http://www.faz.net/-gzg-8w308

Bußgelder verhängt : Zoll stoppt Produktfälscher auf Sanitärmesse ISH

  • Aktualisiert am

Fundsache: Zöllner entdecken auf Messen in Frankfurt immer wieder Plagiate - so auch während der ISH Bild: Jakob von Siebenthal

Aussteller wissen es längst: Zöllner schauen auf Messen in Frankfurt regelmäßig nach Plagiaten. Dennoch werden immer wieder Fälschungen ausgestellt. Das hat Folgen.

          Der Zoll hat auf der Frankfurter Sanitär- und Klimamesse ISH mutmaßliche Produktfälscher gestellt. Insgesamt habe man auf der am Samstag beendeten Veranstaltung 169 verdächtige Artikel sichergestellt, berichtete das Hauptzollamt Darmstadt am Montag. Es seien 30 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Marken-, Design- und Patentgesetz eingeleitet worden. Die Nachahmer geschützter Markenprodukte stammten meist aus China und der Türkei.

          Da diese Ermittlungen international meist im Sande verlaufen, verlangen die Behörden gleich bei der Entdeckung auf der Messe Sicherheitsleistungen für zu erwartende Strafen und Gerichtskosten: 500 Euro bei Ersttätern und mindestens 1500 Euro bei Wiederholern, wie ein Zollsprecher erläuterte. Auf diese Weise seien bei der ISH in diesem Jahr 44.100 Euro zusammengekommen. Die Zöllner beschlagnahmten auch digitale und gedruckte Kataloge, um den weiteren Verkauf der nachgemachten Waren zu unterbinden.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Ich war am Ende nur noch ein Wrack Video-Seite öffnen

          Video-Serie „Frankfurt & ich“ : Ich war am Ende nur noch ein Wrack

          Seit über zehn Jahren ist Thomas Adam trocken und erzählt auf Stadtführungen durch sein ehemaliges „Sauf- und Bettelgebiet“ seine Geschichte von der Straße. FAZ.NET hat Adam für die Video-Serie „Frankfurt & ich“ begleitet.

          Topmeldungen

          Jamie Dimon ist seit dem Jahr 2005 Vorstandsvorsitzender von Amerikas größter Bank.

          Neue Rangliste : Seine Bank ist die gefährlichste der Welt

          Infolge der Finanzkrise gibt es nun jedes Jahr eine offizielle Rangliste der Geldhäuser, von denen potentiell die größten Risiken ausgehen. Nun liegt eine Bank an der Spitze. Und ein deutsches Institut gehört zumindest zur Gruppe danach.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.