Der Verkauf der Traditionsmarke Salamander an den Schuhriesen Ara ist perfekt. Das Kartellamt habe dem Verkauf zugestimmt, teilte der Insolvenzverwalter der Salamander-Mutter, der Offenbacher Egana-Goldpfeil Europe (Holdings) GmbH, am Freitag mit. Die Transaktion umfasst sämtliche Geschäftsanteile der Salamander GmbH und deren ausländische Tochtergesellschaften.
Zudem werden die Rechte an den Marken Salamander und Lurchi auf die Ara AG mit Sitz im rheinischen Langenfeld übertragen. Die 51 deutschen Filialgeschäfte werden künftig unter Salamander Deutschland von der Klauser Gruppe Wuppertal geführt. Im Rhein-Main-Gebiet ist Salamander auf der Zeil in Frankfurt, in Mainz und Offenbach vertreten.
Mit Vollzug des bereit Mitte Januar geschlossenen Kaufvertrages sei die Weiterführung der Traditionsmarke Salamander gesichert, erklärte Ara-Chef Robert Röseler laut Mitteilung. Der Hersteller Ara mit Marken wie Ara und Lloyd und der Schuhhändler Salamander stehen nach früheren Angaben zusammen für fast eine halbe Milliarde Euro Umsatz und etwa 7000 Mitarbeiter. Ara zählt nach eigenen Angaben zu Europas Schuhriesen. Die insolvente Europa-Holding des Luxusgüterkonzerns EganaGoldpfeil soll auf das Kerngeschäft Schmuck und Uhren konzentriert werden.

