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Sportwetten „Im ersten Quartal 2007 alle Wettbüros geschlossen“

21.11.2006 ·  Ein baldiges Ende der Vermittlung privater Sportwetten in Frankfurt sieht Rechtsdezernent Boris Rhein (CDU) voraus. Im ersten Quartal nächsten Jahres werden alle Wettbüros geschlossen sein, wie er erwartet.

Von Thorsten Winter
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13 von 91 privaten Wettbüros in Frankfurt, die keine Genehmigung besitzen, sind von der Stadt bisher geschlossen worden oder haben als Reaktion auf Zwangsgelder von sich aus aufgegeben. Dies sagte Rechts- und Sicherheitsdezernent Boris Rhein (CDU) der Rhein-Main-Zeitung. In den anderen Fällen sieht Rhein ein baldiges Ende der Vermittlung von Sportwetten durch Private: „Ich gehe davon aus, daß im ersten Quartal 2007 alle Wettbüros geschlossen sein werden.“

In 50 Fällen habe das Verwaltungsgericht Frankfurt schon zu Lasten der Betreiber entschieden, nachdem der Verwaltungsgerichtshof das Verbot privater Sportwetten für Rechtens erklärt hatte.

Rhein spricht sich dafür aus, im neuen Lottostaatsvertrag, der am 13. Dezember von den Ministerpräsidenten der Länder verabschiedet werden soll, den Zugang von Jugendlichen zu Sportwetten und anderen Glücksspielangeboten klar zu regeln: „Es kann nicht sein, daß Minderjährige spielen.“ Er hoffe, daß der Lotto-Block als Monopolist zweckgebundene Abgaben für Suchthilfe und -forschung zahlen werde.

Das Wortlaut-Interview erscheint in der Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung vom 22. November.

Quelle: F.A.Z.
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Jahrgang 1967, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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