01.09.2006 · 30 Millionen Euro investiert die BMW-Niederlassung Rhein-Main in einen Neubau an der Hanauer Landstraße in Frankfurt. Im neuen Gebäude werden 120 Männer und Frauen arbeiten.
30 Millionen Euro investiert die BMW-Niederlassung Rhein-Main in einen Neubau an der Hanauer Landstraße in Frankfurt. Am Donnerstag legten die Autobauer aus Bayern zusammen mit der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) den Grundstein zu dem Gebäude. Das von der Frankfurter Dietz-Joppien Architekten AG entwickelte Gebäude verfügt über eine Bruttogeschoßfläche von 25.000 Quadratmeter und soll den Verkauf, Service und Teileverkauf aufnehmen.
Über und unter dem ebenerdig hinter einer rund 100 Meter langen Glasfassade liegenden Verkaufs- und Ausstellungsraum haben die Architekten das vorgesehen, was an der Hanauer Landstraße ganz besonders rar ist: Parkraum. Der findet sich nicht nur in der Tiefgarage, sondern auch in dem Parkhaus, das sich vom zweiten bis in das fünfte Obergeschoß erstreckt. Der Umzug ist für das zweite Quartal 2008 vorgesehen. Wie gestern weiter zu erfahren war, plant BMW einen identischen Bau an der Mainzer Landstraße, zu dem man sich aber noch nicht äußerte.
120 Arbeitsplätze im neuen Gebäude
Im neuen Gebäude werden 120 Männer und Frauen arbeiten. Insgesamt zählt die BMW-Dependance mit ihren Filialen in Niederrad, an der Galluswarte, in Offenbach, Dreieich, Rüsselsheim und Darmstadt mehr als 800 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei 472 Millionen Euro aus dem Umschlag von 15.750 Fahrzeugen, von Januar bis Ende Juni dieses Jahres ist noch einmal ein Umsatzplus von zwei Prozent gelungen, wie Niederlassungsleiter Philipp von Sahr sagte, ohne absolute Zahlen zu nennen.
Im derzeitigen Gebäude der BMW-Niederlassung auf der dem Neubaugelände gegenüberliegenden Straßenseite werden die Verwaltungsfunktionen der Niederlassung untergebracht, die zu den größten des bayerischen Autokonzerns weltweit gehört. Oberbürgermeisterin Roth lobte den Schritt der bayerischen Autobauer und hob hervor, daß es Aufgabe einer Stadtverwaltung sei, einem Unternehmen, das Gewerbesteuer zahle, dafür eine entsprechend gute Dienstleistung bei der Planung und Genehmigung eines solchen Vorhabens zu liefern. Das funktioniere offenbar in Frankfurt gut, meinte Roth.