Der südafrikanische Paralympics-Star Oscar Pistorius weist die gegen ihn gerichteten Mordvorwürfe „auf das Schärfste“ zurück. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die Familie und das Management des Athleten am Freitag veröffentlichten. Darin drückt Pistorius sein tiefes Mitgefühl für die Familie der getöteten Reeva Steenkamp aus.
Die Staatsanwaltschaft hatte am Morgen Anklage wegen Mordes erhoben. Als die Anklageschrift vor Gericht verlesen wurde, war der 26 Jahre alte Sportler in Tränen ausgebrochen. Sein Gesicht hielt er bedeckt, den Blick richtete er nach unten. Die Anklagebehörde wirft Pistorius vor, seine Freundin, das südafrikanische Model Reeva Steenkamp, vorsätzlich erschossen zu haben.
Das Gericht hat allerdings noch nicht darüber entschieden, ob es die Anklage zulässt. Außerdem muss es noch klären, ob Pistorius gegen eine Kaution aus der Haft entlassen werden könnte. Das hatte sein Anwalt beantragt. Da aber Staatsanwaltschaft und Verteidigung übereinstimmen, dass die polizeilichen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien, soll Pistorius weiter in Polizeigewahrsam bleiben und die Verhandlung erst am kommenden Dienstag fortgesetzt werden.
In ersten Berichten hatte es noch geheißen, dass der Sportler seine Freundin für einen Einbrecher gehalten und irrtümlich auf sie geschossen haben könnte. Nach Angaben der Polizei hatten Nachbarn aber bereits vor den Schüssen Geräusche gehört. Schon in der Vergangenheit habe es „Vorfälle familiärer Natur“ gegeben.
Steenkamp ist am Donnerstag erschossen im Haus des beidseitig beinamputierten Läufers aufgefunden worden. Pistorius war dank seiner Wettkampferfolge auf High-Tech-Prothesen zu einem der berühmtesten Sportler weltweit geworden.
Werter Herr Delmen, da Sie hier wie ein Löwe für die
Unschuldsvermutung von Herrn Pistorius ...
Detlef Stark (Obmuj)
- 15.02.2013, 19:28 Uhr
Ein offensichtlich unbeherrschter Mensch, der trotzdem Waffen besitzen darf...
Dirk Lehmann (DkLehmann)
- 15.02.2013, 18:01 Uhr
Gratuliere
joachim tarasenko (truthful)
- 15.02.2013, 17:17 Uhr
Dummkopf
Ralf Kowollik (InterNETkobold)
- 15.02.2013, 16:52 Uhr
Unschuldsvermutung
Stefan Kugl (Kugll)
- 15.02.2013, 15:10 Uhr