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Schavan gibt ihr Amt auf Die Farbe Lila

 ·  Der Rücktritt von Annette Schavan nach dem Entzug ihres Doktorgrades widersprach den politischen Gepflogenheiten. Angela Merkel wollte das so. Die Kanzlerin bemühte Superlative. Das ist ungewöhnlich für sie.

Artikel Bilder (2) Video (1) Lesermeinungen (52)
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wolf haupricht

Bevor Menschen in Grund und Boden....

abqualifiziert werden empfehle ich, die Stellungnahme des Präsidenten der Humboldt-Universität Olbertz zur Aberkennung des Doktorgrades zur Kenntnis zu nehmen. Diese ist im Internet leicht zu finden.

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Stefan Scholz
Stefan Scholz (krips) - 10.02.2013 10:02 Uhr

@ULRICH MOSKOPP

Folgt man ihrer Argumentation, müsste man nahezu jede eingereichte Dissertation zurückziehen. Jede wissenschaftliche Arbeit beruht bereits publizierten Arbeiten. Neue Erkenntnisse erlangen sie nur, wenn sie die Grundlagen kennen. So funktioniert Wissenschaft!

In einer Dissertation muss man sich deshalb zwangsläufig mit Grundlagen vertraut machen und diese ggf. auch wiedergeben. Formulierungen ähneln sich dann zwangsläufig.

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ulrich moskopp

Gewissenlose Person

Soviel Scheinheiligkeit macht sprachlos. Person und Gewissen lautete der Titel ihrer Doktorarbeit. Dagegen war zu Guttenberg regelrecht amüsant, indem er vor versammelten Plenum, angesichts der offensichtlichsten Täuschung seit Erfindung der Lüge, frech von einem "Fehler" gesprochen hatte und kein Wort über seinen Betrug verlor. Jetzt, bei Frau Schavan, eingekleidet in das undurchdringbare Gewand von Gutgeschwätz einer ewigen Klassensprecherin, gleich ihrem eisernen Vorbild Merkel, bleibt nur zu konstatieren: Gewissenlose Person!

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Wolfgang Henrich

Arme Hochschule!

Die Vielzahl der "geisteswissenschaftlichen" Promotionen und die völlige Niveaulosigkeit fast aller medizinischen "Doktorarbeiten" sind an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Ungeachtet dessen sollte berücksichtigt werden, dass Hochschulen primär von den jeweiligen Bundesländern finanziert werden. Ein schwarzes Parteibuch im roten Bundesland NRW und DER Fettnäpfchenkandidat bei nahender Bundestagswahl waren das Aus für Schavan. Dass die Universität nun bei diesem falschen Spiel mitspielt kann nur Verachtung hervorrufen.
Arme Hochschule, aber das Geld aus NRW wird weiter fliessen, dies ist nun gesichert!

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Eberhard Stoeckel

M. W. ist Lila auch die "Farbe des letzten Versuchs".

Und der soll jetzt auch noch die Gerichte erschüttern. Bei all dem Wirrwarr in Kabinett, Union und beim "Lieblingspartner" muss die Kanzlerin allmählich Stilsicherheit verlieren. Fettnäpfchen sind nicht nur dem Problem-Peer zuzuordnen.
Mit dem Rücktritt empfinde ich freilich das Abklingen einer großen inneren Spannung und wende ich mich wieder einem unprätentiösen Leben im Alter zu - ohne Dienstwagen und Dienerschaft, aber mit viel Zeit zum Nachdenken.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 10.02.2013 06:33 Uhr

Ein neuer, trauriger Höhepunkt der Quotokratie

zelebriert von einer, die sehenden Auges Deutschland und seine Bürger ans Messer der Blutsäufer in Brüssel liefert und einer, die sicher nicht gegen den Wunsch der Ersteren mit dem sog. 'Professorinnenprogramm' verluderte Bakschisch- Universitäten salonfähig machte.
So sind denn auch die herausragenden Attribute der 'Neuen' nicht weiters erstaunlich: weiblich, Ostvergangenheit, selbstverständlich 'irgendwie' Widerstandskämpferin gegen das SED- Unrecht.
Manch einer sieht sich bestätigt: die 'feindliche Übernahme' der BRD geht weiter.
Was in Anbetracht der sagenhaft verkommenen Gurkentruppe CDU/FDP weder überaschend und noch nicht mal besonders tragisch ist.

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Christoph Knappe

Der Prüfungsvorsitzende

Mein Freund Christian hatte gestern seine mündliche Doktorprüfung und in dieser Prüfung nur eine 2 bekommen.
Mann müsse, so der Prüfungsvorsitzende in diesen Zeiten die Messlatte hoch halten, sie wissen schon, er schaute Christian an, Schavan und so.

Ich war im vergangenen Sommer dran und hab einen ähnlichen Satz gehört. Nur dass der auf Guttenberg und so endete.

