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Automobile GM will in Europa deutlich sparen - Koch will für Opel kämpfen

11.10.2004 ·  General Motors will in Europa angeblich mehr als 500 Millionen Euro einsparen. Hessens Ministerpräsident Koch kündigte an, für Opel in Rüsselsheim zu kämpfen. Er fordert Gehaltsverzicht von Managern.

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Der Autohersteller General Motors (GM) will in Europa, darunter bei Opel, angeblich mehr als 500 Millionen Euro einsparen. Das Sparziel werde höher ausfallen als bei DaimlerChrysler, sagte ein GM-Manager der „Financial Times Deutschland. DaimlerChrysler hatte im Sommer Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro durchgesetzt. Das GM- Management werde mit einer klaren Sparvorgabe in die Verhandlungen mit der Belegschaft gehen, heiße es in der Europazentrale in Zürich.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will um das Opel-Werk in Rüsselsheim kämpfen. Es müsse bewiesen werden, daß man in Deutschland ein Auto zu den gleichen Preisen bauen könne wie in Frankreich und in Schweden, sagte Koch am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Sabine Christiansen“. Er glaube, daß es zusammen mit Betriebsführung und Betriebsrat eine gute Lösung für den Standort Rüsselsheim geben werde. Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ hatte Koch gesagt, im Zuge der Sanierung müßten auch Manager auf Gehalt verzichten.

Am Wochenende hatten mehrere Medien berichtet, daß der Mutterkonzern General Motors in Kürze ein drastisches Sparprogramm vorlegen will. Dabei könnten allein bei Opel bis zu 7000 Stellen wegfallen. GM-Europachef Fritz Henderson bezeichnete den Zustand des Unternehmens im Branchenblatt „Automobilwoche“ als „völlig inakzeptabel“ und forderte ultimativ schwarze Zahlen schon 2005.

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