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DFB-Delegation in Auschwitz Gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz

 ·  Ein Zeichen vor der Europameisterschaft: Bundestrainer Löw, Kapitän Lahm und weitere Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes gedenken in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den Opfern des Nationalsozialismus.

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© AFP Joachim Löw und die DFB-Delegation in Auschwitz

Eine Delegation des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutschen Fußball Liga hat am Freitag die Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht. Neben Bundestrainer Joachim Löw nahmen unter anderem Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Lukas Podolski an dem Besuch wenige Tage vor der Reise ins Mannschaftsquartier in Danzig teil. Bei Dauerregen legten sie einen Kranz vor der ehemaligen Todeswand ab.

Nach dem Besuch der ehemaligen Lagerbaracken, in denen sich heute Ausstellungsräume der Gedenkstätte befinden, fuhr die Delegation zum Lagerkomplex Birkenau. Medienvertreter waren nicht zugelassen - Nationalmannschafts-Manager Bierhoff hatte erklärt, der Besuch solle keine „PR-Aktion“ werden.

In einer Pressemitteilung kommentierte DFB-Präsident Niersbach den Besuch: „Im Umgang mit diesem menschenverachtenden Kapitel unserer Geschichte sollte ein Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker für uns Mahnung und Orientierung sein: ‘Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart.’ Es ist unsere Verpflichtung und Verantwortung, sehr genau hinzuschauen und vor allem den vielen jungen Sportlern in unseren Vereinen immer wieder zu vermitteln, dass Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz keinen Platz haben dürfen.”

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