Diesen Effekt sollte man auch mal im Blick behalten: Wie diese Polit-Plagiatoren den Wissenschaftsbetrieb an der Förderung und der Verbreitung guter Arbeiten mittelbar hindern.

Herzliche Grüße

ChK

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Lutz von Peter

Erstaunlich, sehr erstaunlich...

Ist ist doch immer wieder erstaunlich, wie verschieden bei ähnlichem Sachverhalt die Politik und die Journaille urteilt. Zu Guttenberg, dieses miese Subjekt, getäuscht hat er, pfui Spinne, der Deibel. Ruageschmissen muss er werde aus dem ... Verteidigungsministerium.
Dagegen Antte Schavan, die Gute, die Aufrichtige, die Frohe. Ihre Uni hat ihr den Doktorgrad aberkannt, die Ämrste, dann aht sie ja gar nichts mehr. Nun ja, man lässt sie schweren Herzens ziehen.... eine Bildunsgminsiterin, die beim Doktor beschissen hat.
Könnte es sein, dass das eigentliche Verbechen gar kein akademisches ist, sondern das von und zu Gut... gefährlich für Mutti war, Anette Schavan dagegen als treue Parteisoldatin ungefährlich?

Schweinewelt.... und wir mittendrin...

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Werner Franke

Wie bitte?

"... und schweren Herzens habe sie der Bitte Schavans entsprochen, zurückzutreten."? Dann haben wir nun also keine Bundeskanzlerin mehr?

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Gerhard Storm

Je mehr Merkel Missetätern ihr Vertrauen ausspricht, desto rascher u. sicherer ist deren Fall,

das kann man aus dem jüngsten schlimmen Plagiatsfall lernen. Außerdem zeigte sich dabei , wie die von Schavan abhängige Wissenschaftgemeindt völlig ihren Verstand verloren hat u. Ergebenheitsbeweise in Form von Lob über die unermessliche Wissenschaftlichkeit der Moglerin in masse lieferte. Sehr positiv hingegen kann vermerkt werden, dass die Uni Düsseldorf sich nicht von dummen Wissenschaftsvertretern beirren ließ u. ihres Amtes mutig waltete. Nach dem Rücktritt Schavans braucht sie sich ob ihres Dr.-Entzugs nicht mehr zu sorgen. Gottes Mühlen haben wieder einmal gerecht gemahlen, entgegen Merkels dummer u. unverantwortlicher Unterstützung Schavans bis zuletzt. Die Wähler werden das blinde Vertrauen der Kanzlerin als schlimmen Fehler werten.

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Sofie Weiss

"Altmodische Ecke"???

Nein. Raffiniert schummeln und dann, rettungslos ertappt, lügen und abstreiten, bis der Kopf platzt - das ist nicht "altmodisch" oder gar konservativ, wie der Kommentar suggeriert. Was ist das? Paranoia? Typisch Politiker? Auf jeden Fall: ZUM KOTZEN.

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Franz Josef Wissing

Grund zur Besorgnis

Hier geht es um mehr.
Entscheidend ist nicht das Einzelschicksal Schavan. Der Skandal ist die plebiszitäre Verurteilung gepaart mit einer Tendenz zur Lynchjustiz ohne geordnetes Rechtsverfahren.
Voraussetzung der Demokratie ist die Gewaltenteilung ! Von unabhängiger Judikative keine Spur.
Wenn eine Universität von vorsätzlicher Täuschung spricht,nimmt sie die Rolle von Ankläger und
Richter wahr. Dies umso mehr, als zusätzliche Informationsquellen , die den gravierenden Vorwurf untermauert hätten, bewußt gemieden wurden. Hier liegt der Verdacht nahe, dass die Universität von ihren eigenen V ersäumnissen ablenken wollte.
Anonyme Verleumdungen über die Medien ohne rechtsstattliche Verfahren sind Gift für unser Gemeinwesen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 15:34 Uhr
Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 10.02.2013 15:34 Uhr

Frau Schavan hat von Sekundärliteratur abgeschrieben, ohne

die Quellen anzugeben, Fehler wurden sogar mit übernommen. Eindeutiger kann kein Beweis sein. Richter können zwar das Verfahren angreifen aber nicht den Schluss zu dem die UNI kam.

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Alfred Vomberg

Zitat Merkel:

»und genau deshalb stellt sie jetzt (im allerletzten Augenblick, nachdem ich ihr gesagt habe, dass nichts mehr geht), in dieser Stunde, ihr eigenes persönliches Wohl, hinter das Wohl des Ganzen, hinter das Gemeinwohl. Diese Haltung macht Anette Schavan aus.«
Das sehe ich ganz genau so!

