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Frankfurter Sparkasse Teilentschädigung für Tausende Lehman-Opfer

26.11.2009 ·  Die Frankfurter Sparkasse kommt Opfern der amerikanischen Pleitebank Lehman Brothers entgegen. Kunden können ihre Lehman-Papiere zu 50 Prozent des Nominalwertes zurückgeben. Das Angebot ist bis zum 22. Dezember befristet.

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Tausende Anleger in Zertifikate der Pleitebank Lehman Brothers bekommen nun doch noch an einen Teil ihres investierten Geldes zurück. Die Frankfurter Sparkasse bot ihren 5000 betroffenen Kunden an, Lehman-Papiere zu 50 Prozent des Nominalwertes zurückzunehmen, wie die Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen mitteilte. Mit einem Volumen von rund 44 Millionen Euro handelt es sich um die größte Rücknahmeaktion von Lehman-Papieren einer Sparkasse in Deutschland.

Zuvor hatte bereits die Sparkasse in Hannover ihren rund 1000 betroffenen Kunden je nach Kaufdatum 50 oder 75 Prozent Entschädigung angeboten. Bis Ende vergangener Woche hatten 95 Prozent der Kunden das Angebot angenommen, die Sparkasse beziffert das Volumen auf rund 16 Millionen Euro, wie eine Sprecherin erläuterte. Die Hamburger Sparkasse hatte schon im Februar rund 1000 Käufer von Zertifikaten mit zehn bis 100 Prozent entschädigt.

Das Angebot der Frankfurter Sparkasse ist bis zum 22. Dezember befristet. Die Verbraucherzentrale Hessen begrüßte das Angebot des Instituts, warnte Bankkunden aber vor einer voreiligen Entscheidung. Anleger ohne Erfahrung mit Wertpapieren könnten womöglich mehr als 50 Prozent Entschädigung geltend machen. Daher lohne sich eine Beratung durch die Verbraucherzentrale oder Anwälte. Die Investmentbank Lehman Brothers war im September 2008 pleite gegangen. Anleger und Firmen rund um die Welt mussten Milliardenbeträge abschreiben.

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