28.07.2004 · Mit zehn Millionen Dollar Jahresverdienst ist der Tour-Sieger in Amerika nur Mittelmaß. Bei einer Umfrage nach dem beliebtesten Athleten belegte der Texaner in seiner Heimat nur Platz 22.
Trotz seines sechsten Toursieges fährt Lance Armstrong im Rennen um die Dollar-Millionen der amerikanischen Sponsoren weiter hinterher.
Der Amerikaner verdient in diesem Jahr „nur“ zehn Millionen Dollar und liegt damit weit hinter Spitzenreiter Tiger Woods; der Golf-Profi kommt auf stattliche 70 Millionen Dollar. Selbst der zurückgetretene Basketball-Star Michael Jordan ist mit 25 Millionen Dollar gefragter als Armstrong, der in den Vereinigten Staaten unter anderem für einen Autohersteller, einen Sportartikel-Ausrüster und das Mineralwasser eines Softdrink-Giganten wirbt.
Auch in der Gunst der amerikanischen Sportfans spielt der Texaner keine Hauptrolle. In einer Umfrage des Fernsehsenders ESPN belegte Armstrong bei der Wahl des beliebtesten Athleten der Vereinigten Staaten nur Rang 22.
Immerhin: Seinen Erfolgshunger hat Armstrong auch nach seinem sechsten Sieg bei der Tour de France nicht verloren. Bei einem internationalen Kriterium im niederländischen Stiphout gewann er zwei Tage nach seinem historischen Triumph in Paris vor dem Australier Robbie McEwen, der bei der Frankreich-Rundfahrt als Punktbester Gewinner des Grünen Trikots war.