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Industriepark Höchst : Dystar trennt sich von Hälfte der Belegschaft

Baut weitere Stellen in Frankfurt ab: Dystar Bild: Frank Röth

Der Textilfarbenhersteller Dystar will sich bis 2013 von gut der Hälfte seiner Mitarbeiter in Frankfurt trennen. Gleichzeitig soll dort der Europa-Vertrieb des Unternehmens gebündelt werden.

          Der Textilfarbenhersteller Dystar will sich bis 2013 von gut der Hälfte seiner Mitarbeiter im Industriepark Frankfurt-Höchst trennen. Wie das vor gut einem Jahr an einen Konkurrenten aus Indien verkaufte Unternehmen mitteilt, geschieht der Stellenabbau durch die „Verlagerung globaler Aufgaben nach Singapur“, wo mittlerweile die Zentrale sitzt. Bis zum Verkauf wurde Dystar von Frankfurt aus geleitet. Das Geschäft des Konzerns stellt letztlich die Wurzel der Farbenchemie in Frankfurt dar, die wiederum einst Ausgangspunkt des Aufbaus der regionalen Chemieindustrie war.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach eigenen Angaben will Dystar vor allem Stellen in der Verwaltung abbauen und die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in Deutschland bis 2013 auf etwa 215 senken. In Frankfurt sitzt die Tochtergesellschaft Dystar Colours Distribution GmbH, bei der künftig der europäische Vertrieb gebündelt werden soll. Wie eine Sprecherin auf Nachfrage erläuterte, plant Dystar für den Industriepark Höchst mit etwa 120 Mitarbeitern, derzeit sind es knapp 250 Beschäftigte.

          Einen Produktionsbetrieb hatte das Unternehmen dort schon vor der Insolvenz im September 2009, die schließlich zum Verkauf an das Unternehmen Kiri Dyes and Chemicals führte, nicht mehr.

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