Bei der Suche nach einer Phosphorgranate in der Fulda sind Experten in Kassel auf eine Panzermine gestoßen. Von dem etwa fünf bis sechs Kilo schweren Sprengkörper im Fluss gehe keine Gefahr für die Bevölkerung aus, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.
Er soll zunächst an Ort und Stelle bleiben, damit die Suche nach der in der Fulda vermuteten Phosphorgranate weitergehen kann. „Dann wird entschieden, ob die Panzermine geborgen und abtransportiert oder vor Ort gesprengt wird“, sagte der Sprecher.
Schon 2011 eine Bombe gefunden
Weiße Gasblasen im Fluss hatten den Verdacht aufkommen lassen, dass an dieser Stelle der Fulda eine Phosphorgranate liegen könnte. Bereits im August 2011 war in der Nähe eine Phosphorbombe gefunden und aus dem Wasser geholt worden.
Bei der neuen Suche überprüfen zwei Taucher im Wechsel einen etwa 50 Meter langen Abschnitt. Wegen der schlechten Sicht wird zuerst von einem Boot aus mit einem Metalldetektor gesucht. Wo Ausschläge verzeichnet werden, tastet der Taucher den Fuldagrund Stück für Stück ab.