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Bahnstrecke im Südwesten : Rheintalstrecke schon am 2. Oktober wieder frei

  • Aktualisiert am

Rheintalbahnstrecke: Die Arbeiten nach der Baupanne können voraussichtlich schneller abgeschlossen werden als geplant. Bild: dpa

Spediteure und Güterverkehr können aufatmen: Fünf Tage früher als geplant soll die wegen einer Baupanne gesperrte Rheintalstrecke der Bahn wieder frei sein.

          Die Rheintalstrecke der Bahn bei Baden-Baden soll schon am 2. Oktober wieder befahrbar sein - fünf Tage früher als bisher geplant. Die für den gesamten europäischen Bahnverkehr wichtige Nord-Süd-Verbindung ist seit dem 12. August wegen einer Baupanne gesperrt.

          Die Rheintalbahn-Strecke ist Teil der europäischen Nord-Süd-Hauptachse von der Nordsee durch den Gotthard-Basistunnel bis nach Genua. Seit einem Unglück beim Tunnelbau unter Rastatt am 12. August ist die Strecke voll gesperrt; zunächst veranschlagte die Bahn, dass die Sperrung bis zum 7. Oktober dauern werde. Nun soll es doch schneller gehen. Die Sperrung war nötig geworden als beim Tunnelbau Wasser und Erde eingedrungen waren, woraufhin die Schienen absackten. Busse bringen seither Reisende weiter.

          Gravierende wirtschaftliche Folgen

          Die Bahnsperrung sorgt aber nicht nur für Unmut bei Urlaubern, Pendlern und Dienstreisenden. Auch Güterverbände sind sauer. Sie sprechen von „riesigen Löchern in den Kassen“ wegen der Sperrung.

          Spediteure und die Verantwortlichen in den Güterverkehrsunternehmen werden nun aufatmen, dass nun eine schnellere Lösung gefunden wird, als ursprünglich vermutet. Denn die wirtschaftlichen Folgen für sie waren gravierend. Die Volumen einer Hauptschlagader, wie der Rheintalstrecken sind schwierig zu verlagern; es gab auch Kritik am Notfallplan der Bahn. Die angeboten Umfahrungsstrecken hätten nicht ausgereicht, berichteten Betroffene.

          Pro Tag passieren normalerweise 200 Güterzüge mit der Ladung von 60 Lastwagen die betroffene Strecke. Die angebotenen Ausweichstrecken waren zum Teil nicht elektrifiziert, so dass eigens Dieselloks besorgt werden mussten. Die Ausweichroute über den Brenner ist zudem durch langwierige Zugkontrollen wegen der Flüchtlingskrise stark beeinträchtigt.

          Bild: dpa

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