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Basketball NBA-Star Nowitzki: 200 Millionen Mark in sechs Jahren

 ·  Die NBA-Karriere von Dirk Nowitzki ist in eine neue Dimension gestoßen. In den kommenden sechs Jahren wird er 200 Millionen Mark verdienen.

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Der deutsche Basketball-Star Dirk Nowitzk ist in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) nicht nur auf dem Parkett zum Star aufgestiegen, sondern auch auf den Gehaltslisten. In den kommenden sechs Jahren wird der gebürtige Würzburger in der nordamerikanischen Profiliga NBA umgerechnet 200 Millionen Mark verdienen.

Die Laufzeit des Super-Kontrakts beginnt mit der Spielserie im nächsten Jahr. In der deutschen Jahres-Geldrangliste rückte Nowitzki damit hinter Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher (rund 34 Millionen Dollar) auf den zweiten Platz vor.

Vertragsunterzeichnung hat Nerven gekostet

„Das ist ein wahnsinniger Vertrag und ein ganz spezieller Tag für mich. Ich bin happy, doch Geld ist nicht alles im Leben“, sagte Nowitzki nach der Partie gegen die Orlando Magic, in der er sich nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Zum 113:104-Sieg steuerte er als viertbester Werfer seines Teams nur 14 Punkte und sechs Rebounds bei.

Die extreme Aufregung tagsüber mit der Unterzeichnung des Vertrages hatte ihm Nerven und Energie geraubt. „Ich bin froh, dass das vorbei ist“, sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler. Von nun an könne er sich konzentriert auf die am 30. Oktober beginnende Saison vorbereiten. Zum Auftakt empfangen die Mavericks die Detroit Pistons.

Nowitzki im Club der Mega-Millionäre

Mit dem sensationellen Agreement rückte Nowitzki in die „Top Ten“ der durchschnittlich höchstdotierten NBA-Langzeitverträge vor. Shaquille O'Neal verdient bei den Los Angeles Lakers von 1996 bis 2006 193,4 Millionen Dollar. Jahres-Spitzenverdiener aber ist Kevin Garnett von den Minnesota Timberwolves, der jährlich 21 Millionen Dollar kassiert.

Bevor Nowitzki in den Club der Mega-Millionäre aufsteigt, muss er sich noch einmal in Bescheidenheit üben. Für die bevorstehende Spielserie werden ihm als letzte Rate seines 1998 abgeschlossenen Vertrages „nur“ 2,16 Millionen Dollar überwiesen. Danach hätte er sich auf dem Spielermarkt als so genannter „Free Agent“ feilbieten können.

"Ich liebe es, für Dallas zu spielen"

Möglicherweise wären „Würzburgs bestem Export-Artikel seit den von Wilhelm Konrad Röntgen 1895 erfundenen Röntgenstrahlen“ (US-Today) noch mehr Millionen zugeflossen, wenn er weiterhin so aufgetrumpft hätte wie in der vorigen Saison.

Mit durchschnittlich 21,8 Punkten und 9,2 Rebounds war er entscheidend am Aufschwung der Mavericks beteiligt, die erstmals seit elf Jahren wieder in den Playoffs standen und bis in die zweite Runde einzogen. „Für mich war es keine Frage, dass ich hier bleibe. Ich liebe Dallas vom ersten Tag an. Ich liebe die Fans. Ich liebe alles hier“, sagt Nowitzki.

Mavericks-Chef Cuban: "Dirk ist ein Juwel"

Über Inhalte des Vertrages schwiegen sich sowohl er als auch Mavericks-Besitzer Mark Cuban aus. Der Multi-Milliardär machte mit dem Kontrakt sein Versprechen wahr. „Ich werde ihn mit Geld zuscheißen. Solange ich hier bin, lasse ich Dirk nicht gehen“, hatte der schwerreiche Turnschuhträger vor wenigen Tagen wiederholt erklärt. Nach dem vollzogenen Deal verfiel der 42-Jährige ebenso ins Schwärmen: „Dirk ist unser Juwel. Er verkörpert die Zukunft unseres Clubs. Er setzt mit allem, was er tut, die Maßstäbe. Bei ihm kommt alles zusammen, was man sich von einem Jungen wünscht.“

Als zugleich „verrücktester Fan“ der Mavericks ließ er es sich nicht nehmen, in bislang einmaliger Weise die Vertrags-Besiegelung zu verkünden. Vor dem Spiel stellte er sich in die Mitte der Arena und lüftete vor 16 000 Zuschauern das Geheimnis. Wessen Idee das war? „Marks, wessen sonst“, entgegnete Nowitzki lächelnd und meinte: „Was immer er denkt und tut, es ist das allerbeste für mich.“

Quelle: @lück mit Material von dpa
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