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Innovation : Neuer Verein soll Innovationen erleichtern

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Ein in Mainz gegründeter Verein will ein deutschlandweites Netzwerk etablieren, um dem Thema Innovation mehr Gewicht zu verleihen. Bei einer ersten Veranstaltung in Frankfurt trafen sich Experten zahlreicher Branchen und verschiedener Unternehmensgrößen.

          Können 35 Hektar Land in der Nähe des Frankfurter Flughafens innovativ sein? Sie können, findet Peter Buchholz. Der Mann ist Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft von Gateway Gardens, jenem Stadtquartier in unmittelbarer Nähe zu Deutschlands größtem Airport, auf dem derzeit ein neues Gewerbegebiet entsteht. Buchholz sagt, Gateway Gardens sei ein innovatives Quartier: "Hier gibt es schiefe Treppen und Straßen, die nach innen und nicht nach außen hin abfallen, damit das Wasser ablaufen kann." Warum? "Weil wir Dinge anders machen wollen."

          Insofern war der neue Stadtteil der ideale Ort für die erste Veranstaltung eines neuen Vereins, der Manager vernetzen möchte, die sich mit Innovationen befassen. Für Mittwochabend hatte die "Plattform für Innovation in Deutschland", die ihren Hauptsitz in Mainz hat, zu ihrer Auftaktkonferenz eingeladen.

          Innovation, also die Umsetzung einer Idee bis hin zur Marktfähigkeit, entsteht dann, wenn Menschen verschiedener Branchen und Funktionen zusammenkommen, sagte Markus Garn, geschäftsführender Vorstand der Plattform. "Neues entwickelt sich vor allem an den Schnittstellen und den Rändern von Branchen und Abteilungen."

          Den Beweis dafür führten die Referenten. So hob etwa Timm Wutzler, der in einer Innovationseinheit des Darmstädter Pharmakonzerns Merck tätig ist, hervor, man könne auch in einem Unternehmen dieser Größenordnung nicht alles selbst machen. "Deshalb arbeiten wir mit Instituten, Unis und Start-ups zusammen." Allerdings scheitere die Kooperation von Groß und Klein häufig daran, dass die Prozesse in Konzernen ganz anders funktionierten als bei Gründern, ergänzte Yassin Hankir, Geschäftsführer des Frankfurter Finanz-Start-ups Savedroid. Bei mittelständischen Betrieben, die in besonderem Maße von Innovation abhängen, sei das Thema aber häufig unterentwickelt, mahnte Gerald Steinwender, der die Schwester-Plattform PFI in Österreich verantwortet. Und lieferte sogleich einen Lösungsansatz mit: "Wir müssen Innovation wieder zur Chefsache machen."

          Quelle: ddt.

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