03.02.2012 · Beim Ausbau der Windkraft muss nach Ansicht der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) auf das Risiko für Vögel Rücksicht genommen werden.
„Da viele Vogelarten in bestimmten Flugsituationen nicht in der Lage sind, die Rotation der Flügel einer Windenergieanlage als Gefahr zu erkennen, können sie der Gefahr nicht ausweichen“, schrieb die Ministerin in einer Antwort auf eine kleine Anfrage von CDU-Landtagsabgeordneten. Betroffen seien vor allem Raubvögel wie der in Hessen häufige Rotmilan und der Mäusebussard.
Insgesamt gab es Puttrichs Angaben zufolge Mitte des vergangenen Jahres 646 Windkraftanlagen in Hessen, 230 seien geplant. Wie viele Vögel durch Kollisionen mit den Anlagen ihr Leben verlieren, sei jedoch unklar. Die Vogelschutzwarte Brandenburg führe zwar eine zentrale Fundkartei, diese erfasse aber überwiegend Zufallsfunde.
Um Vögel zu schützen, müssten vor allem geeignete Standorte für Windräder gewählt werden. Dazu gebe es Empfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten von 2007. Das zeitweise Abschalten der Anlagen komme nur während des Durchzugs großer Vogelschwärme infrage, etwa bei Kranichen. „Verfahren, die bei Einzelvögeln (z.B. Greife und Storcharten) zum Einsatz kommen, gibt es nicht“, schrieb die Ministerin.
Abstandregelungen nur Makulatur
Manfred Knake (dwarsloper)
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Nach dem verantwortungslosen Versagen der sogenannten
Umweltschützer, die in Wahrheit keine sind,
Detlef Symietz (Symietz)
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Rüdiger Runge (runge_ruediger)
- 03.02.2012, 17:33 Uhr