Home
http://www.faz.net/-gzj-vwn6
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Chemie Ticona erwartet Baugenehmigung bis Mitte 2008

29.11.2007 ·  Der noch in Kelsterbach ansässige Kunststoffhersteller Ticona erwartet bis Mitte nächsten Jahres eine Genehmigung für den Bau und Betrieb der neuen Fabrik im Industriepark Höchst. Bis Mitte 2011 soll die Anlage unter Volllast laufen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Das Chemiewerk Ticona in Kelsterbach rechnet für die erste Hälfte des kommenden Jahres mit einer Bau- und Betriebsgenehmigung für den neuen Standort des Werks in Frankfurt-Höchst. Das Werk muss aufgrund einer vor einem Jahr mit der Flughafengesellschaft Fraport geschlossenen Vereinbarung dem Flughafenausbau weichen. „Mit Ende des zweiten Quartals 2011 läuft die neue Anlage komplett“, sagte Ticona-Sprecher Henning Küll der Deutschen Presse-Agentur.

Zum derzeitigen Stand sagte Küll: „Nach der großen Aufregung ist jetzt Ruhe eingekehrt. Jetzt wird die Planung abgearbeitet“. Das Werk plant mit dem Umzug auch einen Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen. Es würden weniger Leute gebraucht, weil einerseits die neue Anlage zwar mit der bewährten Technologie aber auch mit moderneren, effizienteren Elementen arbeiten werde.

„Es wird von denen keiner auf der Straße stehen“

Andererseits sei am Standort Höchst beim Betreiber des dortigen Industriegeländes Infraserv schon die nötige Energieversorgung vorhanden. Ticona müsse die Energie nicht mehr selbst produzieren.

Küll betonte, dass es keine betriebsbedingten Entlassungen geben werde. Die Mitarbeiter gingen entweder in den Vorruhestand oder würden bei Infraserv oder der Ticona-Muttergesellschaft Celanese beschäftigt. „Es wird von denen keiner auf der Straße stehen“, sagte der Ticona-Sprecher und bestätigte frühere Aussagen („Durch die Verlagerung geht kein Job verloren“).

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Perspektivlosigkeit ist Gift

Von Rainer Schulze

Die Zukunft der Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte ist unklar. Das Land will sich von der Beteiligung trennen - Frankfurt hat die Hand gehoben. Eine Entscheidung tut not. Mehr