http://www.faz.net/-gpc-7y6tf

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Sanktionen wirken : Gabriel warnt vor Destablisierung Russlands

  • Aktualisiert am

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Für die ganze Welt brandgefährlich“ Bild: dpa

Wirtschaftsminister Gabriel hält es für „brandgefährlich“, sollte Moskau als Akteur bei der Lösung von Konflikten ausfallen. An der Sanktionsspirale will er deshalb trotz Ukraine-Krise nicht mehr drehen.

          Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Westen vor einer weiteren Schwächung Russlands durch noch schärfere Sanktionen gewarnt. „Wer das will, provoziert eine noch viel gefährlichere Lage für uns alle in Europa“, sagte der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende der Zeitung „Bild am Sonntag“. „Diejenigen, die Russland jetzt wirtschaftlich und politisch noch mehr destabilisieren wollen, verfolgen ganz andere Interessen“, warnte er.

          In Europa wie in den Vereinigten Staaten gebe es Kräfte, die den „andere Supermacht-Rivalen endgültig am Boden“ sehen wollten. Das könne aber nicht in deutschem und europäischen Interesse sein. Wenn Russland zudem als Partner zur Lösung von Konflikten ausfalle, sei das „für die ganze Welt brandgefährlich.“

          Ziel der beschlossenen Strafmaßnahmen gegen Russland sei, das Land zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, um zu einer friedlichen Lösung der Ukraine-Krise zu kommen, sagte Gabriel. „Wir wollen helfen, den Konflikt in der Ukraine zu lösen. Aber nicht, Russland in die Knie zu zwingen“, warnte er.

          Gabriel stellte sich dabei ausdrücklich hinter den Kurs von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der vor weiteren Sanktionen gewarnt hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt dagegen ihre Kritik an Russland verschärft.

          Russland ist als Folge der Strafmaßnahmen des Westens und des Ölpreisverfalls wirtschaftlich schwer unter Druck gekommen. Dem Land droht eine tiefe Rezession.

          Berlin : Merkel sieht Sicherheit in Europa nur mit Russland

          Weitere Themen

          Europa als Vegetarier unter Fleischfressern Video-Seite öffnen

          Gabriel in München : Europa als Vegetarier unter Fleischfressern

          Bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat Außenminister Sigmar Gabriel dafür plädiert, die europäische Zusammenarbeit im militärischen Bereich nicht zu vernachlässigen. Seiner Meinung nach handelt besonders ein Land geopolitisch konsequent.

          Wenn aus Freunden Feinde werden Video-Seite öffnen

          Sigmar Gabriel wettert : Wenn aus Freunden Feinde werden

          Es knirscht gewaltig bei den Sozialdemokraten. Nach den erfolgreichen GroKo-Verhandlungen zeigt sich der Noch- Außenminister enttäuscht und beklagt mangelnde Wertschätzung. Seine Kritik gilt vor allem einer Person.

          Topmeldungen

          Mit einer Kundgebung vor dem Berliner Reichstagsgebäude fordern Demonstranten die Abschaffung von Paragraf 219a.

          Abtreibungsgesetz : Straffrei, aber geächtet

          Die Debatte zum Paragraphen über das Verbot der Werbung für Abtreibung wirft Fragen auf: Können Politiker Reklame und Information nicht unterscheiden? Und verhindert das Gesetz auch nur eine einzige Abtreibung?
          Der amerikanische Präsident Donald Trump droht Nordkorea mit neuer Eskalationsstufe

          Atom-Konflikt : Trump droht Nordkorea mit „Phase zwei“

          Sollte die neue Verschärfung der Sanktionen keine Wirkung zeigen, droht der amerikanische Präsident mit einer neuen Eskalationsstufe: Diese werde eine „sehr raue Angelegenheit “, die „sehr bedauerlich für die Welt“ sein könnte.
          Schuldgeständnis: Trumps ehemaliger Wahlkampfberater Rick Gates wird nach seinem Gerichtstermin in Washington von Demonstranten konfrontiert.

          Russland-Affäre : Früherer Trump-Berater Gates bekennt sich schuldig

          Unter dem Druck von Sonderermittler Mueller gibt der ehemalige Wahlkampfhelfer zu, dass er an einer Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten beteiligt gewesen sei. Trumps Ex-Wahlkampfchef Manafort beteuert weiterhin seine Unschuld.
          In der Münchner BMW-Zentrale muss man sich nun kritische Nachfragen gefallen lassen

          Diesel-Affäre : BMW spielte falsche Abgas-Software auf

          Eine irrtümlich aufgespielte Software sorgt nun für einen Rückruf: BMW muss 12.000 Dieselmotoren korrigieren. Eine peinliche Lage für den selbsternannten Saubermann der Branche.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.