Home
http://www.faz.net/-gtl-75zrg
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Australian Open Das Finale steht: Li Na gegen Viktoria Asarenka

Maria Scharapowa hat es nicht geschafft: Der russische Tennis-Star muss Li Na den Vortritt lassen im Kampf um den Finaleinzug in Melbourne. In diesem trifft die Chinesin auf die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka.

© dpa Vergrößern Fair geht vor: Maria Scharapowa gratuliert Siegerin Li Na (l.)

Titelverteidigerin Victoria Asarenka und Li Na aus China stehen im Finale der Australian Open. Die weißrussische Weltranglisten-Erste Asarenka gewann am Donnerstag in Melbourne gegen die Überraschungs-Halbfinalistin Sloane Stephens aus den USA mit 6:1, 6:4. Li Na hatte beim 6:2, 6:2 gegen die Weltranglisten-Zweite Maria Scharapowa aus Russland ebenfalls keine Mühe.

Das Damen-Endspiel der mit 23,91 Millionen Euro dotierten Veranstaltung findet am Samstag statt. Im vergangenen Jahr hatte Asarenka den Titel gegen Scharapowa gewonnen. Li Na hatte 2011 das Finale gegen Kim Clijsters verloren.

Einen Tag nach ihrem Coup im amerikanischen Generationen-Duell gegen Serena Williams wirkte die erst 19 Jahre alte Stephens gegen Asarenka von Beginn an müde. Im ersten Satz konnte sie lediglich einmal ihren Aufschlag durchbringen, auch im zweiten Abschnitt kassierte sie sofort ein Break. Doch dann kämpfte sich Stephens noch einmal in die Partie. Beim Stand von 3:5 wehrte sie fünf Matchbälle ab, zudem wirkte Asarenka auf einmal angeschlagen. Die Weißrussin verließ für fast zehn Minuten den Platz, um sich behandeln zu lassen. Schon gegen Williams hatte Stephens alleine auf dem Platz auf ihre Gegnerin warten müssen. Als Asarenka zurückkehrte, nahm sie der Amerikanerin den Aufschlag ab und nutzte ihren sechsten Matchball zum Sieg.

22923336 Sieganwärterin: Auch Viktoria Asarenka meldet Ansprüche an © AFP Bilderstrecke 

„Ich habe es beim Stand von 5:3 einfach mit den Nerven zu tun bekommen“, sagte Asarenka zu ihrer kurzzeitigen Schwächephase. Li Na erteilte Scharapowa im ersten Halbfinale eine Lehrstunde. Während die Chinesin nahezu fehlerfrei agierte, konnte die Russin nicht an ihre zuvor starken Leistungen anknüpfen. „Natürlich hätte ich gehofft, dass ich besser spiele“, sagte die Vorjahresfinalistin nach der deutlichen Niederlage frustriert.

Im gesamten Turnierverlauf hatte die Nummer zwei der Welt zuvor lediglich neun Spiele abgegeben. Doch gegen Li Na war Scharapowa von Beginn an chancenlos. „Ich weiß auch nicht, was heute los war. Es hat einfach alles gepasst“, sagte die Chinesin.

Mehr zum Thema

Quelle: DPA

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Obamas Außenpolitik Wir brauchen den Weltpolizisten Amerika

Unter Präsident Obama hat sich der Neo-Isolationismus explosionsartig ausgebreitet. Für den Weltfrieden ist das eine große Gefahr - deshalb müssen wir etwas dagegen tun. Ein Gastbeitrag. Mehr Von James Kirchick

12.12.2014, 12:00 Uhr | Politik
Johannesburg Südafrika feiert Miss World Rolene Strauss

Rolene Strauss hat Südafrika den ersten Miss-World-Titel seit 40 Jahren beschert. In ihrer Heimat haben hunderte Menschen der Medizinstudentin dafür einen begeisterten Empfang bereitet. Die 22-Jährige hatte sich im Finale in London gegen 120 Mitbewerberinnen durchgesetzt. Mehr

20.12.2014, 19:52 Uhr | Aktuell
Toni Kroos bei Real Madrid Wow!

Weltmeister, Wechsel – und nochmal Weltmeister: Auch dank eines starken Toni Kroos gewinnt Real Madrid die Klub-WM. Für den deutschen Nationalspieler endet damit ein Jahr der Superlative. Mehr

21.12.2014, 05:55 Uhr | Sport
Deutsche Mannschaft fiebert Finale gegen Argentinien entgegen

Während die deutsche Mannschaft dem Finale zuversichtlich entgegen schaut und auch auf die deutschen Fans setzt, will der verletzte brasilianische Fußballstar Neymar am Sonntag Argentinien die Daumen drücken. Mehr

11.07.2014, 12:24 Uhr | Sport
Gala in Baden-Baden Höfl-Riesch: Hartings Wahl ein Armutszeugnis

Diskus-Europameister Robert Harting wird zum dritten Mal Sportler des Jahres. Ganz recht ist ihm die Wahl nicht. Bei der Ehrung entschuldigt Harting sich. Maria Höfl-Riesch nutzt gar noch drastischere Worte. Mehr

22.12.2014, 05:29 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 24.01.2013, 05:23 Uhr

Harting ist der richtige Mann

Von Christoph Becker

Ist Robert Hartings Wahl zum Sportler des Jahres wirklich ein „Armutszeugnis“, wie Maria Höfl-Riesch behauptet? Nein. Der Diskuswerfer ist ein Mann des Jahres, ganz sicher im Sport, vielleicht sogar darüber hinaus. Mehr 11 20

Umfrage

Welche Bundesligaklubs schaffen es ins Viertelfinale der Champions League?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.