Home
http://www.faz.net/-gzg-702qt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vier Kilometer lang Fluglärmgegner-Kette am Mainufer

 · 

Artikel Lesermeinungen (17)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gerd Rudolf

Was wollen Sie eigentlich ...

mit Ihren immer wiederkehrenden Aussagen, daß FRAPORT angeblich nicht der größte Gewerbesteuerzahler Frankfurts und FRA nur eine Umsteigestation für Flugpassagiere aus aller Welt sei, eigentlich sagen?
FRAPORT wird bestimmt seinen gebührenden Anteil an der Gewerbesteuer haben, und dafür sorgen auch schon die weiter steigenden Passagierzahlen, denn jeder Flieger muß Gebühren zahlen, egal ob an Bord Startflieger oder Umsteiger sind.
Warum mäkeln Sie permanent am Airport rum - seien Sie doch einmal stolz darauf, daß es ihn gibt.
Übrigens, ihr Prognose-Szenario der Abwanderung Frankfurter Bürger erfüllt sich wohl auch nicht, in den nächsten Tagen wird der 700.000ste Einwohner Frankfurts erwartet.

Empfehlen
Closed via SSO

@Ellen Wild

Frankfurt wäre ohne den Flughafen heute nicht einmal so bedeutungsvoll wie Nürnberg oder Hannover. Die beiden letztgenannten Städte haben z. B. Siemens bzw. Volkswagen. Frankfurt hat Aventis und die Banken, wobei Aventis ziemlich vernachlässigt werden kann. Und die Banken wären in der Größenordnung nicht in Frankfurt ohne den Flughafen, und eine Messestadt lebt von der Mobilität.
Raunheim, Flörsheim, Mörfelden, Kelsterbach, Neu Isenburg, ..., ... leben alle vom Flughafen und wären ohne ihn bedeutungslose Straßendörfer.
Der dürre Wald, der der neuen Bahn zum Opfer gefallen ist, war mit Sicherheit keine Mainaue. Degegen sprechen übrigens die B43 und die Eisenbahnstrecke.

Spätenstens zu dem Zeitpunkt, als Bonn (statt Frankfurt) Bundeshauptstadt wurde, wäre Frankfurt ohne den Flughafen in die Bedeutungslosigkeit gefallen und hätte heute wohl nicht mehr als 300.000 bis 350.000 Einwohner, eher weniger.

Empfehlen
Gerd Rudolf

Liebe Frau Wild...

ihre Ausführungen sind wahrlich hanebüchend.
Mir ist jedenfalls nicht bekannt, daß vor 1000 Jahren Flugzeuge oder ähnliche Konstrukte am Himmel unterwegs waren, und sieh an - Messestadt ist FFM immer noch. Aus diesem Grund ist auch so ein großer Flughafen dazu gekommen, fragen Sie mal die Hoteliers, mit welchem Transportmittel überwiegend ihre Messegäste anreisen.
Sie können doch nicht allen Ernstes für Frankfurt eine Ruhe + Lebensqualität wie auf den Halligen forden. Die meisten Menschen wohnen doch hier, weil es "abgeht", auf den Straßen und am Himmel! Hinter ihrem offiziellen Streben nach Lebensqualität für alle, steht nichts weiter als ihr persönlicher Wunsch nach Ruhe.
Haben Sie schon mal einen Wohnortwechsel ins Auge gefaßt?

Empfehlen
Closed via SSO

Miki Krstic Dr.

Was möchten Sie uns denn bitte mit Ihrem Kommentar sagen? Bitte etwas mehr Fakten, als in Ihrem Ausgangskommentar, denn: Die Stadt Sao Paulo hat so um die 12 Millionen Einwohner, die Region etwa 20 Millionen. In der Stadt gibt es zwei Flughäfen. Davon liegt ist einer - Congonhas - so dicht neben den Esstischen und Balkonen, dass beim Landen und Starten die Namensschilder der Piloten sichtbar sind. Der andere - Guarulhos - ist auch von Wohngebieten umgeben in einem Maße, gegen das Frankfurt (und das Drumherum) Ruhezonen sind.
Merken Sie jetzt, dass das nicht paßt?
Apropos Montag: Es ist nicht mehr zu hören und zu sehen - passiert da noch etwas?

Empfehlen
Closed via SSO

Herr Wild

Was heißt hier "vorwegnehmen"? Ich habe noch nirgendwo gelesen, dass das Verfassungsgericht die Klage(n) überhaupt angenommen hat. Falls sie nicht angenommen wird, dann werden Sie vermutlich das Gleiche schreiben - nur dann mit EuGHMR. Das alles kann dauern, und in der Zwischenzeit wird weiter lustig auf Bahn gelandet.
Was die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichtes anbelangt bzw. das Warten auf diese: Das ist doch ein durchschaubarer Trick der Opposition in Wiesbaden. Die hoffen doch nur, dass sie die Planfestellung bis hinter die nächsten Landtagswahlen ziehen können um dann als Rot-/Grün-Regierung die Uhren Richtung Mittelalter zurückstellen zu können.
Ich finde das, was Posch vor hat für gut und richtig.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 16:17 Uhr
Closed via SSO

Hätte, wäre, wenn ...

