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Dienstag, 18. Juni 2013
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Bundestrainer? Klopp autocomplete

 ·  140.000 Google-Suchergebnisse gibt es zu „Klopp Bundestrainer“. Dabei hat sich der Trainer von Borussia Dortmund doch gerade erst in der Gala auf diesen Traumjob beworben.

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© dpa Sein Traum: Bundestrainer

Bei Wulffs lernt man ja so einiges fürs Leben, zuletzt konnte man sich sogar technisch weiterbilden. Wer wusste schon, was autocomplete bedeutet, wenn er sich an die Suchmaschine setzte und Begriffe eingab - und dass da Dinge zusammen kommen, die gar nicht zusammen gehören? Jetzt gibt‘s einen neuen Fall! Tippt man „Klopp“ ein, taucht dahinter das Wort „Bundestrainer“ auf - 140.000 Ergebnisse! Das wirft autocompletemäßig ein paar sensationelle Fragen auf: Ist Klopp etwa schon Bundestrainer - ohne dass es jemand gemerkt hat?

Wie sonst kommen immer mehr Dortmunder ins Spiel? Oder wird Klopp Übles unterstellt, etwas, was er weder ist - noch werden will? Keine Sorge, Google. Nach der Ex-Bundespräsidentengattin wird nicht auch noch der Bundestrainer in spe mit einer Klage um die Ecke kommen. Im Fachblatt für Glamouröses und Menschliches - in der „Gala“, nicht im „Kicker“ - hat Klopp der Suchmaschine Nahrung gegeben. „Ich habe den ultimativen Traumjob. Aber natürlich, für jeden Spieler ist die Nationalmannschaft ein Traum, und das Gleiche gilt für Trainer“, sagte er. „Sollte einer gesucht werden und ich werde gefragt, werde ich nicht ablehnen.“ Das nennt man mal eine Gala-Bewerbung. Tausche „ultimativen Traumjob“ gegen einen „Traum“ - das gibt‘s wirklich nicht alle Tage, herrlich!

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Jahrgang 1965, Korrespondent für Sport in Berlin.

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