24.12.2012 · Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die Menschen in seiner Weihnachtspredigt zu mehr Miteinander aufgerufen.
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Es ist schon interessant, dass mit Tebartz-van Elst ausgerechnet jener
Bischof einen Mangel an Kommunikation beklagt, dem Kritiker aus den
eigenen Reihen eben in jener Disziplin ein erhebliches Defizit
attestieren.
Und, ist es nicht gerade dieser Bischof, der Türen dadurch
verschließt, dass die Zahl der Gemeinden verringert wird und
Stellen unbesetzt bleiben, weil er die Besetzung mit Laien untersagt hat?
Wer im Glashaus sitz...
Aber für mich verkörpert TvE ohnehin weniger den Typus
"Mann Gottes" als den eines selbstverliebten Kirchenmanagers,
der sich, wie viele Manager in der Wirtschaft, an einer
ausgeprägten Prinzipal-Agent-Problematik abarbeitet, was besonderen
Ausdruck darin findet, dass er ein starkes Interesse an durchaus
weltlichen Vorteilen und Vergünstigungen im Zusammenhang mit seinem
Amt zeigt. Die opulente Ausgestaltung seines Bischofssitzes,
First-Class-Flüge nach Indien und die mit ihm verbundene
Dienstwagendiskussion.
ich habe angst vor diesem mann.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 15:58 UhrKeine Angst... @ Jens Hunger, @ Detlef Symietz
Nein, man muss vor Tebartz-van Elst keine Angst haben. Dazu ist er in
der Verfolgung seiner eigenen Interessen einfach zu weltlich, ergo zu
gewöhnlich und als Kirchenmanager zu wenig charismatisch.
Angst haben muss man, wenn überhaupt nur vor Leuten, die
gefährlich sind und somit Schaden anrichten können. Schaden
aber fügt TvE bestenfalls seiner eigenen Kirche zu. Die deutlich
gestiegene Zahl der Kirchenaustritte in seinem Bistum seit seinem
Amtsantritt sprechen da eine beredte Sprache. Und dies, obwohl
gleichzeitig bundesweit die Zahl der Kirchenaustritte, kirchlichen
Quellen zufolge, um mehr als 30 % zurückgegangen sind.
Ich denke, diese Situation dürfte es sein, die Herrn Jens Hunger zu
seinem Kommentar veranlasst hat, der wiederum von Ihnen, Herr Symietz,
unreflektiert zurückgewiesen wurde.
Erst hatte ich Mitleid mit Ihnen und Ihrem Kommentar, dann aber kam die Angst auf
und zwar vor Ihnen. Und wenn ich`s noch mal recht überdenke und den Artikel nochmal lese, dann tun Sie mir am Ende doch fast schon wieder leid. Trotzdem wünsche ich Ihnen ein gutes Weihnachtsfest, doch werden Sie kaum verstehen, was ich damit meine, denn Ihre Tür ist ja zu und zu fest abgeschlossen.