01.11.2008 · Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Hans-Joachim Tonnellier, hat die Öffnung der Geschäfte am morgigen Feiertag Allerseelen kritisiert: „Das sind Gedenktage, das sollten nicht Kommerztage sein“, sagte er der Rhein-Main-Zeitung.
Von Manfred KöhlerDer Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Hans-Joachim Tonnellier, hat die Öffnung der Geschäfte am morgigen Feiertag Allerseelen kritisiert. Zum verkaufsoffenen Sonntag in Frankfurt sowie zur Ausdehnung der Ladenöffnungszeit im Frankfurter Nordwestzentrum am heutigen Tag Allerheiligen bis Mitternacht sagte Tonnellier, er habe damit seine Probleme. „Das sind Gedenktage, das sollten nicht Kommerztage sein.“ Die Geschäfte sind an diesem Sonntag nicht nur in Frankfurt, sondern auch zum Beispiel in Mainz und Darmstadt geöffnet.
Im Gespräch mit dieser Zeitung bezeichnete der Kammerpräsident die Vereinbarungen von SPD und Grünen zum Frankfurter Flughafen als nicht akzeptabel. Die abermalige Verschiebung der Bauarbeiten sei nachteilig für die Region. Tonnellier kritisierte auch die Einführung eines „Wassercent“. Zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft sollten gerade jetzt vermieden werden.