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Nahrungsmittelhersteller Hassia schluckt Mineralwässer von Brau und Brunnen

21.07.2005 ·  Die Hassia Mineralquellen in Bad Vilbel übernehmen die Mineralwassersparte von Brau und Brunnen und steigen damit zum größten Markenanbieter in den neuen Bundesländern auf. Zu Hassia zählt auch Rapp's Kelterei Hessen.

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Die Hassia Mineralquellen in Bad Vilbel übernehmen die Mineralwassersparte von Brau und Brunnen und steigen damit zum größten Markenanbieter in den neuen Bundesländern auf. Zum 1. August gehe die bisher zur Oetker-Gruppe zählende Brau und Brunnen Mineralquellen GmbH mit Sitz in Berlin an das hessischen Familienunternehmen, teilte Brau und Brunnen nach der Vertragsunterzeichnung mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Damit wechseln die Marken Thüringer Waldquell, Vita Cola, Margon, Glashäger und Spreequell den Besitzer. Die Produktionsstandorte mit insgesamt 400 Mitarbeitern sind in Schmalkalden (Thüringen), Müglitztal (Sachsen), Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) und Berlin. Die Marke Spreequell soll den Angaben zufolge von der Hassia-Gruppe an Rhönsprudel - die bereits in Bad Liebenwerda Spreequell abfüllen - weiterveräußert werden.

„Marken regional stärken“

„Mit dieser Akquisition können wir unsere Position im deutschen Mineralwassermarkt - insbesondere in den neuen Bundesländern - substanziell stärken und ausbauen“, erklärte der geschäftsführende Hassia-Gesellschafter Dirk Hinkel. Hassia kaufe die Marken nicht, um sie einzustampfen, sondern um sie regional zu stärken. Allerdings seien Restrukturierungsmaßnahmen an den neu übernommenen Standorten unvermeidlich.

Zur Hassia-Gruppe gehören neben den Lichtenauer Mineralquellen die Mineralquelle Friedrichroda, die Wilhelmsthaler Mineralbrunnen und Rapp's Kelterei Hessen. Die Gruppe hat 2004 mit mehr als 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von 203 Millionen Euro erwirtschaftet und rund 678 Millionen Liter Getränke abgesetzt.

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