Home
http://www.faz.net/-gzg-764b4
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Wachsende Studentenzahlen Hessische Unis fühlen sich unterfinanziert

Die Universitäten in Hessen wollen vom Land mehr Geld. Der Anstieg der Zuschüsse halte mit dem Wachstum der Studentenzahlen nicht Schritt.

© Wresch, Jonas Vergrößern Wenig freier Platz an deutschen Universitäten - nicht nur wie hier am ersten Tag des Semesters.

Die Universitäten in Hessen wollen vom Land mehr Geld. Der Anstieg der Zuschüsse halte mit dem Wachstum der Studentenzahlen nicht Schritt, beklagte der Sprecher der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien, Rolf-Dieter Postlep, am Montag in Wiesbaden.

Sascha Zoske Folgen:    

Je Student seien die Zuwendungen sogar zurückgegangen - von rund 9500 Euro im Jahr 2009 auf etwa 8400 Euro im vergangenen Jahr. Gleichzeitig hat sich nach Darstellung der Präsidenten die Betreuungsrelation verschlechtert, also die Zahl der Studenten je Professor. An der Uni Frankfurt stieg sie von eins zu 50 im Jahr 2007 auf eins zu 75 im Jahr 2012.

Mehr zum Thema

Rekordsumme von 2,05 Milliarden Euro

Postlep und seine Amtskollegen verlangen unter anderem, dass das Land die Kosten für Tarifsteigerungen komplett übernimmt. Die Grundfinanzierung je Student müsse jährlich um 200 Euro angehoben werden. Fortgeschrieben werden müssten zudem das Forschungsförderprogramm Loewe und das Bauprogramm Heureka.

Außerdem sei im Grundbudget genug Geld für die Unterhaltung von Gebäuden bereitzustellen. Das hessische Wissenschaftsministerium hatte zuvor darauf hingewiesen, dass das Land in diesem Jahr die Rekordsumme von 2,05 Milliarden Euro für seine Hochschulen ausgeben werde.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
FU Berlin an der Spitze Hessens Hochschulen bei Gastforschern weniger beliebt

Deutsche Hochschulen sind bei Wissenschaftlern im Ausland gefragt. Laut Humboldt-Stiftung ist die FU Berlin bei Gastforschern am beliebtesten. Hessens Standorte finden sich dagegen nicht unten den besten Zehn. Mehr

11.08.2014, 13:30 Uhr | Rhein-Main
Karriere-Beratung an Universitäten Ich will nichts schwabbeln sehen

Jetzt gehen schon Erstsemester zur Karriere-Beratung. An der Uni belegen sie Kurse wie „Gekonnt auftreten“ und „Teamkommunikation“. Nur folgt danach oft doch nicht die große Karriere. Wir fragen uns also: Was soll der Wahnsinn? Mehr

12.08.2014, 06:00 Uhr | Politik
Autofahrer brauchen Geduld Groß angelegte Brückensanierung auf A45

Sanierung und Neubau bröckelnder Brücken auf der A45 werden die Geduld der Autofahrer in den kommenden Jahren auf die Probe stellen. Insgesamt 31 Bauwerke sind marode und müssen für Milliarden ersetzt werden. Mehr

21.08.2014, 13:36 Uhr | Rhein-Main

Nicht nachlassen

Von Rainer Schulze

Der Wohnungsmarkt in Frankfurt ist angespannt und wird es bleiben. Die Stadt darf jetzt nicht aufhören, neues Bauland auszuweisen. Investitionswille ist da. Mehr 1