Home
http://www.faz.net/-gzj-y42j
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Industriepark Höchst Dystar trennt sich von Hälfte der Belegschaft

Der Textilfarbenhersteller Dystar will sich bis 2013 von gut der Hälfte seiner Mitarbeiter in Frankfurt trennen. Gleichzeitig soll dort der Europa-Vertrieb des Unternehmens gebündelt werden.

© Frank Röth Vergrößern Baut weitere Stellen in Frankfurt ab: Dystar

Der Textilfarbenhersteller Dystar will sich bis 2013 von gut der Hälfte seiner Mitarbeiter im Industriepark Frankfurt-Höchst trennen. Wie das vor gut einem Jahr an einen Konkurrenten aus Indien verkaufte Unternehmen mitteilt, geschieht der Stellenabbau durch die „Verlagerung globaler Aufgaben nach Singapur“, wo mittlerweile die Zentrale sitzt. Bis zum Verkauf wurde Dystar von Frankfurt aus geleitet. Das Geschäft des Konzerns stellt letztlich die Wurzel der Farbenchemie in Frankfurt dar, die wiederum einst Ausgangspunkt des Aufbaus der regionalen Chemieindustrie war.

Thorsten Winter Folgen:    

Nach eigenen Angaben will Dystar vor allem Stellen in der Verwaltung abbauen und die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in Deutschland bis 2013 auf etwa 215 senken. In Frankfurt sitzt die Tochtergesellschaft Dystar Colours Distribution GmbH, bei der künftig der europäische Vertrieb gebündelt werden soll. Wie eine Sprecherin auf Nachfrage erläuterte, plant Dystar für den Industriepark Höchst mit etwa 120 Mitarbeitern, derzeit sind es knapp 250 Beschäftigte.

Mehr zum Thema

Einen Produktionsbetrieb hatte das Unternehmen dort schon vor der Insolvenz im September 2009, die schließlich zum Verkauf an das Unternehmen Kiri Dyes and Chemicals führte, nicht mehr.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Steuervermeidung So viel Steuern tricksen Amerikas Konzerne weg

Amerikas Konzerne verlagern ihre Gewinne in Steueroasen. Ein französischer Forscher hat jetzt ausgerechnet, wie viel das ausmacht. Das Ausmaß ist groß. Mehr Von Johannes Pennekamp

14.11.2014, 18:55 Uhr | Wirtschaft
Beispiel Australien Wie Firmen sich um Steuern drücken

Konzerne setzen Milliarden um und bezahlen quasi keine Steuern. Auch Australien staunt, wo seine Steuergelder hin verschwinden. Luxemburg spielt dabei keine unschuldige Rolle – das soll sich aber jetzt ändern. Mehr Von Christoph Hein und Manfred Schäfers

10.11.2014, 07:24 Uhr | Wirtschaft
Folgen des EEG Stromkosten verschrecken heimatverbundene Investoren

Der Industriegasehersteller Messer hat einen langen Atem. Aber wegen der hohen Strompreise liebäugelt das Unternehmen mit einem Neubau in Frankreich statt in Deutschland. Anderen Mittelständlern erschwert die EEG-Umlage das Geschäft. Mehr Von Thorsten Winter

19.11.2014, 11:14 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 14.02.2011, 21:57 Uhr

Nur „08/15“ im Deutsche-Bank-Dreieck

Von Rainer Schulze

Die Deutsche Bank braucht ihr „Dreieck“ in Frankfurt bald nicht mehr. Die hohen Preisvorstellungen lassen aber nur eine „08/15“-Planung zu. Mehr 4 5


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --