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Flughafen Frankfurt Fraport erwartet erstmals seit Jahren weniger Fluggäste

12.05.2009 ·  Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal 2009 rückläufige Zahlen bei Umsatz und Gewinn verbucht. Am größten Konzernflughafen in Frankfurt rechnet der Konzern für das Gesamtjahr mit einem Rückgang der Passagierzahlen zwischen sechs und neun Prozent.

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Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal 2009 rückläufige Zahlen bei Umsatz und Gewinn verbucht. Von Januar bis März sank der Konzernumsatz um 14,4 Prozent auf 452 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um Beteiligungsverkäufe lag das Minus allerdings nur bei 1,5 Prozent. Der Gewinn brach gleichzeitig um ein Viertel auf 22,3 Millionen Euro ein. Dennoch übertraf der Konzern damit die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit einem Nettogewinn von 17 Millionen Euro gerechnet hatten.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit schwarzen Zahlen, allerdings werde der Gewinn niedriger als im Vorjahr ausfallen. Am größten Konzernflughafen in Frankfurt dürfte es dieses Jahr einen Rückgang der Passagierzahlen zwischen sechs und neun Prozent geben, wie die im MDax notierte Fraport AG vorhersagt. Im ersten Quartal war mit 10,9 Millionen Fluggästen sogar ein Rückgang von mehr als einem Zehntel verbucht worden. Bei der Fracht gab es einen Rückgang um 23,2 Prozent.

„Wir brauchen keine staatlichen Unterstützungen“

Optimistisch zeigte sich das Unternehmen für die kommenden Jahre. Erfahrungsgemäß gebe es nach jeder Krise im Weltluftverkehr einen Nachholeffekt, erklärte der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Bender. Davon werde der Frankfurter Flughafen überproportional profitieren, da im Herbst 2011 die derzeit im Bau befindliche neue Landebahn zusätzliche Kapazitäten schaffe.

„Wir machen Gewinn, brauchen keine staatlichen Unterstützungen, und wir stemmen mit vier Milliarden Euro ein riesiges privatwirtschaftliches Investitionsprogramm für den Ausbau des Frankfurter Flughafen“, sagte Bender. Mit dem Beginn der Bauarbeiten vergangene Woche sei ein „wichtiges Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Frankfurter Flughafens“ gesetzt worden.

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