Home
http://www.faz.net/-gzj-x1rn
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Dienstag, 14. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zum 1. September Mainova erhöht Preise für Strom und Erdgas

28.05.2008 ·  Die Mainova AG hat angekündigt, zum 1.September ihre Strompreise um durchschnittlich sieben Prozent und ihre Erdgaspreise um etwa neun Prozent zu erhöhen. Der Frankfurter Versorger macht zur Begründung auf die gestiegenen Beschaffungskosten geltend.

Von Manfred Köhler
Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Die Mainova AG hat angekündigt, zum 1.September ihre Strompreise um durchschnittlich sieben Prozent und ihre Erdgaspreise um etwa neun Prozent zu erhöhen. Der Konzern, der weite Teile Frankfurts mit Strom und zusätzlich einen Großteil des Taunus‘ mit Erdgas beliefert, verwies am Mittwoch auf die gestiegenen Beschaffungskosten.

Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs auch um Privatkunden würden diese nicht einmal voll an die Kunden weitergegeben. Auch nach der Erhöhung zähle die Mainova zu den günstigen Anbietern im Rhein-Main-Gebiet.

Der Aufsichtsrat habe den Preiserhöhungen am Dienstag zugestimmt, hieß es weiter. Die Mainova AG gehört zu 75,2 Prozent der Stadt Frankfurt, zu 24,4 Prozent indirekt dem Düsseldorfer Eon-Konzern; der kleine Rest der Aktien ist in Streubesitz.

Um die bisher letzte Erhöhung der Erdgaspreise im Oktober 2005 hatte es heftige Auseinandersetzungen im Frankfurter Rathaus gegeben. Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Oberbürgermeister Petra Roth (CDU). Die Strompreise waren zuletzt im Juli vergangenen Jahres heraufgesetzt worden.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung vom Donnerstag (29. Mai 2008).

Quelle: FAZ.NET
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Karlsruher Konzern unter Druck

Von Manfred Köhler

Der Energieversorger ENBW im Rhein-Main-Gebiet? Neu wäre das nicht. Der Karlsruher Konzern ist mit 15,1 der Mannheimer MVV Energie beteiligt, die wiederum 48,6 Prozent am Offenbacher Energieversorger EVO hält. Mehr