21.10.2005 · Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel hält an seinem geplanten Stellenabbau fest. Ein Unternehmenssprecher wies einen Zeitungsbericht zurück, die General-Motors-Tochter werde weniger Stellen abbauen als geplant.
Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel hält an seinem geplanten Stellenabbau fest.
Ein Unternehmenssprecher wies am Freitag einen Bericht der „Financial Times Deutschland“ zurück, die Tochter des weltgrößten Autokonzerns General Motors werde weniger Stellen abbauen als geplant. Aussagen von Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz seien mißverständlich interpretiert worden.
1.500 Mitarbeiter in Partnerunternehmen überführt
„Das Stellenabbauprogramm läuft wie geplant“, sagte der Sprecher. Die „FTD“ hatte berichtet, mit den rund 6.000 Mitarbeitern, die Opel über ein Abfindungsprogramm verließen, und den 2.000, die bis 2010 in den Vorruhestand gingen, erreiche das Unternehmen mit knapp 8.000 bei weitem nicht den vorgesehenen Abbau von 9.500 Mitarbeitern. „Durch eine genaue Überprüfung wurde die Zahl angepaßt“, hatte die Zeitung Franz zitiert.
Der Opel-Sprecher betonte, das Unternehmen habe immer gesagt, daß der geplante Abbau von 9.500 Stellen aus drei Säulen bestehe. Neben den Abfindungen und dem Altersteilzeitprogramm würden weitere 1.500 Mitarbeiter in Joint Ventures oder Partnerunternehmen überführt; damit seien sie keine Mitarbeiter von Opel mehr. In ausgewählten Bereichen stelle Opel auch wieder gezielt ein, bestätigte der Sprecher. Beim Stellenabbauprogramm gebe es keinen Dissens mit dem Betriebsrat.