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Katwarn : Warnungen vor Katastrophen: Handy-App erreicht 475 000 Hessen

  • Aktualisiert am

Warnung: Ein halbes Jahr nach der Einführung der Handy-App für den Katastrophenschutz, nutzen immer mehr Menschen Katwarn. Bild: dpa

Vor einem halben Jahr wurde die Handy-App für den Katastrophenschutz hessenweit eingeführt. Nun erreicht sie immer mehr Menschen.

          Das Warnsystem Katwarn erreicht ein halbes Jahr nach der hessenweiten Einführung bei der Polizei immer mehr Menschen. „Derzeit hat Katwarn in Hessen circa 475 000 Nutzer“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das entspricht rund acht Prozent aller Hessen. Im Sommer waren es noch 340 000. Katwarn ist ein kostenloses Programm für Smartphones, mit dem über Großeinsätze wie Terroranschläge und Amokläufe informiert werden kann.

          Die meisten bisher erfolgten Katwarn-Auslösungen seien Informationen über Ereignisse wie Räumungen wegen Bombenentschärfungen gewesen und nicht Warnungen vor einer konkreten Gefahr, erklärte der Sprecher. 19 von 26 hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten hätten bisher Katwarn oder vergleichbare Systeme eingeführt oder führten sie aktuell ein. Vor einem halben Jahr waren es erst 17.

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Die Warnsirenen in den Städten und Gemeinden werde Katwarn trotz steigender Verbreitung nicht ablösen: „Im Gegensatz zu Sirenenanlagen haben die elektronischen Medien jedoch keinen oder nur einen eingeschränkten Warneffekt“, heißt es vom Ministerium. So seien Handys nicht immer in Hörreichweite oder eingeschaltet. Seitens des Landes werde daher eine Kombination von Sirenen und elektronischen Medien als die sinnvollste Lösung angesehen. Schätzungen gehen von 2500 Sirenen in 270 hessischen Gemeinden aus.

          Quelle: dpa

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