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Zoll beklagt Personalmangel : Weniger Fälschungen auf Messe „Ambiente“ entdeckt

  • Aktualisiert am

Abgekupfert: Links der original „Turbo-Chef“ von Tupperware, rechts das Plagiat aus China, gefunden auf der Ambiente 2016 Bild: dpa

Die gute Nachricht: Der Zoll hat auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt weniger Plagiate entdeckt als 2015. Die schlechte Nachricht: Die Zöllner machen dafür Personalmangel verantwortlich.

          Weniger Fälschungen haben Zöllner dieses Jahr auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente entdeckt. 197 mutmaßliche Plagiate seien aus dem Verkehr gezogen worden, teilte das Hauptzollamt Darmstadt am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahre waren es noch 242 gewesen.

          Als Grund wurde Personalmangel genannt. Wegen der Flüchtlingskrise müssten andere Behörden unterstützt werden. Dieses Mal habe die Messe nur mit zwei Teams kontrolliert werden können, im vergangenen Jahr seien es drei gewesen.

          „Die sichergestellten Waren, insbesondere Teller, Pfannen, Gläser, Trinkflaschen und andere Haushaltsgegenstände stammen zum größten Teil aus China, aber auch aus Indien, Korea und der Türkei“, sagte der Sprecher des Hauptzollamtes, Olaf Scheffler.

          Die „Ambiente“ war am Dienstag nach fünf Tagen mit einem leichten Besucherplus zu Ende gegangen. Gut 137.000 Gäste aus aller Welt wurden gezählt. Dabei stand anders als in den Vorjahren die Halle 12 wegen Bauarbeiten ebenso wenig zur Verfügung wie Halle 9.3; deshalb waren gut 400 Aussteller weniger vertreten als 2015.

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