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Granathülsen nahe Kindergarten : Wieder Fliegerbombe in Marburg entdeckt

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Umhüllt: Ein mit 22.000 Litern Wasser gefülltes Riesenkissen wurde Ende August um eine Weltkriegsbombe in Marburg gelegt, bevor sie gesprengt wurde Bild: dpa

Eine Fliegerbombe in Marburg und Granathülsen in Lautertal halten Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes auf Trab. Anders als vor wenigen Wochen muss in Marburg aber kein Wohngebiet evakuiert werden.

          Bei Untersuchungen in einem Waldstück bei Marburg ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, entdeckte der Kampfmittelräumdienst einen 50-Kilo-Blindgänger. Die Bombe soll voraussichtlich am Donnerstag entschärft werden.

          Weil dies durch den Ausbau des Zünders möglich sein soll, sind den Angaben zufolge eine kontrollierte Sprengung und die Evakuierung von Anliegern nicht notwendig. Stattdessen soll zum Schutz eine Mauer aus Sandsäcken aufgebaut werden. Erst Ende August mussten in Marburg rund 600 Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil eine Fliegerbombe, ebenfalls aus dem Zweiten Weltkrieg, kontrolliert gesprengt wurde.

          Mehrere „unterarmgroße Hülsen“

          Nach dem Fund von fünf Granathülsen aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Kindergarten im südhessischen Lautertal geräumt worden. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte, hatten Mitarbeiter der Stadt bei Arbeiten auf dem Gelände die „unterarmgroßen Hülsen“ entdeckt.

          Der Kampfmittelräumdienst stellte bei einer Untersuchung fest, dass diese leer waren. Die Experten suchten das Gelände mit Metalldetektoren ab, fanden aber keine weiteren Hülsen. Der Kindergarten sollte am Mittwoch wieder den regulären Betrieb aufnehmen.

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