Home
http://www.faz.net/-gzg-763qg
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Zündler von Leverkusen Erster Randalierer stellt sich der Eintracht

Nach den Ausschreitungen beim Spiel in Leverkusen hat sich der erste Zündler der Frankfurter Eintracht gestellt. Er sei „reumütig“, heißt es. Eintracht-Fans hatten zuletzt gegen die Zündeleien protestiert.

© REUTERS Vergrößern Beim 3:1-Sieg von Leverkusen am Samstag gegen Frankfurt hatten weitgehend vermummte Fans aus dem Gästeblock Bengalos gezündet, Leuchtraketen auf den Rasen geschossen

Nach den Ausschreitungen mit Pyrotechnik beim Spiel in Leverkusen hat sich der erste Täter dem Bundesligaverein Eintracht Frankfurt gestellt. „Er war reumütig und einsichtig, erklärte, dass er einen Fehler gemacht hat“, sagte Finanzvorstand Axel Hellmann. Eintracht-Fans hatten bei der 1:3-Niederlage der Hessen am 19. Januar Feuerwerkskörper abgebrannt und Leuchtraketen aufs Spielfeld geschossen und damit für eine Spielunterbrechung gesorgt.

Vier Täter sollen bereits identifiziert worden sein. „Wenn wir die Namen haben, kommen sie auf den Tisch. Wir wollen auch die ermitteln, hinter denen sie sich verstecken“, sagte Hellmann. Die Staatsanwaltschaft Köln wollte keine Angaben zu den laufenden Ermittlungen machen. Die Eintracht muss als Wiederholungstäter eine harte Strafe fürchten. Diese würde jedenfalls milder ausfallen, wenn der Club dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Täter präsentieren kann.

Mehr zum Thema

Anhänger des Tabellenvierten hatten am Samstag beim 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim gegen die Randalierer in den eigenen Reihen protestiert. In der Commerzbank-Arena waren Plakate ausgerollt mit Aufschriften wie „Keine Macht den Chaoten. Ihr nervt!“

Quelle: LHE

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Eintracht Frankfurt Ende eines Machtkampfes?

Alles in Eintracht: Finanzchef Hellmann gibt zu, den Vorstandschef ungerechtfertigt kritisiert zu haben. Bruchhagen sieht nun eine neue Basis des Vertrauens. Mehr Von Ralf Weitbrecht, Frankfurt

29.05.2015, 06:10 Uhr | Rhein-Main
Brasilien Proteste nach Tod eines Kindes

Am Samstag haben Bewohner eines Armenviertels von Rio de Janeiro erneut gegen Polizeigewalt protestiert. Der Auslöser der Proteste war ein Polizeieinsatz, bei dem ein zehnjähriger Junge in seinem Hauseingang in den Kopf geschossen wurde. Mehr

05.04.2015, 13:12 Uhr | Gesellschaft
Eintracht-Chef Bruchhagen verlässt DFL-Vorstand

Eigentlich lief sein Vertrag noch bis Mitte nächsten Jahres. Doch jetzt hat Heribert Bruchhagen angekündigt, seinen Posten als Vorstandsmitglied der Deutschen Fußball Liga frühzeitig aufzugeben. Mehr

15.05.2015, 14:56 Uhr | Rhein-Main
Europa League Fans sorgen für Spielunterbrechung in Rotterdam

Nachdem Feyenoord-Fans beim Hinspiel in Rom vergangene Woche randaliert hatten, war die Polizei in hoher Alarmbereitschaft. Rund ums das Stadion blieb es aber weitgehend ruhig - im Gegensatz zum Innenraum. Mehr

27.02.2015, 10:13 Uhr | Sport
Eintracht Frankfurt Ende eines Missverständnisses

Schaaf vermisst das Vertrauen, klagt an und verlässt die Eintracht nach nur einer Saison. Bruchhagen sieht keinen Machtkampf. Vehs Rückkehr im Gespräch. Mehr Von Marc Heinrich

27.05.2015, 15:22 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 28.01.2013, 11:45 Uhr

Gesetze reichen nicht als Schutz für Polizisten

Von Katharina Iskandar

Polizisten werden auch in Alltagssituationen attackiert. Nur mit schärferen Gesetzen zu reagieren greift deshalb zu kurz. Was in der politischen Diskussion oft vernachlässigt wird, ist der gesellschaftliche Wandel. Mehr 7 10