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Chemieindustrie Pemeas-Fusion mit Zulieferer soll „Herz der Brennstoffzelle“ stärken

07.07.2005 ·  Das in der zukunftsträchtigen Brennstoffzellen-Branche tätige Höchster Unternehmen Pemeas verbindet sich mit dem italienischen Zulieferer De Nora. Der Partner fügt seine Tochter E-Tek in die Pemeas ein, die sich Vorteile im Markt verspricht.

Von Thorsten Winter
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Das in der zukunftsträchtigen Brennstoffzellen-Branche tätige Höchster Unternehmen Pemeas Fuel Cell Technologies verbindet sich mit dem italienischen Zulieferer De Nora. Der Partner fügt sein in New Jersey ansässiges Brennstoffzellen-Geschäft E-Tek in die Pemeas ein. Im Gegenzug überträgt das Frankfurter Unternehmen Geschäftsanteile an die Mailänder Firmengruppe. Die Fusion muß allerdings noch von den zuständigen Gremien beider Partner und den Kartellbehörden genehmigt werden.

„Wir freuen uns, mit De Nora ein führendes Unternehmen als neuen Anteilseigner begrüßen zu können“, so Pemeas-Geschäftsführer Horst-Tore Land. Mit der als strategischen Partnerschaft bezeichneten Fusion will die Pemeas ihre Marktposition verbessern. Die 2004 vom Chemiekonzern Celanese und anderen Investoren gegründete Firma bietet Membranen an, die bei 120 bis 200 Grad betrieben werden können und als „Herz der Brennstoffzelle“ gelten. Die aus speziellem Kunststoff gefertigten Membrane sind mit einem von E-Tek hergestellten Vlies beschichtet und bilden sogenannte Membran-Elektroden-Einheiten. Platin-Katalysatoren am Flies spalten Sauerstoff und Wasserstoff, wodurch Strom und Wärme entstehen.

Pemeas-Produkte technisch überlegen

Diese Produkte vertreibt E-Tek nach Angaben von Pemeas-Sprecher Carsten Henschel weltweit an Firmen und wissenschaftliche Institute. Durch die Fusion könnten die Höchster Firma und E-Tek enger zusammenarbeiten und die Membran-Elektroden-Einheiten schneller weiterentwickeln.

Die Produkte der Pemeas brauchen anders als übliche Membranen kein Wasser, sondern arbeiten mit Phosphorsäure. Die höhere Betriebstemperatur gestattet es, die Brennstoffzelle vergleichsweise klein zu bauen. Denn die bei Konkurrenzprodukten notwendige Aufbereitungseinheit zur Säuberung des Wasserstoffs kann entfallen. Zudem wird die Kühlung vereinfacht. Nicht zuletzt nimmt das Höchster Unternehmen für sich in Anspruch, kostengünstiger zu sein als die Konkurrenz.

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