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„Frankfurt Main Finance“ Frankfurter Finanzplatz-Marketing gewinnt an Kontur

24.04.2008 ·  Die Bemühungen um ein verbessertes Marketing für den Finanzplatz Frankfurt werden konkreter. Dem Vernehmen nach wollen sechs Banken die Initiative jeweils mit 100.000 Euro unterstützen.

Von Tim Kanning
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Die Bemühungen um ein verbessertes Marketing für den Finanzplatz Frankfurt werden konkreter. Wie zu vernehmen war, haben sich bereits sechs Banken dazu bereit erklärt, an der Initiative „Frankfurt Main Finance“ teilzunehmen und sie mit jeweils mindestens 100.000 Euro zu unterstützen. Darunter sollen die Landesbank Hessen-Thüringen, die Deutsche Bank, die DZ Bank und das Bankhaus Metzler sein. Die Häuser selbst wollten die Angaben nicht bestätigen.

Aus einem der Institute war zu vernehmen, dass intern gerade über die Höhe der Beitragssumme entschieden werde, die die Bank zu zahlen bereit sei. Auch die Inhalte der Initiative seien noch nicht abschließend geklärt. So sei weiterhin offen, ob „Frankfurt Main Finance“ außer der Aufgabe, gemeinsames Sprachrohr zur Standortvermarktung zu sein, weitere Funktionen übernehmen solle.

Konzept soll bis Ende Mai stehen

Ein anderer Beteiligter sagte: „Wir müssen alle Banken haben.“ Dafür müsste noch über einige Inhalte diskutiert werden. Wichtig sei auch, dass der zu gründende Verein „erweiterungsfähig“ sei, also zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Institute beitreten könnten. Wie zu hören war, hofft man darauf, dass das Konzept spätestens zur Eröffnung des House of Finance am 31. Mai stehe. Die Zusicherung der Zahlungen durch die teilnehmenden Banken gilt als Voraussetzung dafür, dass der Verein zustande kommt, sozusagen als Mindestbudget, mit dem etwa die Inhalte von Marketing- oder anderen Aktionen entwickelt werden könnten.

Neben den wichtigsten Frankfurter Banken will sich auch die Deutsche Börse an der Initiative beteiligen. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) gilt als Initiator. Er hatte mehrfach gesagt, dass der Finanzplatz Frankfurt sich international besser vermarkten müsse, wie es etwa London oder Paris schon täten. Auch untereinander sollten die Banken besser kommunizieren. Der zuständige Referatsleiter im Wirtschaftsministerium, Helmut Kern, wollte nichts zu den aktuellen Entwicklungen sagen, außer dass das Projekt auf einem guten Wege sei.

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Jahrgang 1982, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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