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Veröffentlicht: 15.02.2013, 16:19 Uhr

Skeleton Kopfüber zu Ruhm und Reichtum

Skeleton-Pilot Martins Dukurs setzt sich in den drei zur „Triple-Trophy“ gehörenden Rennen durch und schnappt sich die sechsstellige Prämie des Weltverbandes.

© AFP Kopfüber zu Ruhm und Reichtum: Martins Dukurs

Der lettische Skeletonpilot Martins Dukurs hat am Freitag beim Weltcup-Finale in Sotschi den Jackpot des Bob- und Skeleton-Weltverbandes FIBT in Höhe von 100.000 Euro gewonnen. Der bereits als Weltcup-Gesamtsieger feststehende Olympiasieger entschied auch das letzte Weltcup-Rennen dieser Saison vor dem russischen Weltmeister Alexander Tretjakow für sich und siegte somit in den drei zur „Triple Trophy“ gehörenden Rennen in Königssee, Innsbruck/Igls und Sotschi. Das schaffte auch im Bobsport kein Pilot, daher gehört Dukurs der hochdotierte Jackpot allein.

Zugleich war es sein 25. Weltcup-Sieg, den Gesamt-Weltcup gewann er zum vierten Mal in Serie. In diesem Winter war er in acht von neun Rennen am schnellsten. „Es war natürlich eine große Motivation, aber auch ein großer Druck“, sagte der zweimalige Weltmeister.

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Bester Deutscher bei der Olympia-Generalprobe in Sotschi wurde der drittplatzierte Frank Rommel aus Eisenach. Er hatte mit seinem Erfolg in Whistler als einziger Starter die Sieges-Serie von Dukurs durchbrochen. Alexander Kröckel aus Oberhof konnte mit Platz sechs seinen dritten Platz im Gesamtweltcup knapp mit vier Zählern vor Tretjakow verteidigen. Christopher Grotheer aus Oberhof landete im Rennen auf Platz sieben.

Skeleton-Weltcup

Weltcuprennen in Sotschi: 1. Martins Dukurs (Lettland) 1:54,12 Min. (56,90/57,22 Sek.); 2. Alexander Tretjakow (Russland) 1:54,29 (57,07/57,22); 3. Frank Rommel (Eisenach) 1:55,52 (57,65/57,87); 4. John Daly (USA) 1:55,59 (57,60/57,99); 5. Tomass Dukurs (Lettland) 1:55,72 (57,50/58,22); 6. Alexander Kröckel (Oberhof) 1:55,78 (57,81/57,97); 7. Christopher Grotheer (Oberhof) 1:55,84 (57,73/58,11).

Weltcup-Endstand nach 9 Wettbewerben: 1. Martins Dukurs (Lettland) 2010 Pkt.; 2. Tomass Dukurs (Lettland) 1746; 3. Alexander Kröckel (Oberhof) 1636; 4. Alexander Tretjakow (Russland) 1632; 5. Frank Rommel (Eisenach) 1499; 6. Eric Neilson (Kanada) 1368; ...8. Christopher Grotheer (Oberhof) 1232.

Quelle: dpa

 

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