30.10.2007 · Obwohl Anteilsscheine von Immobilienunternehmen in jüngerer Zeit nicht gerade zu den beliebtesten Aktien zählten, drängt mit der Francono-West AG eine weitere Tochter der in Frankfurt ansässigen Franconofurt AG an den Kapitalmarkt.
Obwohl Anteilsscheine von Immobilienunternehmen in jüngerer Zeit nicht gerade zu den beliebtesten Aktien zählten, drängt mit der Francono-West AG eine weitere Tochter der in Frankfurt ansässigen Franconofurt AG an den Kapitalmarkt. Bei dem Börsengang will das Unternehmen, das erst seit Jahresbeginn aktiv ist, bis zu 40 Millionen Euro einsammeln. Der Erlös ist jeweils zur Hälfte für die Muttergesellschaft und für den Ankauf von Häusern in Nordrhein-Westfalen bestimmt.
Zum Vergleich: Bei der Ausgabe der Aktien der Francono-Rhein-Main AG im September 2006 hatte das Unternehmen 22 Millionen Euro erlöst - zu einer Zeit, in der Immobilienwerte gefragter als heute waren. Zu 3,10 Euro ausgegeben, verzeichnete das Papier am ersten Handelstag einen Kursgewinn. Seit vielen Wochen befindet es sich aber auf Talfahrt und ging gestern mit zwei Euro aus dem Handel.
Die Franconofurt AG ist Mitte 2005 an die Börse gegangen. Ihre Aktie legte gestern um 2,15 Prozent auf zehn Euro zu, liegt aber gut 50 Prozent unter dem Jahreshoch.