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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Roland Garros Kerber und Stebe in der zweiten Runde

 ·  Mit einem konzentrierten Auftritt erreicht Angelique Kerber die zweite Runde in Paris. Die chinesische Qualifikantin Zhang Shuai schlägt sie in zwei Sätzen. Auch Cedrik-Marcel Stebe kommt weiter

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© dpa Souveräner Auftritt: Angelique Kerber

Angelique Kerber und Cedrik-Marcel Stebe haben ihre Auftakthürden bei den French Open gemeistert. Die neue deutsche Nummer eins der Damen erreichte bei dem zweiten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison am Sonntag mit einem 6:3, 6:4 gegen die chinesische Qualifikantin Zhang Shuai die zweite Runde.

„Sehr solides Match. Immer wenn es wichtig war, war Angie hellwach und aggressiv“, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner über den ersten Auftritt der US-Open-Halbfinalistin. 2011 war die Weltranglisten-Zehnte bei dem wichtigsten Sandplatzturnier der Welt in Paris in der ersten Runde gescheitert - und hatte damals die Talsohle ihrer Karriere erreicht.

Stebe profitierte bei einer 6:3, 2:0-Führung von der Aufgabe seines brasilianischen Gegners Joao Souza. Der 21-Jährige steht nun erstmals in der zweiten Runde eines Grand-Slam-Turniers.

Von Anfangsnervosität war bei der mit neuem Selbstbewusstsein ausgestatteten Kerber nichts zu spüren. Die Senkrechtstarterin der Saison legte bei 27 Grad Hitze auf dem drittgrößten Roland-Garros-Platz „Court 1“ mit einem Break gleich einen 3:0-Blitzstart hin - den Vorsprung ließ sich die zweifache Turniersiegerin dieses Jahres in Satz eins nicht mehr nehmen.

Günstige Auslosung

Ein ums andere Mal punktete die Linkshänderin mit ihren ebenso schnellen wie klug platzierten Grundschlägen. Im zweiten Satz lag sie nach einer 3:1-Führung plötzlich 3:4 gegen die überraschend starke Chinesin zurück. Dann zeigte Kerber aber Nervenstärke und verwandelte nach 91 Minuten den fünften Matchball. Zuletzt stand Kerber beim Masters-Turnier in Rom im Halbfinale.

Mit der Zweitrunden-Teilnahme am Bois de Boulogne hat die 24-jährige Kerber bereits ihr bestes Ergebnis aus dem Jahr 2010 eingestellt - aber diesmal soll längst nicht Schluss sein. Erst im Achtelfinale würde nach normalem Verlauf mit der Französin Marion Bartoli der erste richtige Prüfstein auf sie warten. Danach könnte es die Kielerin mit polnischen Wurzeln mit der Weltranglisten-Dritten Agnieszka Radwanska aus Polen zu tun bekommen.

Neben Kerber sind aus der derzeit aufstrebenden deutschen Damen-Riege in der französischen Hauptstadt die Berlinerin Sabine Lisicki (12), Julia Görges (25) aus Bad Oldesloe und die Neumünsteranerin Mona Barthel (30) gesetzt. Insgesamt 15 deutsche Tennisprofis (zehn Herren, fünf Damen) sind im Hauptfeld des mit 17,226 Millionen Euro dotierten Turniers an der Seine dabei.

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