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FAZ Plus Artikel Umstrittenes Finanzinstrument : Immer mehr Start-ups erschaffen eigenes Kryptogeld

Kryptogeld-Herausgeber: Helix orange, ein Start-up Bild: Screenshot F.A.Z./Helix Orange

Gründer gibt es in der Region viele, an Risikokapital kommen sie aber so schwer wie kaum anderswo. Vier weitere setzen darum auf ein umstrittenes Finanzierungsinstrument.

          Das Wort Windeln verwendet Frank Steinmetz ungern. Nicht, dass der Gründer Scheu vor eher unappetitlichen Themen hätte, er spricht in jüngster Zeit über kaum anderes. Seit Monaten ist er auf der Suche nach Investoren für sein Start-up Curaluna und seine Entwicklung: ein Sensor, der den Nässegrad einer Windel misst und an eine App meldet, wann sie ersetzt werden muss. „Bei Senioren heißt das Vorlage“, stellt er aber klar. Sie und ihre pflegenden Angehörigen sind seine Zielgruppe. Mehrere zehntausend Euro dürfte der frühere Vorstand der Deutsche Bildung AG in das Start-up investiert haben, drei Mitstreiter kümmern sich mit ihm in Vollzeit um das Projekt, dazu kommen die Kosten für elf Patente. Es gibt einen Prototypen und eine Kooperation mit dem Fraunhofer Institut, die Serienproduktion ist für den Herbst geplant. Dafür sucht er nun anderthalb Millionen Euro. Doch als er jüngst sein Start-up in bei der Gründermesse „Aufschwung“ in der Frankfurter IHK vorstellte, habe er nur zwei, drei halbwegs Interessierte gefunden. „Ob daraus was wird, weiß ich nicht.“

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung und bei dem Wirtschaftsmagazin Metropol.

          Mit diesem Finanzierungsproblem steht er nicht allein. Studien bestätigten immer wieder, dass in Rhein-Main weitaus weniger Geld an Gründer fließt als in anderen Metropolregionen. Die Unternehmensberatung EY (Ernst&Young) wertete kürzlich die Top 100 der am besten finanzierten Start-ups in Deutschland aus – und listet nur eins aus Rhein-Main auf. Nur 0,6 Prozent der 8,1 Milliarden Dollar gingen an hessische Gründer. Wer Geldgeber braucht, muss derzeit offenbar nach Berlin, Hamburg oder Stuttgart gehen. Daran konnte offenbar auch nicht die Investorenvereinigung Businessangels Frankfurt/Rhein-Main ändern, immerhin die größte ihrer Art in Deutschland. Das Fintech Ginmon attestiert hiesigen Investoren eine „angezogene Handbremse“, andere klagen über monatelange Verhandlungen, die ergebnislos bleiben. Ein Gründer erzählt, er habe den Eindruck, ältere Investoren, wohlhabende Vorstände und Erben betrachteten die Pitches – die Präsentationen der Start-ups – vor allem als Unterhaltungsprogramm. Frank Steinmetz vermutet, die Zurückhaltung liege daran, dass das Vermögen in der Region nicht von dessen Besitzern gemanagt werde, sondern von Anlageverwaltern. „Die scheuen das Risiko, um ihre Klienten nicht zu verprellen.“

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