Abwarten und Tee trinken. Und wie schon gesagt: Wenn es in Karlsruhe nicht klappen würde, dann machen die Flughafengegner mit dem EuGHMR weiter. Und wenn es dort nicht klappen würde, dann wird "bloccupied" = Gerichtsschelte. Kennen wird doch. Fehlt nur noch, dass "stuttgart" wird = Bürgerentscheide sind nur dann gut und richtig, wenn das Ergebnis den Erwartungen entspricht.

Empfehlen
Thorsten Wild

Antwort 2

Ach ja, zur Sache: die Nichtannahme seitens des BVerfG wäre doch auch eine "Entscheidung", oder?

Empfehlen
Miki Krstic Dr.

37,5 Mio.

Das ist die Einwohnerzahl von Sao Paulo. Fraport und die Landesregierung versuchen mit den großen Hunden pinkeln zu gehen. Das wird nicht gelingen. Auch, weil die noch höher subventionierten Airlines aus dem nahen Osten der LH den Rang ablaufen werden. Und die werden die Passagiere dann in ihre Terminals karren und umsteigen lassen. Sei es drum. Dann können ja alle Flughafenjünger nach Dubai ziehen und dort leben. Ein Flughafen kann sich nicht wie ein Tumor in eine gewachsene Stadt fressen und meinen, daß es gut geht. Eine Ruheoase war Frankfurt schon vorher nicht. Allseits bekannt und akzeptiert. Jedoch haben die Lärmereignisse, die nach Eröffnung der NW Bahn auf Frankfurt einwirken sogar die genehmigende Landesregierung in Erstaunen versetzt (Rechnung folgt). Niedriglohnarbeitsplätze können intelligenter und vor allem nachhaltiger Generiert werden. Wir sehen uns am Montag...

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:30 Uhr
Christopher Koch
Christopher Koch (fjj100) - 25.05.2012 14:30 Uhr

37,5 Mio.

Aber Herr Röder, kommen Sie vielleicht doch selbst mal nach Sachsenhausen, bevor Sie hier falsche Tatsachen verbreiten. Sachsenhausen war schon lange vor dem Flughafen da. Hier hat sich keine Stadt an den Flughafen "gefressen", sondern eine raumunverträgliche Quatschbahn in die Stadt.

Empfehlen
Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 24.05.2012 15:16 Uhr

???

" Ein Flughafen kann sich nicht wie ein Tumor in eine gewachsene Stadt fressen "

Sie Wissen schon das der Flughafen schon ein paar Jahre dort steht wo er steht und sich eher die Städte wie ein Tumor in richtung Flughafen gefressen hat... ( um es mit ihren worten zu schreiben.)

Empfehlen
Closed via SSO

Herr Stammwitz

Mehr als die Hälfte Ihrer Antwort verwenden Sie auf die Beschreibung der Auswirkungen der neuen Bahn. Das war aber doch überhaupt nicht meine Frage. Ohne dass ich die Aversionen gegen die Nordbahn teile, habe ich doch - schulterzuckend - zur Kenntnis genommen, dass dagegen immer noch, wenn auch viel verhaltener, gedemod wird. Ich kann Sie nicht überzeugen, Sie können mich nicht überzeugen; sei's drum ...
Aus Ihren spärlichen weiteren Äusserungen schliesse ich, dass Ihnen der status quo ante, also der Zustand VOR Inbetriebnahme der neuen Bahn, als Sie die Flieger nur als Flimmern am Horizont wahrgenommen haben, auch nicht mehr reichen würde. Sie wollen wirklich ein kuscheliges Frankfurt (plus Umgebung) haben. So mit ein bißchen Fliegerei (Provinzaiport)? Kriegen Sie aber nicht, da können Sie 40 oder 400 Kilometer Lichterketten machen. Und das ist gut so.
Ach ja, die neue Bahn wird auch nicht geschlossen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 21:11 Uhr
Thorsten Wild

Antwort

Guten Abend,
man sollte die Entscheidung des BVerfG zum Thema Schliessung der neuen Landebahn nicht vorweg nehmen. Erst nach dortiger Entscheidung wird abschliessend feststehen, ob die NW-Bahn bleibt oder nicht. Und wenn sie bleibt mit welchen zeitlichen Nutzungseinschränkungen. Zumindest sollte man allerdings schriftliche Urteilsbegründungen eines obersten Gerichts auswerten um weitere Schritte einzuleiten:-)

Empfehlen
Closed via SSO

Ich verstehe es einfach nicht ...

Im Artikel steht unter anderem: "Sie fordern unter anderem die Stilllegung der Landebahn, ein Flugverbot zwischen 22 und 6 Uhr und eine Deckelung der Flugbewegungen."
Das wären doch mindestens fünf Schritte hinter den Zustand VOR Eröffnung der neuen Bahn zurück. Was soll den der Unsinn?
Ausserdem würde mich interessieren, was denn noch gefordert wird - von wegen "fordern UNTER ANDEREM".

