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Steuerverschwendung in Hessen : „Schwarzbuch“ kritisiert Landgestüt und Jobticket

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Problemfall Landgestüt: Wie teuer der Betrieb des Gestüts in Dillenburg künftig sein wird, sei noch völlig unklar, kritisiert der Bund. (Archivbild) Bild: dpa

Der Bund kritisiert in seinem Bericht Fälle von verschwenderischem Umgang mit Geldern. Vor allem im Fall des Landgestüts Dillenburg sei die Höhe der Kosten noch völlig unklar. Doch auch andere Fälle werden genannt.

          Der hessische Steuerzahlerbund knüpft sich in seinem „Schwarzbuch“ dieses Jahr das Landgestüt Dillenburg und die Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung vor. Einen verschwenderischen Umgang mit Steuergeld sieht der Bund auch bei Polizeieinsätzen zu Spielen der Fußball-Bundesliga und beim Jobticket für die Beschäftigten des Landes. Die Interessenvereinigung der Steuerzahler stellte am Donnerstag in Wiesbaden beispielhaft zehn Fälle in Hessen vor, bei denen zu sorglos mit öffentlichem Geld umgegangen worden sei.

          So sei es noch völlig unklar, wie teuer der Betrieb des Landgestüts Dillenburg künftig sein wird. Womöglich könne der Zuschussbedarf steigen, wenn dort keine Hengste mehr gehalten werden. Bei ihrer Außendarstellung sollte die Landesregierung das Kosten-Nutzen-Verhältnis mehr im Blick behalten, kritisierte der Bund der Steuerzahler. Zwischen 2014 und 2016 hätten Staatskanzlei und Ministerien im Durchschnitt mehr als eine Veröffentlichung pro Tag herausgegeben, etwa Broschüren, Faltblätter, Flyer oder Zeitungen.

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