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„Autofahrer verunsichert“ : IAA mit starkem Besucherrückgang

Dünner: Den schmaleren Besucherstrom bekamen auch Anbieter von Randsortimenten auf der IAA zu spüren Bild: Helmut Fricke

Die Autoschau IAA in Frankfurt hat merklich weniger Besucher angezogen als vor zwei Jahren. Der Veranstalter führt zur Begründung die „Debatte um den Diesel“ an. Dies habe Autofahrer und Kunden verunsichert.

          Die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt hat deutlich weniger Zuspruch gefunden als in den vergangenen Jahren. Wie der Verband der Automobilindustrie zum Abschluss der Veranstaltung mitteilte, wurden 810.000 Besucher gezählt. Vor zwei Jahren waren es noch 931.000 gewesen, vor vier Jahren 881.000. Selbst im Rezessionsjahr 2009 hatte der Zuspruch mit 850.000 deutlich höher gelegen.

          Manfred  Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Der Verband hob hervor, dass der Frauenanteil in diesem Jahr auf 24 Prozent gestiegen sei. Vor vier Jahren habe er bei lediglich elf Prozent gelegen, hieß es weiter.

          Debatte um den Diesel

          „Diese IAA fand in einem besonders schwierigen Umfeld statt“, heißt es in der abschließenden Pressemitteilung des Verbands. „Seit Monaten wird, zum Teil sehr emotional, eine öffentliche Debatte um den Diesel und mögliche Fahrverbote geführt, die Autofahrer und Kunden verunsichert. Es ist umso erfreulicher, dass die IAA ihre Attraktivität beibehalten hat.“

          Die nächste IAA findet im September 2019 statt.

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