüne.

          Jamaika sucht Geldquellen : Verkauft der Bund die Telekom-Aktien?

          Um neue Ausgaben und Steuersenkungen zu finanzieren, suchen Politiker einer künftigen Jamaika-Koalition nach Geldquellen. Alleine mit Telekom- und Post-Anteilen ließen sich Milliarden generieren.

          Brexit-Verhandlungen : Ohne Qualen geht es nicht

          Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
          Für mehr Recht und Ordnung im eigenen Land: Macron will härter gegen kriminelle Ausländer vorgehen.

          Macrons Abschiebekurs : Mit harter Hand

          Der brutale Mord an zwei jungen Frauen durch einen illegalen Einwanderer erschüttert Frankreich. Nun plant Präsident Macron konsequenter bei der Abschiebung krimineller Ausländer durchzugreifen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwerer als gedacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.