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Wachsende Studentenzahlen : Hessische Unis fühlen sich unterfinanziert

Wenig freier Platz an deutschen Universitäten - nicht nur wie hier am ersten Tag des Semesters. Bild: Wresch, Jonas

Die Universitäten in Hessen wollen vom Land mehr Geld. Der Anstieg der Zuschüsse halte mit dem Wachstum der Studentenzahlen nicht Schritt.

          Die Universitäten in Hessen wollen vom Land mehr Geld. Der Anstieg der Zuschüsse halte mit dem Wachstum der Studentenzahlen nicht Schritt, beklagte der Sprecher der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien, Rolf-Dieter Postlep, am Montag in Wiesbaden.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Je Student seien die Zuwendungen sogar zurückgegangen - von rund 9500 Euro im Jahr 2009 auf etwa 8400 Euro im vergangenen Jahr. Gleichzeitig hat sich nach Darstellung der Präsidenten die Betreuungsrelation verschlechtert, also die Zahl der Studenten je Professor. An der Uni Frankfurt stieg sie von eins zu 50 im Jahr 2007 auf eins zu 75 im Jahr 2012.

          Rekordsumme von 2,05 Milliarden Euro

          Postlep und seine Amtskollegen verlangen unter anderem, dass das Land die Kosten für Tarifsteigerungen komplett übernimmt. Die Grundfinanzierung je Student müsse jährlich um 200 Euro angehoben werden. Fortgeschrieben werden müssten zudem das Forschungsförderprogramm Loewe und das Bauprogramm Heureka.

          Außerdem sei im Grundbudget genug Geld für die Unterhaltung von Gebäuden bereitzustellen. Das hessische Wissenschaftsministerium hatte zuvor darauf hingewiesen, dass das Land in diesem Jahr die Rekordsumme von 2,05 Milliarden Euro für seine Hochschulen ausgeben werde.

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