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Winfried Böhme

Selbstüberschätzung, Ahnungslosigkeit, Dummheit, Heuchelei, Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit

2011 wurde Schavan vor dem Hintergrund weiterer Plagiatsfälle in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit den Worten zitiert:

„Man kann den Universitäten nur raten, sehr bewusst und selbstkritisch mit dem Thema umzugehen und nicht auf eine möglichst hohe Zahl von Titelvergaben zu zielen.“ Der Doktortitel müsse „Ausdruck einer wissenschaftlichen Qualifikation" und dürfe nicht ein „Statussymbol oder Titelhuberei" sein. (Zitiert nach: Handelsblatt.com, "Merkels Vertraute und Rekordministerin" vom 05.02.13)

Wer sich mit den Details von Schavans Doktorarbeit, etwa auf Schavanplag befasst, kann nur zum Ergebnis kommen, dass ihre eigene Doktorarbeit kaum etwas anderes war, als das Streben nach Statussymbolen und Titelhuberei. In dieser nur dem Anschein nach wissenschaftlichen Arbeit schmückte sich Schavan fortlaufend mit fremden Federn indem sie heimlich aus der Sekundärliteratur abschrieb.

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Gerhard Katz

Die Abiturientin Schavan

sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Vielleicht braucht Brüssel noch einen "KommissarIn für Akademische Leistungsnachweise"?
Oder so was ähnliches.

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Closed via SSO

Schauspielerische Topleistung...

...was die beiden Damen vor der Presse hier hinlegten. Mehr fällt dazu nicht ein. Sich einen Job und Pension ergaunert, direkt nach dem Abitur, darauf kam es ja Frau Schavan an. Jetzt mit fast 58 in den hochbezahlten Ruhestand, während andere noch hart dafür arbeiten müssen. Einfach ungerecht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 08:47 Uhr
Gerald K. Friedrich

Personal reality

Wer sich Dinge ergaunert und dazu noch auf den richtigen Beistand zählen darf, dem standen und stehen immer noch viele Türen offen.

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Joachim Kampen
Joachim Kampen (alfajoe) - 09.02.2013 21:15 Uhr

Ich finde Frau Schavan genauso nichtssagend wie unsere Kanzlerin

gleichwohl halte ich ihren Rücktritt oder Rausschmiss für überflüssig. und nicht erforderlich. Wahrscheinlich ist dies der Merkelschen Machterhaltungsstrategie geschuldet.Wenn man das Leistugsniveau für Promotionen derartig herunterschraubt, wie in NRW geschehen(ohne Abitur studieren)muss mann sich nicht wundern, dass die entsprechende Geisteshaltung ebenfalls an Niveau verliert und der Doktortitel zur Ware verkommt.( wie überhaupt jeder akademische TiTell in NRW)Wie soll jemand ohne akademische Ausbildung diie Bedeutung eines Doktortitels würdigen können.
Die Universität Düsseldorf sollte ihr Qualitätssicherungssystem, wenn es denn eins gibt, überprüfen. Es ist für mich als Akademiker schwer verständlich, dass eine akademische Bildungs
anstalt nach 30 Jahren zu Erkenntnissen gelangt, die ihr bis dahin verborgen geblieben sind.Es sei denn, dass ihr Beirat aus bigotten Schwätzern wie Trittin, Künast und ähnlichen Gutmenschen
besteht.

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Heiner Hedelfinger

Was hat Frau Schavan geleistet?

Die Abschaffung des Diploms?
Gibt es noch andere Sachen.
Die schwachsinnigen "Elite"-Unis?

Naja! Ändern wird sich nichts.
Wir haben eine weitere MenschIn, die vorab Pensionsansprüche realisiert!
Schlecht für den Steuerzahler ...

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 09.02.2013 21:07 Uhr

Zusammenfasssung: POLITABSCHAUM! Davonjagen.

POLITABSCHAUM! Davonjagen. Und diese Bagage verjuxt in puncto Bildung und Wohlstand (Euro) unsere Zukunft.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 09.02.2013 20:59 Uhr

Bei der Berichterstattung in allen Medien fällt mir auf:

Viele nicht beantwortete Fragen.
Wer sind eigentlich die Plagiatsjäger?
Welche Organisationen stecken dahinter?
Welche politische Ziele verfolgen die?
Wer finanziert die? (Das kostest richtig viel Geld)
Warum traut sich kein Jäger vor die Kamera?

Interessant. Nicht wahr?
Denken Sie mal darüber nach.
Ich hab da einen Verdacht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 09:29 Uhr
Closed via SSO

Den Verdacht..

...der hier beschrieben wird ist richtig. Es handelt sich bei den Plagiatsjägerum eine basidemokratische Einrichtung, denn die Jäger sind Menschen wie du und ich. Direkte Demokratie nennt man sowas. Internet machts möglich. Danke.

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09.02.2013, 17:44 Uhr

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