16.12.2012 · Die Schalker Trainer-Trennung sagt einiges aus über den Fußball-Lehrer Huub Stevens und noch mehr über den Zustand des Vereins, der permanent darauf angewiesen ist, Zeit zu gewinnen. Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Jens Keller.
Von Richard Leipold, GelsenkirchenRichtlinien für Lesermeinungen
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Keller hat schon in Stuttgart gegen den guten Christian Groß intrigiert und hat möglicherweise auch mitgewirkt Stevens abzusägen. Keller wird zum Untergang für Horst Heldt!
...die Vertragsverlängerungen mit Huntelaar und Holtby, Sven
Ulreich zwischen den Pfosten und Sebastian Rode neben Neustädter am
"Schaltpult". Danach könnte man die Mannschaft sogar
einem Hundetrainer in die Hand geben. Bloss sich nicht Armin Veh. Der
kann mit gut aufgestellten Teams nichts anfangen. Das ist ein Professor
für "Bundesliga-Trümmerhaufen" - ein begnadeter
Bastler vor dem Herrn. Und Jens Keller, der damals nicht einmal genug
Format für eine entgleiste, aber qualitativ gut besetzte VfB-Truppe
hatte? Wie gross muss die Verzweiflung sein auf Schalke, ihn auch nur
als Lösung bis zum Saisonende in Erwägung zu ziehen? Dazu kann
ich nur Steinbrück zitieren: "Schwachsinnig!"
Jetzt braucht es ganz schnell einen grossen, konsequenten und vor allem
modernen Wurf - Tuchel - oder einen unbestrittenen Meister seines Fachs
- Luhukay. Trainer, die einer jungen Mannschaft Fussball lehren
können.
Heldt darf keinen Fehler machen - Schalkes Zukunft steht auf der Kippe.
Nur zwei Anmerkungen.
1. Sven Ulreich spielt beim VfB Stuttgart
2. Schalkes Zukunft steht immer irgendwie auf der Kippe.
Warum nur ist Magath je dorthin gegangen?
Schlangengrube 04 hat Trainer entlassen. Ich hoffe Stevens kassiert voll ab. So grosszügig wie Magath ist niemand mehr.
Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?