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 17:21 Uhr
Eugen Schmidt

Ist aber ganz einfach - man muss nur in der Zeitung nachsehen

Die Leute von der Montagdemo und weitere Betroffen in der Region sind Ihrer Meinung ja ein bisschen komisch, oder? Sei's drum. Die sehen durch die Bank aber ziemlich normal und vernüftig aus!
Sie sind doch sicher so'n Marktwirtschaftler, nur Wachstum kann uns retten, egal was oder wer dabei kaputt geht? Dann schauen Sie sich einmal an was der Markt und die Makler so zu der Situation sagen. Sie wären wahrscheinlich der Erste der auf die Barrikaden steigt wenn Ihre Immobilie mal schnell 1/3 und mehr ihres Wertes verloren hätte. Das snd nicht alles Superbanker, da haben Viele ein Leben lang gespart.
Wir waren nicht alle so blöd wir Sie annehmen und haben uns nicht billig Immobilien zugelegt wo die FRAPORT bald den Flugberieb ausweiten wollte. Nein, die Ansage war: keine Erweiterung über den bestehenden Zaun hinweg und sicher nicht nördlich der Autobahn.
Wo Sie auch wohnen, freuen Sie sich nicht zu früh. Die Flugbahnen können schnell auch anders verlaufen. Dann sehen wir Sie auch am Mo

Empfehlen
Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 24.05.2012 15:02 Uhr

das ist doch nur der anfang

@ Herr Schüssler

ich versteh die Leute auch nicht das ein Flughafen auch mal ausgebaut wird ist doch das normalste der Welt und als der Flughafen an dieser Stelle gebaut wurde @ Herr Stammwitz gabs den Ballungsraum Rhein Main noch nicht der ist erst MIT dem Flughafen gewachsen

Wer gegen den Flughafen ist hat keine Ahnung was alles an diesem Flughafen dran hängt ... sollten die Forderungen erfüllt werden wird Frankfurt und die Rhein Main Region Wirtschaftlich in die 4e Liga fallen...

Aber das ist ja egal für diese Leute hautsache die Rente oder Harz4 wird überwissen... und es ist schön totenstill in der Region. Arbeitsplätze gehören für diese Leute ins Ausland.

Empfehlen
Daniel Berhorn

Ja, aber Herr Stammwitz...

...lärmrisiko ist doch das normalste auf der Welt wenn man in einer Stadt lebt. Und wenn man noch in der Stadt mit dem größten Flughafen in Deutschland lebt kann man sich wohl kaum über Fluglärm beschweren? Ich zieh doch auch nicht neben die Recyclinganlage und mecker dann wegen den Gestank rum...

Zum Thema Gesundheitsbelastung: ist doch alles nur Gemecker, hab 12 Jahre lang in Sao Paulo gelebt, da ist es um einiges lauter als in Frankfurt und trotzdem fallen die Leute da nicht reihenweise tot um.

Wer es leise haben will kann doch nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Kleiner Tipp: beim nächsten Wohnungskauf nen Umkreis von 150km um große Flughäfen vermeiden!

Empfehlen
Gunther Stammwitz

Gesundheit und Lebensqualität an erster Stelle. Die Bahn muss weg!

Schön, dass Herr Schüssler dem Thema treu bleibt. Wir Bürger im Frankfurter Süden werden nicht nur unserer Lebensqualität beraubt sondern noch dazu krank gemacht und enteignet. Kommen Sie doch selbst einmal nach Sachsenhausen Süd: gestern konnte man nur noch Wut und Verzweiflung empfinden, als man bei traumhaften Wetter aus dem Garten fliehen mußte weil es einfach viel zu laut war. Grund sind die landenen Flugzeuge auf der NW-Bahn, die nun Mitten durch unser Wohngebiet führt und uns um 5h aus dem Schlaf reißt!!!
Warum fordern wir mehr als die Schließung der NW-Bahn? Weil die Schadstoffe noch viel gefährlicher sind als der Lärm und ein Mega-HUB mit hunderttausenden Flugbewegungen schlicht nicht in einen so dicht besiedelten Ballungsraum wie das Rhein-Main-Gebiet paßt.
Die Politik muß endlich aufwachen und die Gesundheit der Bevölkerung an erste Stelle setzen.
Umsteiger zwischen Asien und USA fühlen sich auch in Dubai wohl, wir aber haben hier unsere Heimat und werden gerade vertrieben.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Zwischen Zuckeln und Rasen

Von Mechthild Harting

Der FDP-Verkehrsminister Florian Rentsch will kein Tempo-30-Limit nachts auf Frankfurter Hauptverkehrsstraßen. Das ist nun offensichtlich und nicht per se verwerflich. Seine Begründung hingegen klingt kurios. Mehr 1 3