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Weihnachtspredigt Bischof Tebartz-van Elst Verschlossene Türen schmerzen an Weihnachten

 ·  Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die Menschen in seiner Weihnachtspredigt zu mehr Miteinander aufgerufen.

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Rolf-Michael Henkel

Wer im Glashaus sitzt...

Es ist schon interessant, dass mit Tebartz-van Elst ausgerechnet jener Bischof einen Mangel an Kommunikation beklagt, dem Kritiker aus den eigenen Reihen eben in jener Disziplin ein erhebliches Defizit attestieren.

Und, ist es nicht gerade dieser Bischof, der Türen dadurch verschließt, dass die Zahl der Gemeinden verringert wird und Stellen unbesetzt bleiben, weil er die Besetzung mit Laien untersagt hat?

Wer im Glashaus sitz...

Aber für mich verkörpert TvE ohnehin weniger den Typus "Mann Gottes" als den eines selbstverliebten Kirchenmanagers, der sich, wie viele Manager in der Wirtschaft, an einer ausgeprägten Prinzipal-Agent-Problematik abarbeitet, was besonderen Ausdruck darin findet, dass er ein starkes Interesse an durchaus weltlichen Vorteilen und Vergünstigungen im Zusammenhang mit seinem Amt zeigt. Die opulente Ausgestaltung seines Bischofssitzes, First-Class-Flüge nach Indien und die mit ihm verbundene Dienstwagendiskussion.

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 25.12.2012 06:57 Uhr

angst

ich habe angst vor diesem mann.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 15:58 Uhr
Rolf-Michael Henkel

Keine Angst... @ Jens Hunger, @ Detlef Symietz

Nein, man muss vor Tebartz-van Elst keine Angst haben. Dazu ist er in der Verfolgung seiner eigenen Interessen einfach zu weltlich, ergo zu gewöhnlich und als Kirchenmanager zu wenig charismatisch.

Angst haben muss man, wenn überhaupt nur vor Leuten, die gefährlich sind und somit Schaden anrichten können. Schaden aber fügt TvE bestenfalls seiner eigenen Kirche zu. Die deutlich gestiegene Zahl der Kirchenaustritte in seinem Bistum seit seinem Amtsantritt sprechen da eine beredte Sprache. Und dies, obwohl gleichzeitig bundesweit die Zahl der Kirchenaustritte, kirchlichen Quellen zufolge, um mehr als 30 % zurückgegangen sind.

Ich denke, diese Situation dürfte es sein, die Herrn Jens Hunger zu seinem Kommentar veranlasst hat, der wiederum von Ihnen, Herr Symietz, unreflektiert zurückgewiesen wurde.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 25.12.2012 10:24 Uhr

Erst hatte ich Mitleid mit Ihnen und Ihrem Kommentar, dann aber kam die Angst auf

und zwar vor Ihnen. Und wenn ich`s noch mal recht überdenke und den Artikel nochmal lese, dann tun Sie mir am Ende doch fast schon wieder leid. Trotzdem wünsche ich Ihnen ein gutes Weihnachtsfest, doch werden Sie kaum verstehen, was ich damit meine, denn Ihre Tür ist ja zu und zu fest abgeschlossen.

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24.12.2012, 15:49 Uhr

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