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Frankfurter Jumeirah : Ein neues Hotelhochhaus

Frankfurt im Blick: Ein Zimmer im neuen Hotel Jumeirah neben dem Einkaufszentrum „My Zeil” Bild: Maria Irl

Das Hotel Jumeirah Frankfurt, eine Fünf-Sterne-Herberge in einem silbrig glänzenden Hochhaus, hat im Palais Quartier eröffnet. Es ist der erste deutsche Betrieb der Kette aus Dubai.

          Gute Geschäfte hat in den vergangenen Monaten die Hotellerie in Frankfurt gemacht, einer stetig steigenden Zahl von Besuchern in der Stadt wegen, Touristen und Geschäftsleuten. Um Letztere vor allem buhlt jetzt auch das Jumeirah Hotel, eine Fünf-Sterne-Herberge in einem silbrig glänzenden Hochhaus. Es steht im Palais Quartier, das zwischen dem Kaufhaus Kaufhof und dem Eschenheimer Turm liegt (wer länger nicht in der Innenstadt war: das Areal rund um das abgerissene Rundschau-Haus). Mit dem Jumeirah geht die gleichnamige Hotelkette aus Dubai, die ehrgeizige Pläne für eine Expansion in alle Welt hat, erstmals in Deutschland an den Start. Das Haus, das von Generaldirektorin Dagmar Woodward geleitet wird, ist 22 000 Quadratmeter groß, 25 Stockwerke hoch und hat 218 Zimmer und Suiten, außerdem eine 220 Quadratmeter große „Presidential Suite“.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Fernsehschirme auch in den Bädern

          Als Zielgruppe für ihr Haus hat Woodward in einem Interview unlängst Gäste aus Deutschland, England und den Vereinigten Staaten genannt, aber auch Reisende aus Asien, dem Nahen Osten und den arabischen Ländern. Letztere vor allem sind Gegenden, in denen Jumeirah schon einen Namen hat.

          Das Frankfurter Hotel ist in einem Stil gehalten, der seine Opulenz nicht aus Ornamenten und Draperien bezieht, sondern aus den Materialien – viel Holz, viel Marmor – und vielen Bildern an den Wänden. Die Zimmer sind mindestens 35 Quadratmeter groß, haben Fernsehschirme auch in den Bädern, Rasierspiegel in den Duschen und andere Details, die für jene, die in der Luxus-Kategorie regelmäßig unterwegs sind, die Unterschiede zwischen den Anbietern charakterisieren.

          Mindestpreise um 250 Euro

          Standard ist es inzwischen offenbar, dass Doppelzimmer von Alleinreisenden belegt werden, die breiten Betten haben jedenfalls alle nur eine Decke. Wer probeschlafen möchte, kann das jetzt noch zu Mindestpreisen um 250 Euro tun, später wird es teurer. Soft-Opening-Phase heißen solche ersten Wochen in neuen Hotels, was ungefähr bedeutet: Es gibt Kennenlern-Angebote, vielleicht läuft aber auch noch nicht alles perfekt.

          Essen kann man im Jumeirah in einem Bistro und im Gourmetlokal „Max on One“, die Küche leitet Martin Steiner. Er hat für diesen Job den Posten als Küchenchef auf Johann Lafers Stromburg aufgegeben. Wie dort verarbeitet er in Frankfurt viele regionale Zutaten.

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