16.07.2007 · Im Zuge der im Juni bekanntgegebenen Ausdehnung des Geschäftsgebiets in die Rhein-Neckar-Region kann die Francono-Rhein-Main AG Immobilien günstiger als im Frankfurter Raum erwerben, ohne Abstriche bei der Qualität der Objekte und dem ins Auge gefassten Ertrag hinnehmen zu müssen.
Von Thorsten WinterIm Zuge der im Juni bekanntgegebenen Ausdehnung des Geschäftsgebiets in die Rhein-Neckar-Region kann die Francono-Rhein-Main AG Immobilien günstiger als im Frankfurter Raum erwerben, ohne Abstriche bei der Qualität der Objekte und dem ins Auge gefassten Ertrag hinnehmen zu müssen. Weil die auf Wohnhäuser spezialisierte Frankfurter Immobilien-AG nun auch in der Gegend um Mannheim zukauft und dort das allgemeine Preisniveau relativ niedriger ist, muss sie je Quadratmeter weniger zahlen, wie die börsennotierte Gesellschaft gestern mitteilte.
Auf die Frage, ob sich dabei weiter eine Rendite von möglichst acht Prozent je Haus erzielen lässt und die Francono-Rhein-Main AG ihre Zielvorgabe einhält, sagte Vorstand Carsten Heinrichs dieser Zeitung: "Das sieht weiterhin gut aus." Eine Rendite von acht Prozent erzielt das Unternehmen beim Erwerb etwa dann, wenn Anschaffungskosten von 400.000 Euro eine Jahresnettomiete von 50.000 Euro gegenübersteht.
Die Francono-Rhein-Main AG ist im September 2006 an die Börse gegangen und gehört zu gut 54 Prozent der ebenfalls in Frankfurt ansässigen Franconofurt AG. Das Unternehmen hat nach den Worten von Heinrichs bisher gut 120 Millionen Euro in etwa 100 Häuser, von denen 90 im Raum Frankfurt liegen, investiert. Bis Ende des Jahres sollen die Investitionen die 200-Millionen-Grenze erreichen. Für den Juli erwartet die Gesellschaft einen Investitionsrekord auf Monatsbasis.