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Windenergie in Hessen Ausbau der Windräder stockt

 ·  In ferner Zukunft will Hessen Strom und Wärme nur noch aus erneuerbaren Energien beziehen. Das Ziel steht schon im Gesetz. Aber noch hinkt Hessen bei der Windkraft hinterher.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 11.02.2013 16:47 Uhr

Zwei Prozent. Ist das viel oder wenig?

Wer vorher wissen möchte, wie es nachher ausschaut, kann einen Blick an die Westküste Schleswig-Holsteins werfen. In Nordfriesland und Dithmarschen sind derzeit rund 1,5 Prozent der Fläche mit Windturbinen bebaut.

Schöne Aussichten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.02.2013 11:02 Uhr
Sascha Weber

Windwahn???

Hab mir die slideshow angeschaut. Ich finde die entstehenden Landschaften ästhetisch. An meinem Wohnort gibt es auch Windräder, aber die nehme ich gar nicht mehr wahr. Liegt eben alles im Auge des Betrachters...

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 11.02.2013 18:03 Uhr

Vom Boden und aus der Luft

Ich vergaß, daß Links nicht zugelassen sind.
Bitte suchen Sie nach
Windwahn slideshow oder
Windwahn Abgeriegelte Westküste.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 08.02.2013 23:05 Uhr

Der ganz normale Wahnsinn

Ein Windrad im Wald zerstört enorme Flächen, denn mit der Rodung des Standortes ist es leider nicht getan. Es müssen breite Schneisen in den Wald geschlagen werden um die riesigen Masten und Rotorflügel auch dort hin transportieren zu können. Dann kommen noch Schneisen für die Stromleitungen und Erdkabel hinzu. Der gewonnene Strom ist bescheiden denn an nur 12% des Jahres wird die Nennleistung der Anlagen erreicht und an sehr vielen Tagen ist sie Null. Dass ausgerechnet der BUND Naturschutz diesen Frevel unterstützt, ist das Mysterium der Naturschützer, die sonst für jede Erdkröte einen beleuchteten Tunnel fordern. Oh Herr, schütze unser Land vor den Naturschützern kann man da nur sagen. Es ist wohl auch ein Geheimnis wie Hessen durch Zufallsstrom autark werden soll, so ganz ohne effiziente Stromspeichertechnik. Zudem haben wir noch gar nicht die Leitungen dazu. Jedes Bundesland macht wohl wieder seine eigene Energiepolitik. Der schnellste Weg ins Chaos oder besser zum Blackout.

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Andreas Schweizer

vom 7. - 26. Januar so gut wie keine Einspeisung von Windstrom

ins Netz von BaWü. Fast 3 Wochen Ausfall von Windstrom aufgrund von Wetterlage. Wer´s nicht glaubt, kann sich´s unkompliziert auf der Seite der TransnetBW anschauen.
Ein Dokument des Wahnsinns.
Und während denen "da oben" langsam schwant, was sie angerichtet haben u. der Altmaier
versucht sich aus dem EEG zu befreien wie ein Reh aus dem Weidezaun, wird da unten meist unter einstimmiger Zustimmung der Gemeinderäte völlig sinnfrei noch ein Flächennutzungsplan Wind nach dem anderen durchgeboxt.

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harry Emmerlich

Seid Ihr eigentlich noch zu retten???

Bis zu 200m hohe Windräder auf den Höhenrücken der hessischen Mittelgebirgen zerstören nicht nur von unserem Herrgott geschaffene herrlich schöne Naturlandschaften, die aufwendigen Zufahrtswege und Infrastrukturmassnahmen erfordern das Fällen riesiger, alter Baumbestände. Es sind Bäume die bekanntlich das von uns reichlich produzierte Treibhausgases CO2 aufnehmen. Auch dient der Naturpark hessischer Spessart als Überflugroute von zahlreichen Zugvögel, z.B der Kraniche. Die dort geplanten Windmonster werden unweigerlich zu einer Todesfalle der Tiere.
Und wenn der Wind wie sehr oft nicht weht, kaufen wir dann den Strom aus dem grenznahen AKW Temelin in Tschechien, die ja schon kräftig ausbauen ? Wir fördern mit diesem Unsinn die unsicheren AKW’s unserer Nachbarstaaten. Wollen wir das?

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Günter Zimmermann

Energiewende

Um eine Energiewende erfolgreich zugestallten muss ein vollständig ausgebautes Leitungsnetz vorhanden sein um z.B. die Windernergie vom Norden in den Süden zu tranportieren, also dorthin wo sie benötigt wird. Zur Zeit bekommen Windanlagebetreiber Strom bezahlt den sie garnicht ins Netz einspeisen. Also erst Netze ausbauen, dann Windstromanlagen bauen. Mann zäumt das Pferd ja auch am Schwanz zuerst auf.

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kathrin siebert
kathrin siebert (ka-sie) - 08.02.2013 19:04 Uhr

Ja, das ist doch eher

eine positive Nachricht, wenn unter der Überschrift des 'Natur'schuetzens die Landschaft mit dieser ökonomischen Unsinnigkeit voll gestellt wird.

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Ludwig Kirschstein

Die Schatten der Vergangenheit

sind noch gegenwärtig. Wo der (Ex-)Ministerpräsident gegen "Windmonster" zu Felde zog -mit einem Modell vom Limburger Dom im Gepäck zum Größenvergleich. Im benachbarten Rheinland-Pfalz ist bspw. mehr als die doppelte Kapazität wie in Hessen aufgestellt.

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08.02.2013, 15:25 Uhr

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